Astrologischer Herbst 2018 – Überblick

Venus vorläufig, Mondknoten in Krebs und Jupiter im Schützen- und Merkur rückläufig

Computer kaputt und neuen eingerichtet, Erkältung gehabt und eine Fortbildung gemacht. Zudem damit beschäftigt, meine Wohnung umzuräumen und auszumisten. Nicht nur am Himmel war und ist sehr viel los, sondern auch gerade in meinem Alltag. Venus rückläufig lässt grüßen.

Da diese Venus rückläufig nicht nur im Skorpion, sondern auch im 12. Haus meines Horoskops herumlief, fühlte ich mich ein wenig wie unter Wasser.  Wenn die Sonne zum Beispiel (oder eben wie jetzt die rückläufige Venus) durch das 12. Haus, das Fische-Haus läuft, dann ziehen wir uns in der Regel zurück, sind mit uns selbst beschäftigt.

So fehlten mir dann auch die Worte für das, was sich da draußen am Himmel veränderte. Die Worte auch für die Änderung der Atmosphäre. Aber eines nach dem anderen.

Sonnenuntergang in Japan
Die Atmosphäre hat sich astrologisch verändert

Bevor ich zu den oben genannten Punkten komme, lassen Sie mich noch anmerken, dass Uranus zur Zeit noch einmal im Widder steht bis zum Frühjahr, wir können also die Themen des Sommers, Revue passieren lassen.

Außerdem ist auch Chiron noch einmal in die Fische zurück gegangen. Also all das, was uns im Sommer beschäftigt hat, muss jetzt vollendet werden. Das, was wir noch nicht fertig gemacht, durchdacht oder erst einmal zur Seite gelegt haben an Themen, kann jetzt vollendet werden.

Venus vorläufig ab 16.11.18

neigt sich dem Ende zu. Am 16. November wird sie wieder vorläufig. Bis Mitte/ Ende nächster Woche ist sie noch sehr langsam, sie steht sozusagen im Bahnhof, bevor es weiter gehen kann.

Zur Zeit steht sie in Waage, und hoffentlich haben auch Sie diese Zeit produktiv nutzen können. Haben Sie sich mit Ihren Beziehungen beschäftigt, mit Schönheit und Kunst, mit Malen oder Schreiben? Oder war loslassen dran, gehen lassen, verabschieden?

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Jahresthemen 2014/15: Saturn wechselt in den Schützen

Es müsste genau genommen heißen, ist in den Schützen gewechselt, denn das fand bereits am 23.12.14 um 17.39 statt. Allerdings läuft er nächstes Jahr noch einmal in den Skorpion zurück – vom 15. Juni bis 18. September 2015. Hier finden Sie die Artikel zu Saturn im Skorpion und mehr zu Saturn im Skorpion – Ab in den Keller!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie im Keller gut durchgekommen sind, Ihre Ängste bearbeitet haben, die die letzten beiden Jahre hoch kamen und jetzt bereit sind, sich den neuen Aufgaben zu stellen, die Saturn im Schützen im Koffer mitbringt.

Auch ich hatte das letzte halbe Jahr mit Keller-Aufräum-Aktionen zu tun. Da blieb der Blog liegen, und ich musste mich auf mich konzentrieren.

Auch das ist eine Saturn-Lektion, Konzentration und Rückzug – nicht nur die Grenzen und die äußere Disziplin.

Nachdem wir uns mit unseren Ängsten auseinandergesetzt haben, geht es jetzt im Schützen um eine Vision, ein Ziel, an das wir glauben. Eines, was wir anvisieren können. Schütze ist bewegliches Feuer, ein geistiges Zeichen, und kann sehr inspirierend sein und vor Optimismus strotzen. Ausdehnung, Weite, Ziele, Reisen, Religion, Spiritualität.

Allerdings ist Schütze eines der Herbstzeichen, die Energie geht nach innen.

Es wird zwar ein Ziel und eine Vision im Außen anvisiert, aber erst einmal muss dieser Samen im Inneren wachsen.

Wir müssen überzeugt sein, daran glauben, es sehen. Wir zünden in der Adventszeit Kerzen an, die uns erinnern an die Wiederkehr des Lichtes zur Wintersonnenwende. Dann wird auch der Samen in die Erde gelegt, um mit Widder und der Frühlings-Tag- und Nachtgleiche zu keimen.

