Mondknoten im Krebs

Die Mondknoten haben Anfang November bereits für eineinhalb Jahre das Zeichen gewechselt – der obere steht jetzt im Krebs. Jetzt ist das Thema, die Dinge nicht mehr nur „so wie immer“, traditionell, diszipliniert anzugehen (unterer Mondknoten im Steinbock), sondern die Gegenseite, die Emotionen des Krebses mit einzubeziehen. Den Blick auf die Emotionen und die Bedürftigkeit zu richten.

Ich hatte ja bereits versprochen, mich mit dem Wechsel der Mondknoten vom Löwen in den Krebs zu befassen. Genauer gesagt, wechselt die ganze Mondknotenachse, und zwar in entgegengesetzer Richtung im Tierkreis. Alle 19 Jahre ungefähr kehrt sie zurück. Das heißt, dieser Wechsel verweist uns wieder in die Jahre 2000 und 2001. Oder eben noch weiter zurück. Die Halbzeit, sozusagen der Vollmond der Mondknotenachse, liegt dann immer auf der Hälfte dieses Zeitabschnittes.

Von Mai 2017 bis Anfang November 2018 stand der obere Mondknoten im Löwen, der untere im Wassermann. Seit Anfang November haben wir den oberen Mondknoten im Krebs, den unteren im Steinbock. 

Trommeln für Marschkapelle
Der Rythmus im Hintergrund – die langsamen Planeten und deren Zeichenwechsel

Die Mondknotenachse gehört zu dem, was ich gerne als „Hintergrundmusik“, den Takt, den Rythmus bezeichne. Es geht dabei um eine grundlegende Entwicklung, grundlegende Themen, die unter anderem mit bestimmen, wie alltägliche Themen einzuordnen sind.

So wie der heiße Sommer ein Thema war, was aus dem Hintergrund alles mit beeinflusste. Fragen der Ernährung, der Getränke, der Wege, des Sports ordneten sich dieser Hitze unter. Es machte wenig Sinn in der Mittagshitze zu joggen oder einen schweren Eintopf zu essen.

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Astrologischer Sommer 2018 (3): Die Finsternisse

Mit den drei Finsternissen, die am 13.07.2018 (partielle Sonnenfinsternis), am 27.07.2018 (Totale Mondfinsternis) und schließlich am 11.08.2018 (wieder eine partielle Sonnenfinsternis) stattfinden, steuern wir auf den Höhepunkt diesen Sommers zu.

Heute betrachte ich den Neumond, die partielle Sonnenfinsternis morgen, und füge unten eine  (mehr astrologische) Übersicht und Hinweise für die Finsternisse/ Eklipsen diesen Sommers zu.

Finsternisse oder Eklipsen sind für ein halbes Jahr „gültig“

Die Intensität dieses Jahres, das durcheinander geschüttelt werden, an die Grenzen gebracht werden durch das Leben selbst, fordern uns und fordern uns auf, Dinge anders zu machen. Alles hat sich beschleunigt, und wir selbst haben uns an die Intensität der letzten Jahre gewöhnt, haben unsere Krisenfestigkeit getestet und können in diesem Sommer feststellen: es hört nicht auf, „es wird nicht besser“, sprich: so ruhig wie damals, wo alles noch in geordneten Bahnen verlief, nein, es bleibt intensiv und herausfordernd. Wir befinden uns immer noch in einer Zeit der Umwälzung, die uns persönlich betrifft, auch wenn wir oft auf das Außen starren und das, was sich dort tut.

Mars bewegt sich am unteren Mondknoten

Nur wir können anders damit umgehen. Uns ansehen, was die Themen mit uns zu tun haben, was sich überlebt hat, was anders gemacht werden will. So sagt ein bekannter Satz Weiterlesen

2018: Übersicht der Planeten-Bewegungen

Eine grafische Übersicht über die Wechsel der Planeten, die so gar nicht astrologisch aussieht, und die Erläuterung des erstes Punktes, der Wechsel in die Erde, finden Sie unten drunter:

Grafik: Planeten-Bewegungen 2018
Die wichtigen Planeten-Bewegungen 2018

Drei Planeten wechseln die Zeichen

Es gibt dieses Jahr mehrere soziale und gesellschaftliche Planeten (Saturn schon in 2017, Chiron und Uranus), die ein anderes Zeichen betreten, weshalb sich an den Themen und der Herangehensweise auch einiges ändern wird.

