Mars rückläufig ab 26. Juni 2018

Edit: ich sehe erst jetzt, dass bei einer Kurzmitteilung kein Titel angezeigt wird. Es geht um Mars, der seit 26. Juni rückläufig ist. 

Zuerst einmal bremst er ab, bevor er – von der Erde aus gesehen- rückläufig wird.

Das heißt für uns, dass ungefähr ab heute, der Sommersonnenwende, dieses Abbremsen spürbar wird. Durchsetzung ist nicht mehr so einfach, was aber auch bedeutet, dass der Ärger, der Groll, merklich mehr wird.

In dieser Zeit ist es wichtig, sich diesen Ärger eher anzusehen, zu gucken, wo er eigentlich hingehört. Und nicht zu versuchen mit unbesonnenen Aktionen doch noch etwas zu bewegen.

Aufgrund eines englischen Beitrages wurde mir auch die Nähe von Leidenschaft und Aggression deutlich – im Englischen passion und aggression. Angesichts dessen, dass Venus und Mars diese Woche noch in Opposition zueinander stehen, fand ich diesen Hinweis sehr nützlich.

Wie Sie schon öfter hier lesen konnten, ist die Rückläufigkeit dazu da, das, was wir beim Agieren und „einfach machen“ übersehen, vergessen oder für unwichtig empfunden haben, jetzt nachzuholen. Genau hinzusehen, Sachen nochmal zu überarbeiten. Was natürlich zu Ärger führt, wenn Mars, für den vorwärts die einzige Richtung ist, zum zurückgehen gezwungen wird.

Ich empfehle: bewusst ein- und ausatmen, stehen bleiben und atmen. Denn auch „nur“ atmen ist bereits handeln und tun. Und dann sehr bewusst und langsam zu handeln, denn die Anspannung zu Uranus ist immer gleich in Reichweite diesen Sommer!

Bis zum 10. Juli mache ich eine Blogpause. Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Zeit und viel Gelassenheit!

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Rangierbahnhof oder: die stationäre Phase

Stationäre Phasen finden statt, wenn ein Planet von der Erde aus gesehen die Richtung wechselt.

Entweder von der Direktläufigkeit zur Rückläufigkeit oder, wenn der Planet wieder umkehrt, um vorläufig zu werden. Dazu fiel mir das Bild des Rangierbahnhofes ein, denn dort halten die Züge, bekommen vielleicht eine neue Lok vorne dran gehängt, Züge werden geteilt, auf jeden Fall halten sie an, bevor sie wieder losfahren. So ähnlich können Sie sich auch vorstellen, dass sich Planeten bewegen. Kurz bevor sie in den Bahnhof einfahren, werden sie langsamer und bleiben dann erst einmal stehen, und wenn sie die Station wieder verlassen, nehmen sie nur langsam wieder Fahrt auf.

Auf diesem Rangierbahnhof ist zur Zeit jede Menge los

Rangierbahnhof - stationäre Phase
Die stationäre Phase ist wie ein Rangierbahnhof
Foto ©pixabay

Insgesamt fünf Züge halten dort in diesem Monat. Manche sind Hochgeschwindigkeitszüge, Weiterlesen

Venus rückläufig und Biographiearbeit

Wenn wir Venus hören, dann denken wir an Liebe und Genuss, an Geld und Vergnügen, Erotik, Sinnlichkeit und Essen. Die Astrologin fügt dieser Liste noch die eigenen Werte, den Selbstwert und die Abgrenzung hinzu, sowie Beziehungen, denn dafür steht Venus im Geburtshoroskop.

Rückläufig – das kennen Sie wahrscheinlich schon von Merkur, denn der ist relativ oft rückläufig und dann stehen Sie an der S-Bahn-Haltestelle und Ihnen ist kalt. Zug ausgefallen, außerdem Missverständnisse bei der Verabredung und Sie sind zu spät. Venus lässt sich mehr Zeit mit den Rückläufigkeiten, etwa alle anderthalb Jahre tritt das bei ihr auf. Und dann dreht es sich um unsere Werte, unsere Beziehungen, und unser Geld. Dieses Jahr geht sie vom Widder zurück in die Fische, zwischen dem 04.03.17 bis zum 15. April.Venus-Glyphe

Alle acht Jahre wird Venus an derselben Stelle rückläufig

Das macht ihre Rückläufigkeit zu einer wunderbaren Gelegenheit, bestimmte Themen als roten Faden durch ihr Leben zu verfolgen. Diese werden alle acht Jahre wieder beackert und beleuchtet. Weiterlesen

Merkur und sein Rythmus – Rückläufigkeit mal anders

Merkur wird wieder rückläufig – und ich sah in den wenigen Suchbegriffen, die mir noch angezeigt werden, einige, die danach bereits gesucht haben. Der Stichtag ist der 07.06., wo sich Merkur wieder in seine Rückläufigkeitsschleife begibt.

