Themen des Jahres 2019

Lange denke ich schon darüber nach, wie denn diese Jahresvorschau, diesen Überblick schreiben. Bis, ja, bis gestern, bis ich bei Donald Jaskolla beim Neujahrsritual war und dachte, stimmt, das ist es, worum es 2019 geht. Diese Themen werde ich im Laufe der Zeit vertiefen, aber hier geht es um einen groben Überblick, eine Einstimmung auf die Themen.

Aus Wünschen werden Ziele, aus Zielen werden Projekte.

Donald Freeman Jaskolla

Das klingt so einfach, so selbstverständlich. Aber nicht aus jedem Wunsch wird ein Ziel oder manche Wünsche brauchen mehr Zeit und sind immer wieder und immer noch aktuell. „Frieden auf Erden“ ist so ein Wunsch.

Warum ich mit den Wünschen anfange, wenn es doch um diese große Konjunktion von Saturn und Pluto Anfang 2020 geht, die sich im Jahr 2019 anbahnt? Weil es in 2019 zwei große Themen gibt, die zum Teil miteinander verbunden sind.

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Jahresthemen 2013: Uranus/Pluto und die Sonnenfinsternis

Ja, welches Thema ist wichtiger, und wie hängen diese beiden Ereignisse miteinander zusammen?

Das vierte (von sieben) Quadraten zwischen Uranus und Pluto findet am 01.11.13 statt, die Sonnenfinsternis (ein Neumond) am 03.11.13.

Es ist also nicht zu trennen, vor allem, wenn Astrologen davon ausgehen, dass eine Sonnenfinsternis, auch Eklipse genannt, mehr als den nächsten Monat wirkt, sondern schon einen Monat vorher und bis zu 6 Monate hinterher. Das, was sie anstößt, ist also nachhaltig.

Zudem handelt es sich um eine Totale Finsternis, die nur in Europa nicht zu beobachten sein wird, sondern in anderen Teilen der Erde. Hier können Sie sich die Videos zu diesem Ereignis vorher als Animation ansehen. 

Das Horoskop der Sonnenfinsternis zeigt das Uranus-Pluto-Quadrat. Diese beiden sind so langsam, dass sie sich von der Exaktheit des Quadrates nur minimal entfernt haben.

Hier finden Sie die Horoskopzeichnung. 

Ich sehe mir gerne zuerst das Bild an, bevor ich mir Gradzahlen oder die Mathematik zu Gemüte führe. Bei dieser Sonnenfinsternis fällt mir zuerst die Ballung im 8. Haus, dem Haus der Transformation, auf. Saturn, verbunden mit der Finsternis, sprich: Sonne und Mond, der Mondknoten und der rückläufige Merkur sorgen für eine klare Fixierung auf das Thema: fixe Vorstellungen, vielleicht sogar ererbte, feste Bilder und Ideen, die losgelassen werden müssen. Weiterlesen

Jahresthemen 2013: Lilith stellt sich vor

Ich habe einige Themen auf die lange Bank geschoben, wie zum Beispiel Chiron und Lilith. Chiron ist das ja gewöhnt, dass er ein Dasein als Außenseiter fristet. Aber dazu ein andermal mehr. 

Lilith hingegen findet das nicht lustig und sie macht sich deutlich bemerkbar.

Lilith
Lilith – Burney-Relief
By Manuel Parada López de Corselas (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
Der Legende nach die erste Frau Adams, die sich ihm nicht unterwerfen wollte, und ihre Kinder opferte, um frei zu sein. Sie wehrte sich gegen das Los, blieb unnachgiebig ihrem Wohl, ihrem Stolz und ihrer Stärke treu. Eva, die dann aus Adams Rippe geschaffen wurde, nahm ihren Platz ein. Lilith wurde vergessen und dämonisiert.

Kocku von Stuckrad hat als Religionswissenschaftler und Astrologe zusammengestellt, aus welchen Figuren Lilith, wie wir sie heute kennen, zusammengesetzt ist. Das Buch kann ich zu diesem Thema nur empfehlen.

Zum Verständnis des Textes: Venus wird im Horoskop als die junge Frau angesehen, der Mond ist die Mutter (oder auch das Kind). Wenn es um Entwicklung geht, dann entspricht die junge Frau, die auf der Suche nach Partner oder Partnerin ist, der Venus (gehört zu Stier und Waage) und die reife (oder verheiratete) Frau (mit oder ohne Kind) ist der Mond (gehört zu Krebs). Als Großmutter sehe ich Saturn (gehört zu Steinbock).

Aber lassen wir Lilith selbst zu Wort kommen.

