Themen des Jahres 2019

Lange denke ich schon darüber nach, wie denn diese Jahresvorschau, diesen Überblick schreiben. Bis, ja, bis gestern, bis ich bei Donald Jaskolla beim Neujahrsritual war und dachte, stimmt, das ist es, worum es 2019 geht. Diese Themen werde ich im Laufe der Zeit vertiefen, aber hier geht es um einen groben Überblick, eine Einstimmung auf die Themen.

Aus Wünschen werden Ziele, aus Zielen werden Projekte.

Donald Freeman Jaskolla

Das klingt so einfach, so selbstverständlich. Aber nicht aus jedem Wunsch wird ein Ziel oder manche Wünsche brauchen mehr Zeit und sind immer wieder und immer noch aktuell. „Frieden auf Erden“ ist so ein Wunsch.

Warum ich mit den Wünschen anfange, wenn es doch um diese große Konjunktion von Saturn und Pluto Anfang 2020 geht, die sich im Jahr 2019 anbahnt? Weil es in 2019 zwei große Themen gibt, die zum Teil miteinander verbunden sind.

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Diese Woche: Sonne Trigon Neptun

Diese Woche (30.10.-05.11.17) setzt das Universum das Programm Neptun und Fische fort. Sie können also, falls Sie meine Artikel über Neptun (Teil 1 und Teil 2) gelesen haben, die Themen verstärkt im Alltag beobachten.

Einige andere Themen dieser Woche habe ich auch herausgegriffen. Aber lesen Sie selbst…

Hier sehen Sie das Horoskop von heute, Dienstag:

Horoskop von Di, 31.10.17 mit Sonne Neptun Trigon und Mond in den Fischen
Sonne/Neptun Trigon – Mond in den Fischen

Da die Sonne noch auf 8° Skorpion steht und Neptun schon auf 11° dauert es noch ungefähr drei Tage, bis dieser Aspekt exakt wird. Aber da Neptun sich sehr langsam bewegt und damit sozusagen mehr Ausdauer hat, spüren wir diesen Aspekt jetzt langsam schon. Wir sagen: er baut sich auf. Und nach dem Exaktwerden ist er ebenfalls noch für circa drei Tage spürbar.

Das heißt, wir fühlen uns eventuell eher verträumt, phantasievoll, sind mehr auf der kreativen oder musischen Seite denn auf der rationalen.

Dies ist somit eine wunderbare Woche für kreative Projekte,

fürs Fließen lassen, Ideen sammeln, Weiterlesen

Update 2017: Neptun in Fische (2)

Neptun in den Fischen ist eng mit dem Thema Schutz und Abgrenzung gekoppelt.

Im letzten Beitrag habe ich mich schon mit seinem Durchlauf durch die Fische beschäftigt. Heute habe ich Neptun zu einem kleinen Vortrag eingeladen. Lassen wir ihn selbst zu Wort kommen

Neptuns Vortrag

Im Fische-Zeitalter wurden die Menschen vom Jungfrau-Zeichen dargestellt. Das hab ich auch gemerkt, alles wurde eingeteilt, sortiert. Das, was Religionsgründer der Welt gaben (die natürlich auch keine Religion gründen wollten, sondern den Menschen Spirituelles nahe bringen), endete in Amtskirchen, zumindest im Westen. So wurden in Deutschland als Beispiel für die westliche Welt die Menschen in Stände eingeteilt, die Handwerker hatten Zünfte. Ihr wisst, was ich meine. Später, während meiner Verbannung, sprich der Aufklärung, wurde das ganze Leben kategorisiert, die Naturwissenschaft war geboren und trat ihren Siegeszug durch die Welt an.

Ich finde Naturwissenschaft ebenfalls faszinierend, wenn ich damit nicht völlig aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden wäre. Wenn sie nicht hohe Zäune und Grenzen zwischen allem, was ist, errichtet hätte. Wenn sie nicht erzählen würde, dass das die absolute Wahrheit ist. Das hat jemand erforscht, wird gesagt, und es steht da schwarz auf weiß, deshalb muss es stimmen. Außer in der modernen Physik, aber die versteht kaum jemand. Die fällt manchmal fast schon in den Bereich der Esoterik, das glaubt kaum jemand, der nicht nahe dran ist.

Apropos Glauben und Vorstellen: so wie ihr euch die Unendlichkeit nicht vorstellen könnt, könnt ihr euch als Menschheit auch die Digitalisierung nicht vorstellen.

