Sonnenfinsternis am 06.01.19

Ich habe den Artikel bereits am Wochenende verfasst, aber anderes kam dazwischen. Da dies andere mit dem Thema der Finsternis zu tun hat, werde ich es Ihnen aus meiner Warte schildern. Der zweite Teil des Artikels ist die nicht überarbeitete Fassung des Artikels, der schon Ende letzter Woche entstand. Deshalb ist er auch in der Gegenwart geschrieben.

Wie wirken Finsternisse?

Ihre Auswirkungen zeigen Finsternisse, auch Eklipsen genannt, bereits vorher. Und bis zu einem halben Jahr hinterher. Vor allem dann, wenn noch die Sonne oder Mars den Finsternisgrad aktivieren, sprich: ihn durch einen Aspekt berühren. Haben Sie (oder ich) dort einen Planeten stehen, wird das Thema dann akut. Wie ein Jahrestag, eine Entzündung, etwas, was im Untergrund vor sich hin köchelt – dann dreht jemand die Flamme an und es kocht.

Um sich nicht den Mund zu verbrennen (um im Bild zu bleiben), ist es sinnvoll, mit großen Entscheidungen zu warten, die Ideen zu notieren oder sich durch Kopf und Bauch gehen zu lassen, denn Finsternisse ver-finstern, die Sonne die Gefühlsebene, der Mond die Ratio, den Geist. Oft sieht eine Situation nach der Finsternis komplett anders aus.

Sonnenfinsternis und viele Wolken
Bei einer Sonnenfinsternis wird der Mond, die emotionale Ebene, verfinstert

Die Finsternisse kommen immer dann zustande, wenn die Neu- oder Vollmonde in der Nähe der Mondknotenachse stattfinden. Diese bewegt sich jetzt durch den Krebs (oberer Mondknoten) und den Steinbock (der untere Knoten).

Merkur, Saturn, Pluto im Steinbock neben der Finsternis

Daneben befindet sich neben der Finsternis, einem Neumond, auch noch Merkur, Saturn seit Dezember 2017 und Pluto seit 2008 im Steinbock. Soll heißen, das, was jetzt akut wird, köchelt sozusagen schon eine Weile vor sich hin. Wird zur Konzentration, Strukturierung und Einschränkung , damit zur Konzentration auf das Wesentliche gezwungen (Saturn) und möchte mich von meinen Fixierungen abbringen (Pluto).

Meine persönliche Geschichte

Bei mir persönlich ist einerseits die Wissensachse (Haus 3 Zwillinge und Haus 9 Schütze) betroffen, aber im Hintergrund auch noch die sogenannte Besitz- oder Werteachse (Haus 2 Stier und Haus 8 Skorpion). Nebenbei läuft Neptun in das 4. Haus.

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Uranus wird rückläufig – 07. August 2018

Uranus – siehe auch unten – ist kurz vor der Rückläufigkeit (am Dienstag dreht er endgültig um) und damit steht das, was der Veränderung bedarf im Fokus. Deshalb gibt es jetzt einen Artikel zu der Dürre, die das in den Fokus rückt, was Uranus die letzten Monate aufgedeckt hat.

Ausgebremst, verlangsamt, gezwungen, sich mit der Hitze zu befassen, der Langsamkeit, dem Körper zu folgen, später raus gehen, nicht zu viel tun. Das ist der Zustand, in dem wir uns gerade befinden, unter der Hitze und der manchmal brennenden Sonne.

Schnecke auf Rosenblatt als Sinnbild für den rückläufigen Mars
Schneckentempo unter Mars rückläufig

Ebenso, wie Mars rückläufig ist, der anfeuert, ja irgendwie tun will, und eben nicht kann. Es steht uns unter einem rückläufigen Mars einfach weniger Energie zur Verfügung. Jetzt kann ich sagen, es ist der Mars, der uns verlangsamt – oder eben die Hitze. Oder ich kann sagen: die Hitze ist das ausführende Organ, welches uns zwingt, uns mit der nicht vorhandenen Energie für angeblich wichtige und dringende Aufgaben abzufinden. Das Quadrat zu Uranus lädt nochmal mehr auf, Ärger, wollen und Neues rufen, aber noch ist es nicht an der Zeit. Stillstand. Mit der Möglichkeit hinzusehen.

Wir erleben einen Jahrhundertsommer, etwas, was zumindest in unserem Denken und Erfahren noch nie stattgefunden hat. Auch wenn die Annalen zeigen, es gab so einen schon mal, 1904. Das wußten vielleicht meine Großeltern oder Urgroßeltern, die alle schon gestorben sind, die Ahnen. Die haben es erlebt, aber wir noch nicht, wir „wissen“ nur davon. Wir haben davon gehört. Waldbrände, die altes vernichten, wüten in diesem Sommer in einem ungeahnten Ausmaß, und auch bei uns. Plötzlich (Uranus) ist alles anders.

Wir erleben etwas Neues – Uranus lässt grüßen

Die Dürre zwingt uns, uns endlich mit dem Klimawandel (Stier) auseinander zu setzen. So könnte es aussehen. Weiterlesen

Astrologischer Sommer 4 – Mondfinsternis 27.07.2018

Nach der Übersicht über den Sommer im 1. Teil, und einer Übersicht über die Finsternisse, werde ich mich heute der Mondfinsternis, der längsten diesen Jahrhunderts, widmen, die am Freitag Abend stattfindet. In ganz Europa sichtbar.

Dank des meistens klaren Nachthimmels war das Wachsen des Mondes die letzten Abende gut zu beobachten. Er wird größer, leuchtet heller, während die Sonne tagsüber nicht nur strahlt, sondern auch alles glühen lässt, die Hitze die Menschen (und auch die Technik) lahmlegt, alles ausgedörrt. Verheerende Waldbrände, verdorrende Früchte und keine Ernten. Ich beginne nicht besonders positiv. Selbst London wünscht sich Regen. Die Erde, der Planet glüht, las ich heute morgen.

Wir befinden uns in der Löwe-Zeit, festes Feuerzeichen.

Stabile Hitze und Wetterlage, denn fest heißt auch fix, fixiert, stabil. Die Sonne steht zur Finsternis damit im Löwen, der Mond im gegenüberliegenden Zeichen Wassermann, dem Zeichen der Ideale, der Freundschaften, der Hoffnung und der Wünsche, sowie der Gemeinschaft und Gruppen gleichgesinnter Menschen. Auch das sabische Symbol für diesen Finsternis-Grad ist sehr spannend, wie Sie weiter unten lesen werden. Weiterlesen