Die zweite Jahreshälfte ist von den Rückläufigkeiten von Mars und Venus geprägt

(fast direkt nacheinander), und anschließend wechseln noch die Mondknoten und Jupiter die Zeichen.

Was ich jetzt aber zuerst einmal herauspicken möchte, ist dass sich die Energie von der Feuerbetonung des letzten Jahres zu einer Erdbetonung hin bewegt.

Während es im letzten Jahr und mit einer Feuerbetonung eher darum ging, optimistisch, kreativ und mit viel Enthusiasmus an Dinge dran zu gehen. Die Frage war: sind Sie von Herzen dabei, haben Sie das letzte Jahr genutzt, das zu finden, was Sie gerne tun und wofür Sie „brennen“? Sagen wir, zum Beispiel, Sie sind eine wundervolle Kuchenbäckerin und möchten Kuchen verkaufen. Das haben Sie letztes Jahr herausgefunden.

Seit Saturn im Dezember in den Steinbock gegangen ist, hat sich die Energie, die Atmosphäre merklich verändert. Es geht jetzt um das Element Erde, und das verlangsamt nicht nur, sondern verlangt auch die Entwicklung ganz anderer Qualitäten.

Die Fragen der Erde sind andere

Sind die Dinge umsetzbar, machbar? Einmal rein praktisch – wenn Sie professionell backen wollen, dann brauchen Sie eine Küche, die das erlaubt, ganz unabhängig davon, ob zu Hause oder woanders. Wenn Sie diese Küche brauchen und eventuell noch weiteres Equipment, dann kostet Sie das etwas.

Erde mag Pläne, Struktur, die Aufstellung des Bedarfs, und die Kosten-Nutzen-Rechnung. Was nicht heißt, wenn Sie mehr Geld brauchen als gedacht, dass Sie es aufgeben sollen. Es bedeutet, es dauert länger. Sie müssen das Geld anderweitig verdienen, Dinge gebraucht kaufen und sich noch etwas gedulden.

Samen, die in die Erde gelegt werden, brauchen Zeit bis sie keimen. So braucht auch der Same vom letzten Jahr länger Zeit, es reicht nicht, ihn in die Erde zu bringen und dann daran zu ziehen. Sondern er muss die richtige Mischung an Wärme, Licht und Feuchtigkeit bekommen. Sie sehen, Ihr Same (in dem Fall das Backen) braucht die richtigen Umstände. Und für diese müssen Sie sorgen. Daran müssen Sie arbeiten – Saturn in Steinbock hilft Ihnen dabei mit seiner strukturierten und realistischen Ader.

Es geht also nicht nur darum, die Wege langsamer, bewußter und geplant zu gehen, sondern bei jedem Schritt auch zu überlegen, hilft das, dient das meinem Projekt, dem Samen, oder zieht es mich weg?

All das loszulassen, was diesem Samen, diesem Projekt nicht dient, Sie eher behindert und Ihnen nicht mehr nützt – das gilt es jetzt in der Fische-Zeit loszulassen.

Der Vollmond am Donnerstag hat dieses Thema nochmals betont.

Sie wissen ja, ich schreibe in der Regel über das, was jetzt dran ist, ich werde also immer mal wieder auf diese Grafik zurückkommen. Also bleiben Sie dran, es bleibt spannend dieses Jahr!

Ich kriege das gerade nicht gebacken!

Diesen Satz hörte ich heute das vierte Mal innerhalb von zwei Tagen. Zeit also, das, was ich den Menschen jeweils erzählt habe, hier einmal für alle nachlesbar aufzuschreiben. Da ich es immer noch nicht hin bekomme, Videos zu  machen;)

Und das „nicht gebacken bekommen“ bezieht sich auf Alltagsdinge, auf das, was erledigt werden sollte, was wir tun müssen, um alles am Laufen zu halten, auf umzusetzende Pläne hinsichtlich Körper und Geschäft und Meditation – auf Struktur und Disziplin und „das kann doch nicht so schwer sein“.

