Live: Vortrag Jahresthemen 2014

Die Wandlung geht weiter – nur mit anderen Schwerpunkten

Während wir uns noch mitten im gefühlvollen Mondjahr 2013 befinden, die Uranus-Pluto-Quadrate uns noch bis 2015 begleiten und die Wandlung, in der wir uns befinden, im nächsten Jahr andere Schwerpunkte hat, mache ich als Astrologin mich schon auf zu den neuen (alten) Fragen. Denn diese bauen aufeinander auf.

Um Ihnen einen verständlichen Überblick über das nächste Jahr und die neuen Herausforderungen zu geben, halte ich in Berlin am 13.11.13 einen Vortrag. Ja, ich arbeite auch daran, die Tücken der Technik zu überwinden und solche Vorträge hier als Video einzubinden. Aber jetzt erst einmal live und in Farbe.

Lernen Sie mich also persönlich kennen!

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Ausstellung Berlin: Hilma af Klint

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, Ausstellung Hilma af Klimt
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Ausstellung: Hilma af Klint bis 06.10.2013
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, Ausstellung Hilma af Klimt
Ausstellung Hilma af Klimt

Während ich noch an der Fortsetzung der „Jahresthemen 2013“ und der „Astrologie erlernen-Reihe“ bastele, habe ich letzte Woche eine Ausstellung besucht im „Hamburger Bahnhof“, dem Museum für Gegenwartskunst in Berlin.

Die Ausstellung trägt den Titel „Hilma af Klint – eine Pionierin der Abstraktion“ und hier gibt es mehr über die Ausstellung zu sehen und zu lesen. Unter anderem findet man dort eine umfangreiche Biographie.

Die Ausstellung ist auch für Besucher gut geeignet, die nur einen Tag in Berlin sind und mit der Bahn fahren – das Museum ist in 5 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof aus zu erreichen. Und Sie haben noch bis zum 06.10.13 Zeit!

Das Spannende für mich ist nicht, dass sie, eine Schwedin, 1862 geboren, eine der Wegbereiterinnen der Abstraktion war.

Sondern dass sie 1889 erstmalig mit spirituellem Gedankengut der Theosophen in Berührung kam und sich damit intensiv auseinandersetzte.

Sie übersetzte die „Theorie“ sozusagen in Bilder. 1908 kam sie erstmalig in Berührung mit Rudolf Steiner, trat der Anthroposophischen Gesellschaft bei, hielt Vorträge und – malte!

Die großformatigen Gemälde von Hilma af Klint sind für Menschen, die Interesse an spirituellen Symbolen und die Auseinandersetzung mit diesen haben, eine wahre Fundgrube

Auch wenn mit persönlich der Zugang zur Anthroposophie und Theosophie fehlt, sind ihre Gemälde beeindruckend. Sie erinnern mich an die Auragraphen, die ich bei Monika Schmitt kennengelernt habe.. So hat sie auch als Medium gearbeitet. Irgendwann begann sie damit, ihre medialen Eindrücke ohne Symbole, nur mit Aquarellfarben, auf Papier festzuhalten. Von ihrem medialem Malen sind nur wenige Stücke ausgestellt.

Auch der Ausstelllungskatalog enthält Auseinandersetzungen zum Thema Spiritualität und Medialität. Die Museumsbuchhandlung hält zur Zeit viele Titel von und über Rudolf Steiner und von Charles Leadbetter bereit.

Es war in den Zeichnungen, die im Erdgeschoss zu finden sind, klar zu erkennen, dass sie sich diese Welt und die Vorstellungen, das Weltbild und die Theorie mit ihren Zeichnungen erarbeitete.

Schade, dass diese nicht chronologisch ausgestellt waren, denn so waren Zusammenhänge schwerer auszumachen. Auch fehlte mir persönlich die Übersetzung der schwedischen Worte auf den Zeichnungen und Gemälden, was bei diesem Thema interessant gewesen wäre.

Sie verfügte, dass ihre Werke erst 20 Jahre nach ihrem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten, weil sie befürchtete, ihre Arbeit würde nicht verstanden werden.

Interessant ist auch ihr Horoskop, geboren am 26. Oktober 1862 in Stockholm. Ich habe es auf die Mittagszeit berechnet, eine genaue Geburtszeit habe ich (noch)  nicht gefunden. Sie wurde mit einer Saturn-Neptun-Opposition geboren, was für mich für eine Erarbeitung (Saturn) der Spiritualität (Neptun) steht.

Hilme af Klimt Geburtshoroskop
Das Horoskop von Hilma af Klint

Die Ausstellung geht im 1. Obergeschoss mit ihren Gemälden weiter. Insbesondere im hinteren Teil der Halle gibt es einen abgedunkelten Raum, der schwer zu finden ist, wo ihre sogenannten Altarbilder zu sehen sind. Diese sind besonders beleuchtet und haben mich sehr beeindruckt in ihrer Schönheit.

Schade war nur, dass es lediglich in diesem Raum eine Bank gab, die voll besetzt war.

Ich hätte mich gerne meditierend vor diese Bilder gesetzt und mich intensiver damit beschäftigt. Aber ich werde einfach nochmal dorthin gehen.