Aber Astrologie ist auch eine Lehre von Rhythmen und Zyklen, und es ist sehr spannend, sich Merkurs Rhythmus einmal genauer anzusehen.

Denn so, wie er im allgemeinen gehandelt wird, scheint dies „Ärgernis“ alle paar Monate „plötzlich“ über uns zu kommen.Wenn wir dieses als Teil einer rhythmischen Bewegung begreifen, dann können wir Merkurs sämtliche Phasen besser und produktiver nutzen.

Merkur ist ein Planet, der sich nie weit von der Sonne wegbewegt. Er scheint immer ein wenig vor zu laufen, um sich dann in seiner Rückläufigkeit wieder zurück fallen zu lassen. So sammelt er jede Menge Informationen (was seine Aufgabe ist), bringt sie zur Sonne und geht in die Reflektion, wo er auch all die Informationsschnipsel beachtet, die er nur „unbewusst“ abgespeichert hat. Denn Merkur ist nicht nur der Götterbote, sondern auch der Planet, der mit den verschiedenen Bewusstseinsausrichtungen zu tun hat. Wachzustand und Schlaf oder auch Traum, Trancezustände und ähnliches mehr. Zwischen all diesen Ebenen bewegt er sich locker und leicht hin und her. Und die Kommunikation mit der Außenwelt gehört in seine Ägide.Und er sagt etwas darüber aus, wohin unsere Konzentration geht, worüber wir nachdenken.

Merkur-Statue in Wien (c) grey.beard.44 (flickr)
Merkur-Statue in Wien
(c) grey.beard.44 (flickr)

 Aber betrachten wir den Merkur-Zyklus einmal in den einzelnen Phasen.

1. Phase: Vom Handeln zur Reflektion: das ist die Phase, die wir jetzt haben, die stationäre.

Merkur wird langsamer bis hin zum Stillstand am 07.06.14, wo er sich dann zur Rückläufigkeit dreht. Diese Phase, die 10-11 Tage dauert, ist dadurch gekennzeichnet, dass unsere Aufmerksamkeit hin zur inneren Reflektion und Neubewertung geht. Das Handeln kommt zum Stillstand, neue Informationen tauchen aus dem Inneren auf und werden integriert. Vielleicht haben Sie das bereits bemerkt, dass sie weniger handeln, sondern viel in Frage stellen?

Phase 2: Das Treffen mit der Sonne (sogenannte untere Konjunktion am 20.06.14)

ist einer der beiden Wendepunkte im Merkur-Zyklus – die Aufmerksamkeit ist ganz nach innen gerichtet, die Sonne lässt Licht auf das Thema scheinen und wir können erkennen, was Sache ist. Das heißt: hinsehen! Dies dauert 2-3 Tage.

Phase 3: Die weitere Rückläufigkeit bis zur Vorläufigkeit (10-11 Tage)

Jetzt gilt es, gleichzeitig zurück und nach vorne zu schauen. Vielleicht haben Sie Optionen vernachlässigt – diese gilt es jetzt ebenfalls zu überprüfen. Oder, wie Markus Jehle im „Astrokalender Sternenlichter 2014“ schreibt: „Flexibilität, Lernbereitschaft und Kreativität ist Trumpf“. Wir tendieren dazu, bereits unruhig zu werden, aber noch gilt es, die Situation sehr flexibel zu beleuchten.

Phase 4: Merkur läuft wieder direkt (47 Tage) ab dem 01.07.14

Jetzt wird gehandelt, gedacht und reflektiert wird später. Die Aufmerksamkeit ist ganz nach außen und auf die Umsetzung gerichtet, Energie wird freigesetzt, um Resultate zu erzielen.

Phase 5. Merkur trifft wieder auf die Sonne (sogenannte obere Konjunktion am 08.08.14)

Diese 2-3 Tage sind sowohl Höhe- als auch Wendepunkt im Merkur-Zyklus. Jetzt haben wir wieder die Gelegenheit, die Dinge klar zu sehen.

Phase 6: Merkur auf dem Weg zur stationären Phase und zur Rückläufigkeit (47 Tage)

Noch ist er vorläufig, aber diese Zeit ist bereits von Reflektion, von Ernte und von Einsicht gekennzeichnet. Wir nehmen vielleicht bereits Änderungen vor in unserem Handeln.