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Update 2017: Neptun in den Fischen (1)

Wie bereits versprochen, heute wird es wieder etwas mehr Astrologie geben.

In den vorherigen Artikeln habe ich mich mit Jupiter im Skorpion und dem Schmerzkörper befasst. Schon da wurde mir klar, dass diese alten Beiträge zum Thema Schutz und Abgrenzung einer Überholung und astrologischen Einordnung bedürfen.

Denn mittlerweile hat sich nicht nur bei mir, sondern auch gesellschaftlich und spirituell vieles verändert, was sich astrologisch wunderbar herleiten lässt – und was aber auch bedeutet, dass wir mit Schutz und der damit scheinbar einhergehenden Abgrenzung anders umgehen müssen.

Heute geht es erst einmal um die Grundlagen, um Fische und Neptun.

Los geht’s mit der Reise über den Ozean der Gefühle. Aber vielleicht befinden wir uns auf dieser Reise ja eigentlich in einem U-Boot, und tauchen nur ab und an mal auf – unter Neptuns Herrschaft wissen wir das nicht so genau.

Jupiter ist der klassische Herr der Fische, heutzutage teilt er sich den Thron mit Neptun, der als erster Herrscher gilt.

Neptun ist 2011 das erste Mal in die Fische gegangen, lief dann nochmal in den Wassermann zurück, um am 03.02.2012 endgültig das Zeichen zu wechseln. Er wird dort bis 2025/26 bleiben. Fische ist sein eigenes Zeichen, er steht stark dort. Und wie stark Neptun „wirkt“ konnten wir an seinem Durchlauf durch den Wassermann (das habe ich bereits in diesem Artikel beschrieben) sehen, denn dieser ging einher mit dem Internet und der weltweiten Vernetzung.

Fische sind ein bewegliches Wasserzeichen, neben Krebs (beginnend) und Skorpion (fix).

In den Wasserzeichen geht es um Emotionen, den Umgang mit Gefühlen. Im Krebs sehen wir das hin- und her von Launen und Emotionen, die Mütterlichkeit, das Kind, das Hegen und Pflegen.

Zum Krebs gehört der See (hier der Schlachtensee)
Zum Krebs gehört der See (hier der Schlachtensee)

Im Skorpion haben wir mit Tiefe zu tun, Tiefe von Gefühlen, auch den nicht so schönen, der Suche nach Sicherheit, wo doch überall unter der Oberfläche etwas rumort, man sich nicht sicher sein kann, was da aus den Tiefen der Wassersuppe bzw. Ahnensippe auftaucht. Krebs verbindet uns mit der Heimat, unserer Familie, Mutter und Vater, während Skorpion die Verbindung zur Ahnensippe herstellt.

Frühjahr in Potsdam
Flüsse sind Skorpion zugeordnet

 

 

Fische verbindet uns mit dem Ozean, der Menschheit, mit allem, was ist. Neptun/ Poseidon ist der Gott des Meeres, dessen Macht wir fürchten.

Die Zuordnungen zum Fische-Zeichen und Neptun sind vielfältig. Schon der Versuch, die Fische zu greifen, führt dazu, dass sie sich zu entziehen scheinen. Ganz anders als beim Stier oder Steinbock, den Erdzeichen. Ich stelle mal spontan zusammen:

  • Meer, Ozean, Fische und damit einhergehend Neptun/ Poseidon mit dem Dreizack. Und nicht nur Nemo, sondern auch die Muräne, die elektrische Schläge verteilen kann, Haie und Piranhas gehören ebenfalls dazu.
  • der „Schleier zwischen den Welten“, Spiritualität, Medialität, Träume, Phantasien und Fantasy-Romane, Nebel, Verirren und Verwirren, Drogenrausch, Delirien, Geschichten und Filme (Hollywood, die Traumfabrik!)
  • auf der anderen Seite Lug und Trug, die Täuschung (damit einhergehend die Enttäuschung), Lüge und Wahrheit oder was ist jetzt eigentlich wahr? Oder vielleicht sogar beides?
  • Rückzüge, freiwillige und unfreiwillige, Retreat, Krankenhausaufenthalte, Krankheit als Rückzug, Aussteiger.
  • Aussteiger und Ausgeschlossene, Hippies und Obdachlose, die Kranken, die psychisch Erkrankten, die in anderen Welten leben, die Opfer, die Hilfe benötigen. Aber auch die, die Opfer-Bingo spielen, und merken, damit kommt man gut durch das Leben.
  • Medizin und Drogen, das, was heilt, ganz macht. Drogen können ebenso Gift sein, und nur in der richtigen Dosis heilsam (oder in der richtigen Zubereitung, wie zum Beispiel in der Homöopathie). Alkohol- und Drogenabhängige (womit wir wieder bei den Opfern wären).
  • der Gehängte im Tarot – oder auch zum Teil der Narr…
  • ich habe bestimmt einiges vergessen, aber die Mehrdeutigkeit dürfte klar geworden sein.

