Anregungen zur Mars/ Saturn-Opposition

Über das Thema Mars-Saturn und die Frustration schreibe ich ja öfter auf diesem Blog. Im Januar befanden sich die beiden im 90°-Winkel, im Quadrat zueinander, was ich mit Fotos und Bildern verdeutlicht habe. Manche Bilder habe ich zur Erinnerung hier noch einmal eingefügt.

Anregungen und Fragen zu Mars-Saturn

Denn heute möchte ich Ihnen ein paar Anregungen für den Umgang mit dieser Zeit, mit dieser Frustration an die Hand geben.

Aber zuerst einmal eine kurze Zusammenfassung wofür die beiden stehen. Mars will vorwärts, sich bewegen, jetzt in den Zwillingen am liebsten im Bereich der Informationen, neuer Kontakte, will Netzwerken oder sucht einfach Austausch und viele Menschen. Er will sich verbal ausdrücken, mündlich, in den sozialen Medien, will seine Meinung sagen. Oder es gibt das Bedürfnis nach frischer Luft und Bewegung.

Mars/ Ferrari
Mars können sie sich als roten Ferrari vorstellen
Foto: Pixabay

Saturn möchte, dass Sie sich um Ihre Aufgaben, Ihre Pläne kümmern, diszipliniert, dranbleiben, und nicht einfach gehen. Nicht aufgeben, sondern korrigieren, weiter machen, auch wenn es gerade noch keinen Erfolg gibt. Manchmal beißt er sich fest, will irgendwie durch das Nadelöhr, er hat auch die Tendenz zum Perfektionismus.

Saturns Strasse
Saturn wird durch die Enge und das Tor symbolisiert.
Foto: Pixabay

Mars will weiter, Saturn sagt, Moment bitte, du hast was vergessen, musst dich erst kümmern, vergiss nicht, dass du. Sie wissen schon, der mahnende Zeigefinger. Bei der Opposition kommt er in der Regel von außen auf uns zu, als die Tradition, als Behörde, als eine defekte Festplatte (die ich als nächstes austauschen muss). Deshalb auch die Frustration.

Saturn-Zeiten sind Ausgleichszeiten

Die andere Seite dieser Zeit ist: Saturn zeigt auch, wo wir uns zu viel Verantwortung aufgehalst haben, wo wir zu viel getan haben. Haben wir uns reingestürzt, zu viel gemacht, sind über unsere Grenzen gegangen? Weiterlesen

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Positives Denken für Kritiker und Rationalisten (1)

Nachdem Monika Schmitt über Bodenständigkeit in der spirituell-medialen Arbeit geschrieben hat, möchte ich mit einem ersten Beitrag zum Thema „Positives Denken“ weitermachen.

Penny McLean hat schon vor Jahrzehnten vorgeschlagen, dies in „Optimierendes Denken“ umzubenennen.

Als Einführung und um ein paar Positiv-Beispiele zu haben, erst einmal ein paar Fundstücke aus dem Web – sehr wirtschaftlich und sehr bodenständig, die mir aufgefallen sind.

In dem Businessblog Visionselling von Stephan Heinrich, der vor geraumer Zeit eine Umfrage auf seinen Blog gestellt hat, ob wir denn nun eine Krise haben oder nicht, sind sehr lesenswerte Kommentare zum Thema Krise und Chance zu finden.

Hier der Kommentar von Enrico Simchen, der mich so beeindruckte, daß ich ihn hier wieder geben möchte:

Einige Tage vor dem offiziellen “Herbeireden” der Krise habe ich eine sehr interessante Geschichte (eigentlich einen Witz) gehört, der sich mir vor einigen Tagen wieder in Erinnerung gerufen hat. Ich denke dieser Witz beschreibt die derzeitige Situation besser als tausend Statistiken.

* Kurz vor Einbruch des Winters betritt ein Indianer das Zelt seines Schamanen und bittet diesen um Auskunft, wie stark denn dieses Jahr der Winter sein werde.

Der Schamane antwortet ihm nach einer kurzen meditativen Phase: “Es wird ein sehr harter und langer Winter! Gehe in den Wald und sammle viel Holz!” Diese Meldung verbreitet sich schnell in den umliegenden Dörfern und alle Indianer suchen den Schamanen auf. Dieser wiederholt seiner Aussage bei jedem Besucher.

Nachdem der Schamane nun alle Indianer in den Wald geschickt hat, bekommt er Selbstzweifel und er entschließt sich, sich Auskünfte über den Wetterdienst einzuholen.

Auf seiner Frage, wie denn der Winter dieses Jahr sein werde, bekommt er die Antwort: “Es wird ein sehr harter und langer Winter! Die Indianer sammeln Holz wie die Verrückten!” *

Also, für alle die noch nichts von einer Krise mitbekommen haben. Erzählt einfach allen von eurer Krise und es werden euch in Zukunft viele Leute von einer Krise berichten.

Grüße Enrico

Eine Krise wird doch nur dann zu einer Chance, wenn wir die neuen Möglichkeiten sehen – sitzen wir in der Angst und sehen uns tagtäglich nur die Horrormeldungen in den Medien an, dann können wir nicht mehr denken und schon garnichts tun.