Merkur ist dieses Mal seit dem 28.5.14 im Krebs, und geht während seiner Rückläufigkeit am 17.06. in den Zwilling zurück.

Es geht also darum, noch Informationen zu finden (Zwilling), die uns fehlen, bevor das Bild wirklich reifen kann. Interessant ist auch, wo in Ihrem Horoskop die Rückläufigkeit stattfindet. Dieser Bereich braucht mehr Informationen, ein anderes Denken oder ein anderes Handeln.

Geht es um Ihr 2. Haus, sind Ihre Werte und Talente angesprochen, im 9. Haus könnten Ihnen juristische Informationen oder eine Fortbildung fehlen, um Erfolg zu haben. Oder im 7. Haus geht es um Freundschaften und Beziehungen – sind diese noch stimmig?

Wenn Sie mehr über Ihr Horoskop erfahren möchten, sprechen Sie mich an!

Die Anregung zu diesem Artikel verdanke ich Markus Jehle, der im Astrokalender Sternzeichen 2014 über diese Phasen geschrieben hat. Zudem möchte ich AstrologInnen auf das Buch von Erin Sullivan über Rückläufige Planeten verweisen, was das Grundlagenwerk für das Thema darstellt. .

 

 

Jahresthemen 2014: Mars wird wieder vorläufig

Oder: Get ready for the battle (auf deutsch: Mach dich bereit für den Wettkampf), wie eine adidas-Werbung die Zeitqualität treffend beschreibt – und nutzt.

Denn für diesen Wettkampf ist der 26.05.14 als Datum ausgeschrieben, was mich zu der Annahme veranlasst, dass da jemand einen Astrologen beschäftigen muss.

Mars ist zur Zeit stationär, das heißt, von der Erde aus gesehen wird er langsamer, um dann am 19.5.14 wieder zur Direktläufigkeit zu wechseln.

Bis er wieder Fahrt aufgenommen hat, dauert es ein paar Tage. Insofern ist der 26.05. für einen Wettkampf, der ja bekanntlich unter Mars Regentschaft fällt, gut gewählt.

Damit nähert sich, wie es schon in den Kommentaren deutlich wurde, die lange Periode abwechselnder Rückläufigkeiten ihrem Ende. Seit Dezember waren erst Venus, dann Merkur und jetzt Mars rückläufig. Wir wurden also an ein langsameres Tempo gewöhnt. Die stationäre Periode, bevor ein Planet von der Erde aus gesehen die Richtung wechselt, gibt noch einmal die Möglichkeit einer Vertiefung des Themas. Wir fühlen uns vermutlich dieser Tage noch einmal ganz besonders ausgebremst.

Aber wozu diese ganzen Rückläufigkeiten?

Zwei Astrologen aus den USA, Rick Levine und Jeff Jawer, die interessante astrologische Vorschauen am Anfang eines Monats auf You Tube veröffentlichen, haben diese Zeitspanne mit dem Spannen eines Bogens verglichen, bevor der Pfeil abgeschossen wird.

Wir ziehen die Sehne zurück, und zurück und zurück und zurück, bis wir so weit sind, mit aller Energie den Bogen auf unser anvisiertes Ziel fliegen zu lassen.

Die Frage ist: wo ist unser Ziel, worauf haben wir unser Augenmerk gerichtet, woran haben wir die letzten Monate gearbeitet, worauf wir jetzt den Bogen abschießen wollen?

Dazu können wir die stationäre Periode des Mars nutzen, um uns noch einmal klar zu werden über unseren Standpunkt, über unsere Prozesse und unser Ziel.

Während ich in der Vorbereitung dieses Textes war und mir den Blog eines neuen Abonnenten ansah, fand ich in seinen Beiträgen einen über das Bogenschießen mit dem Titel: awesomatik trifft ins Schwarze. Wenn das kein Hinweis ist!

 

Jahresthemen 2014: Mondknoten in Waage

Ich melde mich zurück mit einem „leichten“ Thema. Die angespannten Aspekte über die Osterfeiertage habe ich am eigenen Leib erlebt, aber in eher positiver Weise. Ich habe nicht gebloggt, weil die Politik der kleinen Schritte, die ich im vorangegangenen Beitrag beschrieben habe (und die die Kommentatoren ebenfalls bestätigt haben – vielen Dank dafür!), ließen mich vom Rechner und Schreiben fernbleiben.