Schon Luisa Francia stellte mich, Lillith, so vor: „Wer das Hühnchen essen will, muss es auch selbst schlachten!“

Damit ist doch eigentlich schon alles gesagt. Ich bin nicht kompromissbereit, warum sollte ich auch? Ich bin konsequent. Das war ich schon immer.

Meine Schwester, Venus, ist diejenige, Weiterlesen

2013 – Pluto Uranus im Quadrat als Hintergrund

Jetzt schreiben wir den 14. Januar und vor lauter Überlegung, auf welche Art und Weise ich etwas zu dem Jahr 2013 schreiben soll, ist die Zeit vergangen.

In der Astrologie unterscheiden wir mehrere Ebenen.

So bilden die Langsamläufer wie Uranus, Neptun und Pluto die Hintergrundmelodie, das Grundthema und die schnelleren Planeten (wie Jupiter und Saturn zum Beispiel) modifizieren, unterstützen oder verkomplizieren die Situation.

Wir befinden uns, nachdem der Weltuntergang nicht stattgefunden hat, in einer Umbruchsituation, in Prozessen, die alle betreffen. Und diese zeigen einen Wandel an, der uns alle fordert. Deshalb habe ich mich entschieden, die einzelnen Teile in mehreren Beiträgen unter die Lupe zu nehmen. Größtenteils werde ich es nicht für die einzelnen Tierkreiszeichen aufbereiten. Wenn Sie die grundlegenden Tendenzen verstanden haben, können Sie es Ihrem Leben besser zuordnen.

Das Quadrat von Pluto und Uranus – es wurde am 24.06.2012 das erste Mal exakt  und wird sich insgesamt sieben Mal wiederholen bis 17.03.2015.

Das sind die exakten Zeiten, aber da Pluto langsam und gründlich ist, ist mit den Themen auch noch deutlich in den Jahren nach 2015 zu rechnen.

Dabei treffen sich die beiden Kräfte, die für die Zeiten der Französischen Revolution, der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika und die Studentenunruhen 1968 gestanden haben. Man könnte sagen, der eine Teil von uns möchte so bleiben wie er ist, während der andere gern alles neu machen würde. Und dabei soll bitte die Komfortzone nicht verlassen werden.

Pluto, der Herr der Unterwelt, zur Zeit im Steinbock, zeichnet sich dadurch aus, dass er uns das, was wir loslassen müssten oder möchten, noch einmal im Übermaß beschert.

Wenn wir uns beispielsweise immer schon über uns geärgert haben, weil wir in Beziehungen immer die Helferrolle eingenommen haben, dann bekommen wir von ihm eine Situation geschenkt, in der wir so sehr Helferlein sind, dass wir die Nase voll davon bekommen. Wir halten fest an unserer Idealvorstellung, wir haben es ja immer so gemacht, es hat doch funktioniert, und nicht mehr Helfer sein, dann bin ich ja nichts mehr. Also dürfen wir es noch einmal so richtig gründlich tun. Gleichzeitig halten wir an dieser Idee, dem Ideal, der Rolle fest, bis wir einsehen, dass es so nicht mehr weiter geht. Oder bis wir zusammenbrechen oder aufgeben. Oder: wir lassen es den Partner tun, der plötzlich erwachsen wird und nicht mehr derjenige sein will, dem geholfen wird. Das ist ebenso schmerzhaft.

Erinnert Sie das an etwas, was in der Politik geschieht? Nicht von ungefähr. Wir erleben dieses Verhalten zur Zeit auf allen Ebenen. Es geht eben nicht nur um eine persönliche, sondern auch um eine soziale und politische Wandlung.

Seien Sie also nachsichtig mit sich, wenn Sie feststellen, dass Sie genau das tun: etwas wiederholen, etwas noch einmal so machen, wie Sie ja eigentlich nicht mehr wollten.

Das ist also der eine Pol, der an Idealen, fixen Ideen und Vorstellungen festhält, um es endlich – wenn auch unfreiwillig – sein lassen zu können.

Uranus, zur Zeit im Widder, der andere Pol, arbeitet anders.

Es scheint oft so, wenn er aktiv wird, dass wir plötzlich eine neue Idee, eine neue Vorstellung entwickelt hätten. Dabei hat sich vieles unbewusst angebahnt. Und Uranus hat gleich eine komplett neue Vorstellung im Gepäck. Er weiß, wie alles besser aussehen und gerechter sein könnte. Alles erst einmal theoretisch und intellektuell. Das muss dann auch die folgende Realitätsprüfung überstehen.