Denn Angst lähmt. Das brauche ich nicht astrologisch begründen, das weiß der Volksmund schon lange.

Pluto ist im Steinbock und Saturn noch in der Jungfrau – das sind beides Erdzeichen, die anpacken wollen.

Sitzen Sie Tag für Tag nur gebannt vor dem Bildschirm, um nur ja keine Negativmeldung zu verpassen, dann können Sie die Kehrseite dieser Zeichen erleben – Stagnation, Depression oder zumindest Bedrücktsein. Sie machen nichts. Die Energie hängt fest und Ihre Gedanken drehen sich um Krisenszenarien und nicht um Möglichkeiten.

Dann verpassen Sie die Chancen, die Sie vielleicht auch haben – selbst wenn es Ihnen heute nicht gut gehen sollte und Sie heute vielleicht noch keine Perspektive sehen.

Das beste Beispiel für die Chance lieferte ebenfalls ein Kommentar in diesem Blog – mag sein, daß Industriemaschinen nicht mehr so viel nachgefragt werden, denn das Geld für Investitionen fehlt oder Unternehmen igeln sich ein, um auf das Ende der Krise zu warten.

Das heißt aber, daß die alten Maschinen länger laufen müssen – sie müssen gut gewartet und vor allem sachkundig repariert werden. Das nennt sich Marktlücke. Davon gibt es bestimmt noch mehr.

Und Dr. Andreas Lutz, www.gruenderzuschuss.de, berichtet von wieder größer werdendem Interesse an seiner Site und an dem Thema Gründungen in den Medien.

Auch bei mir wird wieder mehr nach einer Astrologischen Berufsberatung gefragt, den Talenten und nach dem persönlichen Potential zur Selbstständigkeit.

Eine astrologische Beratung ist eine gute Grundlage, um die Richtung meiner Suche zu bestimmen, nach dem Talent und der Berufung. Was ist wichtig für mich im Beruf – Menschen oder Zahlen – oder gar beides? Bin ich eher kreativ oder eher praktisch-rational veranlagt? Was brauche ich? All dies läßt sich durch das Horoskop erkennen und damit bewußt machen.

Das heißt, mit einer guten Idee, einer neu entdeckten Nische, erhalten Sie wieder mehr Unterstützung, um das mal in einfachen Worten auszudrücken.

Diese Nische entdecken aber wohl nur die Personen, die sich fragen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse sie denn eigentlich (noch) haben, außer dem, was sie jahrelang im Beruf eingesetzt haben.

Pluto in Steinbock ist nicht nur derjenige, den wir mit Wirtschaftskrise, mit Zusammenbruch (auch eines Großprojektes wie des Kölner U-Bahn-Baus) und mit zu hohen Managergehältern, die unter die Lupe genommen werden (da sie nicht der Leistung entsprechen), in Verbindung bringen können.

Pluto in Steinbock steht auch für Werte, für Können, für Respekt für Taten und Verantwortung.

Gleichzeitig stehen wir mit der Saturn-Uranus-Opposition, die mein Kollege Markus Termin in seinem Blog näher beleuchtet, auch im Spannungsfeld von Tradition und Neuerungen. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in einem Artikel auf Sternwelten. Diese Kombination fordert uns auf, anders zu denken, nicht nur der Tradition und dem „es war schon immer so“ zu huldigen, sondern individuell zu werden.

Also das Undenkbare zu denken und auf Machbarkeit zu überprüfen.

Erinnern Sie sich also, was Sie wirklich brauchen – machen Sie eine Liste, misten Sie aus – z.B. Zeitungsabos, wo Sie mit dem Lesen einfach nicht mehr hinterherkommen.

Und vor allem: finden Sie heraus, was Sie wirklich können – neben dem bisherigen Berufsleben (oder aus Teilen davon).

Leider habe ich den Autor und den Titel vergessen, der über den Umgang mit der Finanzkrise schrieb, daß Menschen sich darauf einstellen müßten, auch ihre Hobbys und andere Fähigkeiten zu nutzen, um Geld zu verdienen.

Was ich Gutes dazu gelesen habe, ist ein einfaches Fischer Taschenbuch – von Dr. Petra Bock – Die Kunst, seine Berufung zu finden. Gibt es schon für knapp 9 Euro und Sie erwerben eine Einführung und eine Anleitung für Ihre persönliche Suche nach Ihrer Berufung oder zumindest Ihren Talenten. Einen guten Einstieg zum Thema bietet auch der Welt-Artikel „Folgen Sie Ihrem Talent“.

„Und was ist jetzt das Positive Denken?“ werden Sie fragen.

Ganz einfach: sehen Sie weniger fern, lesen Sie weniger Zeitung, sondern gehen Sie in sich, entdecken Ihre Talente, Fähigkeiten und Möglichkeiten – und denken Sie gut über sich, nämlich daß auch Sie die Kraft haben, aus dieser Krise mehr zu machen als zu jammern!

Zu einer vertiefenden esoterischen und spirituellen Sicht des „Positiven Denkens“ werde ich in weiteren Beiträgen schreiben – um diese nicht zu verpassen, abonnieren Sie doch den RSS-Feed – gleich oben links auf der Seite.