Über Ostern wurde mir deutlich, was für einen großen Anteil die Stellung des Mondknotens an unseren Themen hat.

Denn angesichts der großen Anspannung am Himmel erwartete ich andere Erlebnisse.

Regelmäßig nehme ich über die Osterfeiertage an einem größeren privaten Treffen teil. Ich treffe dort nicht nur alte Bekannte und FreundInnen jeglichen Alters, sondern lerne auch viele neue Menschen kennen, zum Teil auch sehr junge, die meine Kinder sein könnten.

Die Treffen der letzten beiden Jahre waren von heftigen Auseinandersetzungen über Aus- und Abgrenzung geprägt. Diese wurden sehr heftig geführt und führten zu Verletzungen auf beiden Seiten. Im Nachhinein betrachtet: sehr skorpionische Themen. Der obere, nördliche Mondknoten stand 2012 noch in Schütze und hatte eine Verbindung zu Chiron, der mit Verletzungen auf Grund von Ausgrenzungen assoziiert wird, im Jahr 2013 stand der nördliche Mondknoten im Skorpion, was für verdrängte Themen steht.

Die Mondknotenachse und ihre Position

Der Südknoten, der untere Mondknoten, steht für mitgebrachte Erfahrungen (aus vergangenen Leben oder auch aus diesem, wer nicht an Reinkarnation glaubt), für vertraute Reaktionen und Einstellungen. Der Nordknoten, der obere Mondknoten, steht für die Qualitäten und Eigenschaften, die in diesem Leben entwickelt werden wollen. Diese beiden Knoten stehen sich immer gegenüber und bewegen sich rückläufig durch den Tierkreis.

Dabei geht es um Ausgewogenheit, also die Verbindung von beiden Seiten, und nicht darum, nur den nördlichen Mondknoten zu entwickeln.

Im Solar, dem sogenannten Jahreshoroskop, zeigen die Mondknoten die Ausrichtung und Konzentration für das kommende Jahr, werden aber eher nur in ihrer Position in den Häusern, den Lebensbereichen, gedeutet.

Wenn der südliche Mondknoten, der die Vergangenheit beschreibt, zum Beispiel im Stier steht und der nördliche im Skorpion, dann geht es um die Besitz- und Werteachse.

Stier hat mit den eigenen Werten, dem eigenen Besitz, dem eigenen Körper zu tun – und den Grenzen, die wir setzen, um diese zu schützen. Der nördliche Knoten im Skorpion steht für gemeinsame Werte, für gemeinsamen Besitz und mit dem Loslassen von Dingen, die sich für uns überholt haben. Und der Auseinandersetzung um eben diese Dinge. Der Ärger über Privilegien wie über gesellschaftliche Ausgrenzung liegt auch dort. Die Auseinandersetzungen über Werte und Maßstäbe werden dann nicht eben sonderlich friedlich, sondern eher skorpionisch  geführt.

Im Februar ist die Mondknotenachse von Skorpion in die Waage gewechselt.

Bereits im September letzten Jahres fand eine Konjunktion statt von Mondknoten, Saturn und Venus. Der nördliche Mondknoten ist stark auf die Zukunft ausgerichtet, weshalb die Wirkung von Saturn/ Mondknoten länger andauert als nur einen Monat, sondern letztlich bis zur nächsten Konjunktion 2025, bzw. von Mondknoten und Venus im Oktober 2014. In diesem Beitrag schrieb ich bereits:

Bei dieser Konjunktion ging es um weitere Ziele und Pläne (Mondknoten), die Sie lieben oder schätzen (Venus) und denen Sie sich verpflichtet (Saturn) haben.

Venus regiert die Waage und das Thema, an dem zu arbeiten, was Sie schätzen und was schön ist, deutet sich hier also bereits an.

Jetzt hat Mitte Februar also der Wechsel stattgefunden, die Ausrichtung ist nicht mehr Ausgrenzung und Verletzung, sondern Schönheit, Ästhetik, Kunst, sowie Begegnungen mit einer gewissen Leichtigkeit und dem Respekt für das gegenüber. Denn Saturn ist erhöht in Waage und deutet damit auf die guten Umgangsformen der Waage.

Wir sind also aufgefordert, uns mit dem, was für uns wesentlich an Schönheit und Beziehungen (jeglicher Form) in unserem Leben ist, zu befassen. Und das am liebsten im Team oder in einer Partnerschaft.

Zurück zum Erfahrungsbericht

Ich ging dieses Jahr also mit gemischten Gefühlen zu diesem Treffen und fragte mich, was wohl jetzt das Thema sein würde.