Er fordert uns, wirklich neue Modelle und Vorgehensweisen zu denken und durchzusetzen. Das kann im persönlichen wie im politischen Bereich so aussehen, dass wir neue Ideen und Vorstellungen haben, die wir für der Weisheit letzten Schluss halten.

Die Kombination von Pluto und Uranus hat immer etwas sehr theoretisches. So, als ob es rein um ein neues Modell geht, was aber die Gefühle der Menschen und die Psychologie nicht mit einbezieht. Und die Realitätsprüfung beinhaltet auch, wie Menschen reagieren.

Während der Bewegung der 68er kam die Pille auf – und damit auch Sprüche und Verhalten wie „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“. Gefühle waren „out“, Hauptsache anders „in“.

Pluto klopft bestehende Strukturen auf ihre Schwachstellen ab und bringt Dinge ans Tageslicht, die lange eingemauert waren. Während er für das langsame und gründliche Zerbröseln sorgt, trägt Uranus den Sprengstoff bei, um ihm zu helfen, das alles schneller und gründlicher zu erledigen. Platz zu schaffen für Neues ist sein Ziel.

Nehmen wir doch einmal den Beziehungsbereich.

Das ist ein Feld, auf dem sich diese Veränderungsprozesse ebenfalls abspielen. Neben vielen Trennungen kann man auch Situationen beobachten, wo Krisen zu mehr Nähe und Echtheit in Beziehungen führen. Alles, was nicht zusammengehört, wird getrennt. Alles, wofür wir uns nicht wirklich entscheiden, zerfällt. Wir können uns nicht nur an der Sicherheit des Vertrauten festhalten.

Viele könnten unter diesen Bedingungen auf die Idee kommen, sich mit einem neuen Modell retten zu wollen, oder sich einzureden, dass mit einer Affäre nebenher sich ein unhaltbarer Status Quo erträglich machen ließe.

Wenn die Beziehung selbst keine gute Basis hat, können Sie dieses Jahr davon ausgehen, dass die Sachen auf den Tisch kommen. Dass es für Sie unhaltbar wird und unangenehme Schritte notwendig werden. Das kann auch bedeuten, den Schritt zu wirklicher Nähe und echter Beziehung zu wagen – manchmal ist das größere Risiko Nähe statt einer Trennung.

Das Rezept lautet: Ehrlichkeit und Konsequenz. Keine halben Sachen mehr. Oder, wie mein Kollege Markus Jehle vor kurzem schrieb: es ist das „alles oder nichts-Jahr“.

Im 2. Teil wird es um die Konstellation Neptun/ Chiron in den Fischen gehen und wie sich diese Themen mit dem Uranus-Pluto-Quadrat ergänzen.

Ein anderer Blick auf Griechenland

Angesichts dessen, dass die aktuellen, angespannten astrologischen Konstellationen wie Saturn in Skorpion, Pluto im Steinbock im Quadrat zu Uranus, nicht gerade einfach zu leben sind, steigt die Tendenz zur Dramatik im Weltuntergangsjahr 2012 gewaltig. Auch wenn ich manche Kritik teile, glaube ich nicht, dass Ängste, die nicht nur geschürt, sondern oftmals dramatisiert werden, zur Lösung beitragen.

Positiv überrascht war ich über einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung, von einem der (auch in Deutschland) bekanntesten griechischen Krimi-Autoren, Petros Markaris verfasst. Sein letztes Buch „Faule Kredite“ befasst sich mit der Griechenland-Krise.

Und sein Blick auf die deutsch-griechischen Beziehungen ist vielleicht ein Anfang, diese Lage einmal anders zu betrachten. Und das Drama dort zu sehen, wo es hingehört, nämlich bei der Lage der Menschen dort.

Die Schuldzuweisungen, das mit dem Finger auf die anderen zeigen, die Schwarz-Weiß-Malerei, die in den Diskussionen vorherrschen – wie fühlen wir uns, wenn das uns selbst passiert?

Die Lage in Griechenland und nun auch Spanien macht uns Angst – und unter Saturn im Skorpion ist es an der Zeit, Weiterlesen

Ab in den Keller – mehr zu Saturn im Skorpion

Saturn hat gestern am Abend die Waage verlassen und das Zeichen Skorpion betreten. Damit verläßt er gleichzeitig auch das Zeichen seiner Erhöhung. Dort fand er eine Umgebung vor, die ihn in seinem Bemühen, mit Regeln, Gesetzen und Disziplin für (nicht nur gesellschaftliche) Harmonie und Ausgleich zu sorgen, unterstützte.