Schriftzug: Do, what you love - tu, was du liebst!
Tue, was du liebst!
Foto: Pixabay

Doch, ist es zur Zeit, denn die Zeitqualität fragt laut und deutlich: „Was sagt dein Herz? Wofür schlägt dein Herz? Wo will es hin? Was braucht dein Herz vielleicht auch erst einmal?“ Aber eines nach dem anderen.

1. Merkur ist rückläufig.

Genau: nochmal – Merkur ist rückläufig, noch bis zum 05. September. Bedeutet zur Zeit für mich, dass ich mich mit Schienenersatzverkehr herumschlagen darf, eine halbe Stunde für 1 km benötige, die durch den Stau und etliche Wahlplakate am Straßenrand auch nicht besser wird. Und der Bus hält dort nicht, es gibt keine Haltestelle, erst nach dem Stau wieder. Ein besseres Bild für „es geht nicht voran“ gibt es für mich nicht.

2. Der obere Mondknoten steht im Löwen

Seit Mitte Mai ist die Mondknotenachse in Wassermann (unterer Mondknoten, Vergangenheit, zu Verlassendes) und Löwe (oberer Mondknoten, Ziel-Richtung, Frage nach deinem Herzen siehe oben) gewandert. Weiterlesen

Sonnenfinsternis August 2017

Und was lassen Sie jetzt los?

Dieser Titel geht mir schon seit 2 Tagen durch den Kopf, seitdem ich mich näher mit dieser Finsternis befasse, die am 21.08.17 um 19.25 Uhr stattfindet. Sie werden Sie hier nicht sehen können, die Verfinsterung der Sonne wird vor allem in den USA und Kanada zu beobachten sein. Spüren und nutzen können wir sie hier trotzdem.

Aus Anlass dieser Finsternis habe ich meinen Beitrag aus dem Februar 2017 über die letzte Sonnenfinsternis noch einmal durchgelesen. Dort habe ich schon viel Grundsätzliches zum Thema beschrieben.

Hier sehen Sie das Horoskop der Finsternis für Berlin:

Horoskop der Sonnenfinsternis am 21.08.2017
Sonnenfinsternis/ Eklipse 21.08.2017

Sie sehen die Sonne in rot, der Mond in blau auf 28° im Löwen und hier in Berlin im 6., dem Jungfrau-Haus.

Da dieser Neumond, diese Finsternis im 6. Haus, dem Haus des Alltags, der Balance von Gesundheit und Krankheit, der alltäglichen Arbeit und dem Dienen (im weitesten Sinne) stattfindet und Löwe hier eingeschlossen ist, haben wir es mit einer Kraft und Energie zu tun, die allein dadurch strahlt, dass sie sich im Alltag bewährt. Weiterlesen

Jahresthemen 2014: Jupiter im Löwen

Heute ist Jupiter zur Mittagszeit, genauer um 12.32 MESZ, in den Löwen gewechselt. Das Glas ist wieder halb voll. Jupiter, auch bekannt als der Donnergott Zeus, der gerne aus dem Vollen schöpfte und mit seiner Jovialität und Übertreibung auch manchmal des Guten zu viel tat.

Jupiter benötigt ungefähr ein Jahr für ein Tierkreiszeichen und circa 12 Jahre für den ganzen Tierkreis.

Das letzte Jahr hat er im Krebs gestanden, wo er erhöht ist, also besonders gut platziert. So standen die Themen Weiblichkeit, der Schutz der Mutterschaft oder der Kinder, der Heimat, der Familie, sowie Geborgenheit und Empfindsamkeit im Fokus. Schutz kann ebenfalls des Guten zu viel sein, weil es die Kinder nicht erwachsen werden lässt, weil es uns vielleicht keinen Raum zum Atmen mehr lässt.

Jupiter, der Glücksplanet, wie er im Internet oft genannt wird, wenn er in harmonischem Aspekt zu Ihrer Sonne oder einem anderen Planeten steht, bringt Chancen.