Was mich erwartete war das vollständige Gegenteil: viele Leute, die in den letzten beiden Jahren eher ferngeblieben waren, waren wieder da. Es gab eine bunte Mischung von Menschen, fröhliches Wiedersehen, leichte Unterhaltungen, neues Kennenlernen und viel Respekt und obwohl das Essen in der Regel zu spät kam, hielt sich der Unmut darüber in Grenzen.

Zudem hatte ich mir vor diesem Treffen ein Kleid genäht, was mich wieder in Kontakt mit den schönen Seiten und meiner Kreativität brachte. Eine Freundin berichtete von der Wiederentdeckung Ihrer Glitzerwelt in Ihrem Leben. Und Eleni Giannakou kommentierte unter dem letzten Blogbeitrag von einer Wiederentdeckung Ihrer Malsachen seit Dezember.

Venus und Waage – Licht, Schönheit und Kreativität

Mir scheint, während das Uranus-Pluto-Quadrat mit dem rückläufigen Mars und dem Jupiter sich zu einem großen Quadrat verbindet, hat eine Besinnung auf die Schönheit, auf die Liebe, die schönen Details begonnen. Denn letztlich – und das sagt die Mondknotenachse von Südknoten Widder (das, was ich will und auch alleine mache) zum Nordknoten in der Waage (zeigen, sich im anderen spiegeln, austauschen, in Begegnung gehen) – müssen wir das, was wir tun, und was uns alleine ausmacht, in die Begegnung, Beziehung, in ein Team einbringen. Wir lernen, zusammen zu arbeiten. Das ist zumindest der Lehrplan.

Es dreht sich nicht nur darum, nur den eigenen Keller aufzuräumen (Saturn im Skorpion), um den Versuch, all das, was nicht kontrollierbar ist, doch noch kontrollieren zu wollen (Pluto im Steinbock), oder gar mit Uranus im Widder das Alte einfach nur über Bord zu werfen und auf Teufel komm raus etwas komplett neues zu starten.

Und während der rückläufige Mars in der Waage sich in Diplomatie übt und innerlich kocht, (wie es bei einem rückläufigen Mars gerne der Fall ist, denn er kann sich nicht so ausdrücken wie gewohnt), startet der Mondknoten in der Waage zart und vorsichtig im Hintergrund die Idee, dass durch Schönheit, Kreativität und Miteinander die Welt ein guter Ort ist.

Dass wir  mit unserer Kreativität auch alle diese quadratischen Seiten verbinden können, darin ein Ventil finden. Dann ist es auch nicht mehr Schönheit und Liebe versus die Auseinandersetzung mit dem Schatten, mit der Vergangenheit, dem Negativen.

Denn schließlich entstehen Diamanten als Ausdruck von großer Schönheit und Licht durch einen enormen Druck auf den Kohlenstaub. Und dieser Kohlenstaub liegt ganz skorpionisch in der Tiefe.

 

Jahresthemen 2014: Rückläufig: Merkur, Mars und der Jupiter

Merkur und die Spaziergänge in die nähere Umgebung
Merkur und die Spaziergänge in die nähere Umgebung

Ja, ich dachte, ich sollte oder hätte schon längst sollen: schreiben, schreiben, schreiben. Wenn die Autorin selbst die Rückläufigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leibe erfährt, dann fühlt sich der Blick in die Sterne manchmal überflüssig an.

Insofern ist dieser Beitrag – gemäß dem rückläufigen Merkur, der für die Gedanken, die sich mit der Vergangenheit befassen. steht – auch eine Betrachtung meiner letzten Zeit. Meines Tun und Lassens. Und auch meiner Hoffnung auf mehr Blogbeiträge meinerseits.

Denn die Hoffnung darauf, dass die Rückläufigkeit des Merkur, die ja immerhin schon seit dem 07. Februar 2014 aktiv ist, die Schreibbremse lösen würde, erwies sich als Irrglaube.

Stattdessen lernte und lerne ich Merkur in anderer Form kennen (und auch die rückläufige Venus, die ja erst wieder Fahrt aufnahm, als Merkur schon in die Rückläufigkeitsschleife einbog – ich hoffe, sie kommen noch mit!): ich kam wieder zurück auf etwas, was ich früher liebte. Lange Spaziergänge. Mit den Beinen in Bewegung sein, nicht nur mit den Fingern. Kurzstrecken abwandern, neues entdecken. Wie hängt dieses mit den aktuellen Rückläufigkeiten zusammen? Weiterlesen