Seitdem Neptun 2011/12 in sein eigenes Zeichen gewechselt ist, ist einige Zeit vergangen.

Ein Zeichen hat 30 Grad. Damit ist auf 15 Grad der Höhepunkt eines Zeichendurchlaufs erreicht, so nimmt danach die nach außen gerichtete Kraft ab, dafür steht die Verarbeitung und Integration im Vordergrund. Das ist dem Vollmond vergleichbar, der danach in seine abnehmende Phase geht. Im Juni und Juli diesen Jahres ist Neptun schon auf 14 Grad Fische vorgerückt und steht jetzt auf 11 Grad Fische. Der Überlauf über die Zeichenmitte findet ab April 2018 über den ganzen Sommer statt.

Was hat Neptun in den Fischen bisher erreicht?

Zuerst einmal ist die Welt, sind wir in unseren Reaktionen emotionaler geworden. Die (in Neptuns Aufenthalt in Wassermann geschaffene) Vernetzung ermöglicht, bei schönen und schrecklichen Ereignissen live dabei zu sein. Bilder, das, was geschieht, oder eine Auswahl an Bildern erreichen uns in jeder Minute, außer wir schaffen es, abzuschalten, und zwar nicht nur unser permanent denkendes Hirn, sondern auch Smartphone und Tablet und Computer und den Fernseher.

Abschalten ist schwieriger geworden. Und es scheint um einiges schwieriger zu sein, die „Wahrheit“ zu erkennen. Ich wiederhole hier nicht die Unworte des letzten Jahres, aber Lüge und Betrug und Vernebelung stehen hoch im Kurs. Gerade an dieser Stelle ist der Einfluss Neptuns und der Fische klar zu erkennen. Wer sagt die Wahrheit, wer provoziert nur, wer verschleiert und wer zeigt welchen Ausschnitt?

„Alles eine Frage der Perspektive“, grinst Neptun und hebt den Schleier nur ein kleines bisschen weiter hoch.

Zudem leben wir in einer Informationsflut

Wir können so viel wissen, kennen lernen, miterleben, sehen und hören, dass ein Tag dafür mindestens 76 Stunden haben müsste, um nur ansatzweise mitzukommen. Abgesehen davon, dass wir es – in der althergebrachten Art und Weise des rationalen Fische-Zeitalters – für rein rationale Informationen halten. Eine Information ist ein Satz, ein Bild, ein Ausdruck, der nur unser Hirn erreicht. Ganz rational. Bits und Bytes, wie bei einem Computer.

Ozean, Wellen und Felsen im Hintergrund
Den Fischen wird der Ozean zugeordnet. Foto: Pixabay

„April, April“ erschallt es lachend aus Neptuns Wohnsitz mitten im Ozean. „Ich zeige dir mal, wie das aussieht, wenn dich eine sogenannte Information erreicht!“ Er hob den Dreizack und die Wellen wurden stärker, die Erde fing leise an zu beben und der Wind spielte mit und drückte das Wasser in Richtung Land. „Ich glaube, das reicht für eine Vorführung, oder?“ schloss er, nachdem sich alles wieder beruhigt hatte.

Und damit sind wir beim Schmerzkörper, um in dem Bild vom aufgewühlten Ozean zu bleiben. Denn der Ozean, den wir nicht nur lieben, weil wir dort die von unserer Seele so ersehnte Weite genießen können, oder den wir fürchten, denn auf dem Ozean kann so viel schiefgehen, wir könnten ertrinken. Und nicht nur im Wasser ertrinken, sondern in unseren Emotionen. Denn, wie schon öfter erwähnt, kommen wir aus einem Zeitalter der Rationalität, insbesondere seit der Aufklärung, seit Spiritualität und Magie für Aberglauben gehalten und verbannt wurden.