Der kleine Haken: wenn Jupiter vorbei läuft, dann sollte man genau auf sich bietende Gelegenheiten achten.

Denn diese Chancen Weiterlesen

Jahresthemen 2014: Mondknoten in Waage

Ich melde mich zurück mit einem „leichten“ Thema. Die angespannten Aspekte über die Osterfeiertage habe ich am eigenen Leib erlebt, aber in eher positiver Weise. Ich habe nicht gebloggt, weil die Politik der kleinen Schritte, die ich im vorangegangenen Beitrag beschrieben habe (und die die Kommentatoren ebenfalls bestätigt haben – vielen Dank dafür!), ließen mich vom Rechner und Schreiben fernbleiben.

Über Ostern wurde mir deutlich, was für einen großen Anteil die Stellung des Mondknotens an unseren Themen hat.

Denn angesichts der großen Anspannung am Himmel erwartete ich andere Erlebnisse.

Regelmäßig nehme ich über die Osterfeiertage an einem größeren privaten Treffen teil. Ich treffe dort nicht nur alte Bekannte und FreundInnen jeglichen Alters, sondern lerne auch viele neue Menschen kennen, zum Teil auch sehr junge, die meine Kinder sein könnten.

Die Treffen der letzten beiden Jahre waren von heftigen Auseinandersetzungen über Aus- und Abgrenzung geprägt. Diese wurden sehr heftig geführt und führten zu Verletzungen auf beiden Seiten. Im Nachhinein betrachtet: sehr skorpionische Themen. Der obere, nördliche Mondknoten stand 2012 noch in Schütze und hatte eine Verbindung zu Chiron, der mit Verletzungen auf Grund von Ausgrenzungen assoziiert wird, im Jahr 2013 stand der nördliche Mondknoten im Skorpion, was für verdrängte Themen steht.

Die Mondknotenachse und ihre Position

Der Südknoten, der untere Mondknoten, steht für mitgebrachte Erfahrungen (aus vergangenen Leben oder auch aus diesem, wer nicht an Reinkarnation glaubt), für vertraute Reaktionen und Einstellungen. Der Nordknoten, der obere Mondknoten, steht für die Qualitäten und Eigenschaften, die in diesem Leben entwickelt werden wollen. Diese beiden Knoten stehen sich immer gegenüber und bewegen sich rückläufig durch den Tierkreis.

Dabei geht es um Ausgewogenheit, also die Verbindung von beiden Seiten, und nicht darum, nur den nördlichen Mondknoten zu entwickeln.

Im Solar, dem sogenannten Jahreshoroskop, zeigen die Mondknoten die Ausrichtung und Konzentration für das kommende Jahr, werden aber eher nur in ihrer Position in den Häusern, den Lebensbereichen, gedeutet.

Wenn der südliche Mondknoten, der die Vergangenheit beschreibt, zum Beispiel im Stier steht und der nördliche im Skorpion, dann geht es um die Besitz- und Werteachse.

Stier hat mit den eigenen Werten, dem eigenen Besitz, dem eigenen Körper zu tun – und den Grenzen, die wir setzen, um diese zu schützen. Der nördliche Knoten im Skorpion steht für gemeinsame Werte, für gemeinsamen Besitz und mit dem Loslassen von Dingen, die sich für uns überholt haben. Und der Auseinandersetzung um eben diese Dinge. Der Ärger über Privilegien wie über gesellschaftliche Ausgrenzung liegt auch dort. Die Auseinandersetzungen über Werte und Maßstäbe werden dann nicht eben sonderlich friedlich, sondern eher skorpionisch  geführt.

Im Februar ist die Mondknotenachse von Skorpion in die Waage gewechselt.

Bereits im September letzten Jahres fand eine Konjunktion statt von Mondknoten, Saturn und Venus. Der nördliche Mondknoten ist stark auf die Zukunft ausgerichtet, weshalb die Wirkung von Saturn/ Mondknoten länger andauert als nur einen Monat, sondern letztlich bis zur nächsten Konjunktion 2025, bzw. von Mondknoten und Venus im Oktober 2014. In diesem Beitrag schrieb ich bereits:

Bei dieser Konjunktion ging es um weitere Ziele und Pläne (Mondknoten), die Sie lieben oder schätzen (Venus) und denen Sie sich verpflichtet (Saturn) haben.