Wintersonnenwende 2012

Wintersonnenwende 2012
Wintersonnenwende 2012

Ich habe ja schon auf eine Veranstaltung zur Wintersonnenwende in Berlin hingewiesen vor ein paar Tagen.

Zugegeben, ich beschäftige mich gerade nicht sonderlich viel mit den astrologischen Konstellationen am Himmel, sondern eher mit der Einstimmung auf diese Wintersonnenwende. Das heißt: heute wird es ein spiritueller Beitrag.

Ich weiß nicht mehr, ob ich die folgenden Gedanken zu der Zeit der Wandlung aus einem Gespräch im letzten Monat aufgeschnappt habe oder ob ich es irgendwo in den Weiten des Internet gelesen habe.

Es ging darum, dass dieser 21.12.2012 nicht nur ein „Ende“ des Maya-Kalenders sei, sondern sich im Dezember diesen Jahres diverse sogenannte „Zeitknoten“ treffen.

Es handelt sich also nicht um das Ende der Welt, sondern wir befinden uns in einem Wandel, der schon längst begonnen hat.

Für meine Begriffe mit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Wir sind also mittendrin. Wir sind mittendrin und voll dabei, diese Welt zu verändern. Und Wandlung macht Angst. Zudem ist in den letzten Jahrzehnten ein Anstieg der Dramatisierung durch Presse und vor allem Fernsehen verbunden, was wiederum die Ängste schürt.

Um einen Wandel positiv herbeizuführen, gilt es, sich auf die guten Dinge, auf die eigene Vision zu konzentrieren. Auf das Licht. Die Wintersonnenwende ist die Wiederkehr des Lichts.

Was mich dazu veranlasste in einem anderen Artikel „Ängste und Visionen“ auf die Idee des Schmerzkörpers von Eckhard Tolle hinzuweisen.

Wenn wir in den Nachrichten die Dramatik aufschnappen, dann beginnt unser Schmerzkörper, um bei dem Begriff von Tolle zu bleiben, zu schwingen. Wir geraten in unsere Angstschleifen – bei dem einen mag es die Existenzangst sein, bei dem anderen die Sorge um die Zukunft der Kinder, bei der dritten die Verlustangst vom Partner. Wir sorgen uns, wir drehen uns im Kreis. Diese Ängste summieren sich gesellschaftlich auf und das führt dazu, dass wir unsere Vision, unsere Vorstellung davon, wer wir sind und was wir leben möchten, aus den Augen verlieren. Wir verlieren die Verbindung zum Licht.

Gerade bei der Wintersonnenwende geht es um unsere Vision. Wer bist du, wer willst du sein, was willst du ins Licht, in die Welt bringen? Und in Zeiten des Wandels geht es besonders um das Thema, wo die Reise hingehen soll.

Und nicht den Schwerpunkt unserer Gedanken (und damit auch unserer Gefühle) auf unsere Ängste zu legen und aus der Angst heraus zu handeln. Dafür finde ich die Gedanken von Tolle zum Schmerzkörper ein sehr gutes Konzept, um sich wieder zu beruhigen, die Ängste ziehen zu lassen. Wir haben sie alle.

In Meditationen und mit Gleichgesinnten gelingt uns die Konzentration auf das Licht und die Vision leichter.

In den Suchbegriffen lese ich in den letzten Wochen nicht nur wieder sehr viel „Schutz und Abgrenzung“, sondern mir fiel das Wort „Seelenschutz“ verstärkt auf. Deshalb möchte ich hier kurz darauf eingehen, denn es passt zum Thema.

Die Seele ist unendlich, sie ist Licht, sie ist Liebe. Sie hat keine Angst.

Wir kommen auf die Erde in einen menschlichen Körper, um Erfahrungen mit Angst und Schmerzen machen zu können. Nur hier auf der Erde sind diese Erfahrungen des Getrennt-Seins möglich. Die Seele ist die, die ewig währt. Sie ist. Sie beobachtet, sie sammelt Erfahrungen.

Der Körper ist empfindlich, er ist ein empfindliches Instrument, um uns zu spiegeln, wie wir uns fühlen, was wir denken. Aber die Seele ist die, die immer ist. Sie kann nicht beschädigt werden. Sie ist unsere Heimat. Dort sind wir geborgen – in Licht und in Liebe. Und die Seele ist die, die uns antreibt, so viele Erfahrungen wie möglich zu machen, und dabei den Weg ins Licht zurück zu finden.

Denn für die Seele gibt es kein Getrenntsein und kein Alleinsein. Und wenn wir das hin und wieder erkennen, sind wir auf dem richtigen Weg – zurück ins Licht.

Erinnern Sie sich an das Licht in Ihrem Leben, an Ihre Lieben, an schöne Momente und sehen Sie sich die guten und schönen Dinge an. Denn das ist es, was Sie wieder mit Ihrer Seele verbindet. Das ist das, was Neptun in den Fischen uns zu lehren versucht: dass es kein Getrenntsein gibt, dass wir mit allem verbunden sind.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Wintersonnenwende und Weihnachtszeit.