Sigmund_freud_um_1905
Von Ludwig Grillich – Christian Lunzer (Hrsg.): Wien um 1900  – Verlag für Photografie, Wien 1999, Gemeinfrei https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2324952

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben Freud und Jung die Psychoanalyse entwickelt, und damit eine Beschäftigung mit unseren Gefühlen und den inneren Welten wieder möglich gemacht. Freud war fasziniert von den Trieben, die den Menschen unbewusst steuern. Er betrachtete aber auch nur den einzelnen Menschen, in dem Gefühle zu Hause sind. Alles endete an der Haut. Jung ging einen Schritt weiter mit den Archetypen und dem kollektiven Unbewussten – damit schloss er den Menschen sozusagen an das Kollektiv, an allgemeine Gefühle an.

Psychoanalyse und -therapie ist erst seit den 70er Jahren für mehr Menschen zugänglich. Bis zu dieser Zeit sprach man in der Gesellschaft nicht über Gefühle oder Krankheiten oder Scheidung. Das heißt, wir wurden mit Hilfe von Psychopharmaka (Neptun), mit Schmerztabletten (ebenfalls Neptun) und mit einem „reiß dich ein bisschen zusammen“ damit fertig oder eben auch nicht.

Ein Beispiel: Wir beginnen gerade erst, uns mit transgenerationalen Traumata zu befassen, den Folgen, die eine Traumatisierung durch Krieg und Flucht erst auf die Eltern/ Großeltern und in Folge dann auf die Kinder und Enkel hat. Der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder wurde von traumatisierten Menschen geleistet, für die diese Tätigkeiten, die Arbeit, die Konzentration auf das Schöne, die Zukunft ihre Traumatherapie war.

Heute ist Platz und Zeit und Raum für die Verarbeitung der Traumata da, die Kinder und Enkel jetzt spüren.

Nach einem der großen Hochwasser in Deutschland wurde psychologische Beratung angeboten, denn es hätte ja sein können, dass Menschen davon traumatisiert sind. Das hätte es im letzten Jahrhundert noch nicht gegeben.

Das ganze Reich der Emotionen scheint wie der berühmte Eisberg zu sein – 30 Prozent über der Wasseroberfläche und 70 Prozent unsichtbar darunter. Allein der Jung´sche Begriff des kollektiven Unbewussten und die Archetypen zeigen auf, wie schwierig es ist, das Reich der Seele zu fassen zu bekommen.

Aber das Meer ist oft aufgewühlt, und wir haben alle Hände voll damit zu tun, mit all dieser Emotionalität fertig zu werden. Denn da werden nicht nur schöne Sachen aufgewühlt, auch all das Hässliche, die Aggression und die Wut kommen hoch. Davon würden wir uns gerne abgrenzen, sitzen aber mittendrin. Und wenn durch das, was da hochkocht, aufgewühlt wird, der eigene Schmerzkörper geweckt wird, dann fühlen wir uns mitgerissen.

Und Schutz und Abgrenzung sind nicht mehr so einfach. Es ist nicht einfach das Schlechte da draußen, gegen das wir Mauern und Zäune errichten müssen. Wir sind aufgefordert, mit dem höheren Seegang umzugehen, mit unserem Angestecktsein, mit der Frage: was ist drinnen und was ist draußen. Da wird deutlich, dass Jupiter im Skorpion, der uns die Transformation der eigenen Wut, des eigenen Schmerzes (und dem des Ahnenfeldes) erleichtert, eine Verbindung zu dem kollektiven der Fische und Neptuns hat.

Denn der Fluss (Skorpion) fließt irgendwann ins Meer, in den Ozean (Fische)

Auch wenn er erstmal in einen größeren Fluss mündet.

Für den nächsten Beitrag habe ich Neptun persönlich zu einem Vortrag eingeladen, nachdem er hier schon mal aufgetaucht ist. Er sagt nicht nur was zu Schutz und Abgrenzung, sondern hat einige erhellende Einsichten für diese Zeiten mitgebracht. Jetzt muss ich diesen Vortrag nur noch abtippen;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresthemen 2013: Saturn-Neptun-Trigon und das Hochwasser

Astrologie ist auch immer etwas, was deutlich zeigt, ob ich persönlich etwas mit einer aktuellen Situation, die sich in den astrologischen Konstellationen der Zeit zeigt, zu tun habe. So befindet sich zur Zeit bei mir das aktuelle Saturn-Neptun-Trigon gradgenau auf meinem Neptun-Mond-Trigon.