Venus regiert die Waage und das Thema, an dem zu arbeiten, was Sie schätzen und was schön ist, deutet sich hier also bereits an.

Jetzt hat Mitte Februar also der Wechsel stattgefunden, die Ausrichtung ist nicht mehr Ausgrenzung und Verletzung, sondern Schönheit, Ästhetik, Kunst, sowie Begegnungen mit einer gewissen Leichtigkeit und dem Respekt für das gegenüber. Denn Saturn ist erhöht in Waage und deutet damit auf die guten Umgangsformen der Waage.

Wir sind also aufgefordert, uns mit dem, was für uns wesentlich an Schönheit und Beziehungen (jeglicher Form) in unserem Leben ist, zu befassen. Und das am liebsten im Team oder in einer Partnerschaft.

Zurück zum Erfahrungsbericht

Ich ging dieses Jahr also mit gemischten Gefühlen zu diesem Treffen und fragte mich, was wohl jetzt das Thema sein würde.

Was mich erwartete war das vollständige Gegenteil: viele Leute, die in den letzten beiden Jahren eher ferngeblieben waren, waren wieder da. Es gab eine bunte Mischung von Menschen, fröhliches Wiedersehen, leichte Unterhaltungen, neues Kennenlernen und viel Respekt und obwohl das Essen in der Regel zu spät kam, hielt sich der Unmut darüber in Grenzen.

Zudem hatte ich mir vor diesem Treffen ein Kleid genäht, was mich wieder in Kontakt mit den schönen Seiten und meiner Kreativität brachte. Eine Freundin berichtete von der Wiederentdeckung Ihrer Glitzerwelt in Ihrem Leben. Und Eleni Giannakou kommentierte unter dem letzten Blogbeitrag von einer Wiederentdeckung Ihrer Malsachen seit Dezember.

Venus und Waage – Licht, Schönheit und Kreativität

Mir scheint, während das Uranus-Pluto-Quadrat mit dem rückläufigen Mars und dem Jupiter sich zu einem großen Quadrat verbindet, hat eine Besinnung auf die Schönheit, auf die Liebe, die schönen Details begonnen. Denn letztlich – und das sagt die Mondknotenachse von Südknoten Widder (das, was ich will und auch alleine mache) zum Nordknoten in der Waage (zeigen, sich im anderen spiegeln, austauschen, in Begegnung gehen) – müssen wir das, was wir tun, und was uns alleine ausmacht, in die Begegnung, Beziehung, in ein Team einbringen. Wir lernen, zusammen zu arbeiten. Das ist zumindest der Lehrplan.

Es dreht sich nicht nur darum, nur den eigenen Keller aufzuräumen (Saturn im Skorpion), um den Versuch, all das, was nicht kontrollierbar ist, doch noch kontrollieren zu wollen (Pluto im Steinbock), oder gar mit Uranus im Widder das Alte einfach nur über Bord zu werfen und auf Teufel komm raus etwas komplett neues zu starten.

Und während der rückläufige Mars in der Waage sich in Diplomatie übt und innerlich kocht, (wie es bei einem rückläufigen Mars gerne der Fall ist, denn er kann sich nicht so ausdrücken wie gewohnt), startet der Mondknoten in der Waage zart und vorsichtig im Hintergrund die Idee, dass durch Schönheit, Kreativität und Miteinander die Welt ein guter Ort ist.

Dass wir  mit unserer Kreativität auch alle diese quadratischen Seiten verbinden können, darin ein Ventil finden. Dann ist es auch nicht mehr Schönheit und Liebe versus die Auseinandersetzung mit dem Schatten, mit der Vergangenheit, dem Negativen.

Denn schließlich entstehen Diamanten als Ausdruck von großer Schönheit und Licht durch einen enormen Druck auf den Kohlenstaub. Und dieser Kohlenstaub liegt ganz skorpionisch in der Tiefe.