Saturn im Skorpion - Foto Frank E./flickr
Ab in den Keller
Saturn im Skorpion
Foto Frank E./flickr

Die Erhöhung eines Planeten ist eine der klassischen Würden: die erste ist die Herrschaft im eigenen Zeichen, bei Saturn der Steinbock – der Planet  ist dort zuhause, alles läuft nach seinem Gusto und er hat das Hausrecht. Das Zeichen der Erhöhung bedeutet, dass er bei seinem besten Freund zu Gast ist. Er darf sich am Kühlschrank bedienen, er weiß, wo das Bier steht und er wird hofiert, man setzt ihm was besonderes zum Essen vor und hört ihn an. Saturn hat es also die letzten 2,5 Jahre recht gut gehabt. Alles ging gesittet zu, die Leute hatten Manieren und fielen ihm nicht ins Wort. Vor allem: man bemühte sich redlich um Regelungen und Verträge.

Auch wenn wir bedenken, dass gleichzeitig Pluto, der Herr der Unterwelt, Herrscher des Skorpion, seit 2008 bei Saturn im Steinbock zu Gast ist. Weiterlesen

ACTA – passend zu Neptun in den Fischen

kommt diese Gesetzesvorlage und die Proteste dagegen in die Öffentlichkeit. Eine Kollegin merkte in einem Kommentar an, daß diese Gesetzesvorlage Pluto im Steinbock zuzuordnen sei und nicht Neptun. Da diese Diskussion in den Kommentaren ein wenig untergeht, habe ich den Artikel überarbeitet.

ACTA – Sie wissen nicht, was das ist? Wußte ich bis vor ein paar Stunden auch nicht. Das ist gerade das, was die Situation so perfide und undemokratisch macht. Weiter unten finden Sie Links zu Websites, die genauer darüber informieren.

Dort finden Sie Informationen, was das für das Internet – und auch für Sie – bedeutet.
Diese Gesetzesvorlage wurde nahezu im Geheimen seit 2008 verhandelt, unter dem Vorwand, besser gegen Produktpiraterie vorgehen zu können. Einschließlich der Möglichkeit, Internetnutzer (ja, auch Sie!) auf Ihrem Router zu überwachen und Ihnen den Zugang zum Internet zu unterbinden. Zudem handelt es sich um ein internationales Gesetz unter der Beteiligung diverser Staaten.

Seit 2008 wird diese Vorlage im Geheimen – ohne Beteiligung und Information für die Abgeordneten u.a. der EU – verhandelt. Der Versuch, alte Pfründe und Traditionen, die mit dem digitalen Zeitalter durch Neptun im Wassermann hinweggeschwemmt wurden, gehört zu Pluto (Macht) im Steinbock (Tradition). Und das alles mit Hilfe von Überwachung bis in die Privatsphäre zu regeln, ebenfalls. Zu Pluto und Skorpion gehören der Geheimdienst und der Privatdetektiv. Zum Steinbock die Tradition und die Grenzen.

Den Titel habe ich belassen – denn pünktlich zum Eintritt Neptuns in die Fische, der Täuschungen entlarvt, kommt nicht nur die Gesetzesvorlage, sondern vor allem ihre weitreichenden Konsequenzen an die Oberfläche und führt zu Massenprotesten – vor allem über das Internet, zum Teil auch in der realen Welt.

Das Internet hat die Welt verändert, grundlegend – Neptun hat fast alles für alle zugänglich gemacht. Ich spreche mich nicht für Produktpiraterie aus, wohl aber für eine demokratische Öffentlichkeit, und für einen anderen Umgang mit dem Thema Urheberrecht im Internet und neue Regelungen, die an das digitale Zeitalter angepaßt sind.

Am 02.02.12 hat bereits das ARD Nachtmagazin darüber berichtet. Zum Teil über den Protest in Polen, dann aber mit einem Interview mit kompakten Informationen. Wer sich im Netz informieren möchte, findet diese hier auf Deutsch – ich möchte hier nicht alles wiederholen, das haben andere schon besser gemacht…vor allem ist dieser Gesetzentwurf recht kompliziert. Nehmen Sie sich am besten ein paar Minuten Zeit für das Video. Das gibt es hier und auch auf deutsch http://www.stopacta.de/

http://www.stopp-acta.info/deutsch/index.html
Und hier der Link zu Avaaz, eine Organisation, die per Internet Unterschriften sammelt, um diese an entsprechende Organisationen, Regierungen etc. weiterzugeben. In diesem Fall gegen ACTA. Mittlerweile gibt es einige Staaten, die die Ratifizierung ausgesetzt haben.

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht ohne Alpträume.