Das führte unter anderem dazu, dass ich die letzten Tage die Hochwasserkatastrophe gebannt verfolgte, nicht davon lassen konnte und mich fragte: warum?

Als gebürtige Hamburgerin habe ich einen gehörigen Respekt vor Wasser. Ich kenne Sturmfluten und die Gewalt des Wassers. Insofern reagiere ich emotional fast immer auf Meldungen, die mit Hochwasser zu tun haben, sie gehen mir näher als beispielsweise die Meldungen von Waldbränden.

Die Antwort auf meine Frage erschloss sich mir erst gestern, als mir auffiel, dass Katastrophen diesen Ausmasses in der Regel woanders, weit weg, stattfinden. Deutschland erschien mir auf eine Art davor sicher, selbst wenn ich mich gut an die Oderflut oder auch an das sogenannte Jahrhundert-Hochwasser 2002 erinnere. Und Neptun fordert gerne dazu auf, die Grenzen zu erweitern, ein größeres Ganzes zu sehen – oder er verschleiert es.

Neptunische Verschleierung war meine Vorstellung „So etwas passiert immer nur woanders“.

Saturn/ Neptun-Trigon 2013 Hochwasser in Baden-Württemberg (c) dmytrok/ flckr
Saturn/ Neptun-Trigon 2013 Hochwasser in Baden-Württemberg (c) dymytrok/ flickr

Bevor ich zu ein paar astrologischen Deutungen dieser Situation komme, möchte ich auf den Bezug zum persönlichen Horoskop eingehen.

Manche Menschen, wie ich zur Zeit, haben an der Stelle, an der diese beiden Planeten zu stehen kommen, persönliche Planeten stehen.

Oder sie besitzen bereits im Geburtshoroskop eine Verbindung dieser beiden Prinzipien von Saturn und Neptun. In diesem Fall sind diese Menschen sozusagen für diese Verbindung und den damit einhergehenden Themen sensibilisiert. Eine solche Sensibilisierung bedeutet, dass diese Dinge sie mehr zu berühren scheinen als andere. Aber es bedeutet auch, wenn sie nicht mitten im vom Hochwasser betroffenen Gebiet wohnen, dass dieses Thema in ihrem Leben auftaucht.

Das kann Feuchtigkeit (Neptun) in den Mauern (Saturn) sein. Das kann aber auch, positiv formuliert, bedeuten, mehr Phantasie, Kreativität oder auch Spiritualität (alles Neptun) in ihrem Leben zu integrieren (Saturn) in dieser Zeit.

Astrologisch ist dieses Hochwasser der Verbindung von Neptun in den Fischen mit dem Saturn im Skorpion (beides Wasserzeichen) zuzuordnen.

Dabei war Neptun, wie bereits im vorigen Beitrag beschrieben, stationär (er schien still zu stehen) und kurz vor der Rückläufigkeit. Eine Station, also der Stillstand, bringt das Thema massiv ins Bewusstsein. Der lange Hochwasserscheitel zeigt den Stillstand des Wassers auf einer anderen Ebene sehr deutlich. Zudem wird Neptun von Jupiter (der großen Menge, dem Übermaß) in Form eines sogenannten Spiegelpunktes unterstützt. Was einfach ausgedrückt bedeutet „mehr Wasser „. 

Saturn stellt in dieser Konstellation die Deiche, das hart Erarbeitete dar, was vom Wasser (Neptun) weggespült, unterhöhlt, massiv unter Druck gesetzt wird. Die Deiche haben ungewöhnlich lange (ebenfalls Saturn, zudem in einem festen Wasserzeichen, was ebenfalls für längere Dauer steht) den hohen Wassermassen (Neptun in Fische mit Spiegelpunkt Jupiter) stand zu halten.

Neptun steht ebenfalls für Vergiftung und Keime, so dass auch das Thema der Verseuchung des Wassers durch die Überflutung zunehmend in den Vordergrund tritt.

Da es sich bei Neptun um einen der gesellschaftlichen Planeten handelt, geht es bei der Verbindung mit Saturn, einem sozialen Planeten, um ein Thema, was viele Menschen betrifft. Neptun und Jupiter bringen zum Glück eine große Hilfsbereitschaft mit, wie man in den betroffenen Gebieten sehen kann.

Eine psychosomatische Klinik oder Ambulanz bot gestern (am 11.06.) kostenlose Unterstützung an für Hochwasseropfer, die heftig auf die Situation reagieren. Sie seien unter Umständen traumatisiert und die Klinik warnte davor, die Symptome auf die leichte Schulter zu nehmen. Insofern möchte ich auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es nicht nur darum gehen kann, das Alte möglichst schön(er) wieder aufzubauen und alles möglichst schnell zu vergessen, sondern dass Menschen auch psychisch davon stark betroffen sein können. Der Link ging mir in der Informationsflut verloren, aber nutzen Sie solche Hilfsangebote bei Bedarf.

Insbesondere im Mondjahr mit der ab Ende Juni kommenden Betonung des Krebses durch Jupiter und Lilith, stehen die Gefühle, die Psyche, das Wohlfühlen und auch das eigene Heim und die Familie sehr viel mehr im Zentrum.

Allein schon in der Krebszeit, wo meist nur die Sonne und Merkur und vielleicht noch der eine oder andere Planet in Krebs steht, geht alles tiefer unter die Haut, es berührt mehr und wir reagieren emotional. Diese Flut hat zwar noch in der Zwillingszeit begonnen, aber wird wohl erst in der Krebszeit enden.

Insofern möchte ich fast vermuten, dass die seelische Belastung für viele Opfer größer sein wird als 2002, nicht nur bei denen, die wie im sächsischen Grimma gerade alles wieder neu aufgebaut hatten, sondern auch bei denen, die das erste Mal davon betroffen sind.

Hilfe kann also jetzt also auch bedeuten, nicht nur zu spenden, sondern die Nöte der Menschen im Blick zu behalten und Ihre Reaktion ernst zu nehmen, zuzuhören und emotionalen Rückhalt zu bieten.

Jahresthemen 2013: Update Uranus/Pluto-Quadrat und Saturn/Neptun-Trigon

Nicht nur die Sonne wechselt in die Zwillinge am 20.05., sondern auch das Uranus-Pluto-Quadrat wird wieder exakt.

Das Thema der Wandlung und der Befreiung aus der Enge, der Tradition und althergebrachten Strukturen wird wieder aktiviert. Dieses Mal aber fällt es uns schwerer, die nötigen Veränderungen auch praktisch umzusetzen, Lösungen zu sehen, denn Saturn ist nicht mit dabei. Dieser hat bisher dabei geholfen, den Druck nicht nur zu spüren, sondern auch etwas damit zu machen.

Wie Norbert Giesow in seinem Blog schreibt, ist dieses Mal Pluto (die Enge, die Tradition) rückläufig und Uranus (das Neue und Revolutionäre) direktläufig. Also sind eher die Neuerungen auf dem Vormarsch. Aber wie? Jetzt, ohne den Saturn? Weiterlesen

Jahresthemen 2013 – Stillstand und Auszeit

Ja, welchem Thema sollte ich mich als nächstes widmen? Für ein paar Tage haben wir eine kleine Auszeit, und können Luft holen. Aber fangen wir von vorne an.

Aktuell ist insbesondere der Stillstand zu spüren, ausgelöst unter anderem durch den rückläufigen Merkur in Fische, der sich immer ein wenig nach Nachsitzen und dem Wiedersehen von gern oder weniger gern gesehenen Dingen der Vergangenheit auszeichnet.

Dazu kommt gleichzeitig der rückläufige Saturn in Skorpion, der sagt: wenn du weiter kommen willst, dann bitte überlege doch nochmal genau, ob deine Pläne auch gut bedacht sind.

Das alles findet parallel zur Sonne in Fische statt – und einigen anderen Planeten, die sich in den Fischen tummeln. Das heißt, es ist sowieso Zeit, Dinge weg zu werfen oder gänzlich zu beenden. Wir reagieren in dieser Zeit sensibler als sonst, damit wir auch wirklich merken, wie es sich anfühlt, was wir da tun.

Eine Kommentatorin bemerkte unter dem Artikel zum kommenden Mondjahr, dass sie den Wechsel früher spüren würde als in den Vorjahren. Das hat dieses Jahr damit zu tun, dass wir durch die vielen Planeten in den Fischen, insbesondere Neptun, näher an Gefühl und Empfindung dran sind als in den Vorjahren.

Ich will es einmal anders herum sagen: in der äußeren Welt ist Stillstand und Aufarbeitung angesagt, während wir in der Innenwelt Weiterlesen