Norbert Giesow hat auf seiner Homepage bereits mehr zu den gesellschaftlichen Themen, die mit diesem Wechsel der Zeitqualität einhergehen, geschrieben.

Interessanterweise scheint auch der Papst einen guten Astrologen zu haben – oder ist er gar selbst einer? – denn er ging mit der Kurie am 23.12.14, dem Tag von Saturns Zeichenwechsel, hart ins Gericht. Insbesondere der Begriff des „spirituellen Alzheimers“ blieb mir im Gedächtnis. Er rief zur Konzentration auf die spirituellen Werte auf, womit ein wichtiges Thema von Saturn im Schützen angerissen wurde.

Ich möchte Ihnen hier ein paar Anregungen geben, was für Sie die ganz persönlichen Aufgaben unter Saturn im Schützen sein können.

Saturn (und der dazugehörige Steinbock) ist Angst, klar, er ist aber auch die Überwindung der Angst durch Arbeit, Disziplin, Konzentration und auch Beschränkung, ebenso die Grenzen, wobei auch rechtliche gemeint sein können.

Jupiter (und Schütze) stellt das Gegenteil im astrologischen Universum dar, die Ausbreitung, der Optimismus, das „es ist noch immer gut gegangen“, die Förderung und der Glaube, die Spiritualität, unsere Werte und unsere Moral.

Wenn wir Saturn und Schütze – astrologisch denkend – verbinden, dann erhalten wir einige Möglichkeiten:

Konzentration (Saturn) auf die Erweiterung (Schütze), meine Spiritualität (Schütze) ernst nehmen (Saturn), ernsthafte spirituelle Arbeit (wie z.B. regelmäßige Meditation), die Grenzen (Saturn) der Ausdehnung (Schütze), disziplinierte Arbeit an den eigenen Zielen, sich eigene Ziele/ Visionen erarbeiten, Angst vor Ausdehnung, vor zu viel Optimismus, Beschränkung der eigenen Ausgaben, der Förderung. Überprüfung (Saturn) der eigenen Werte, der Spiritualität, der Ausgaben, der Ausdehnung.

Das sind einige Punkte, die sich auf diese Weise ergeben, wenn die jeweiligen Stichworte in Kombinationen zusammengesetzt werden. Welche könnten für Sie passen? Oder finden Sie, wenn Sie mit diesen Begriffen spielen, für Sie stimmigere?

Das ist „nur“ ein Anfang und kann Ihnen schon einmal eine Richtung zeigen.

Wenn Sie Ihr Horoskop vorliegen haben, können Sie auch nachsehen, in welchem Haus sich Schütze befindet, und somit auch Saturn. Aber das zeige ich Ihnen im nächsten Beitrag, und biete Ihnen Deutungen für die Häuser an.

Bis dahin wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Neues Jahr 2015.

Jahresthemen 2014: Saturn und Uranus – Angst und Aufregung

Gestern hörte ich mehrfach von Ängsten und dem Gefühl von Ausweglosigkeit. So druckte ich mir das Horoskop des Tages aus und fand den Mond im Skorpion (das Gefühlsklima des Tages) auf Saturn zulaufend und die Sonne bereits in einem Trigon, einem harmonischen Winkel zu Saturn. Saturn spricht von unseren Ängsten, unserem Bedürfnis, etwas gut machen zu wollen, vielleicht sogar von unserem Ehrgeiz. Skorpion ist das Zeichen, das mit Ängsten und Wandlung zu tun hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: der Mond im Skorpion hat mit Ängsten und Befürchtungen zu tun, und in Kombination mit Saturn sind wir aufgefordert, diese Ängste zu bearbeiten.

Zudem steht Uranus im Quadrat zur Sonne, was für neue Lösungen spricht. Die Tagesqualität ist heute und morgen eher für das Sammeln neue Ideen geeignet und weniger Weiterlesen

Jahresthemen 2014: Mondknoten in Waage

Ich melde mich zurück mit einem „leichten“ Thema. Die angespannten Aspekte über die Osterfeiertage habe ich am eigenen Leib erlebt, aber in eher positiver Weise. Ich habe nicht gebloggt, weil die Politik der kleinen Schritte, die ich im vorangegangenen Beitrag beschrieben habe (und die die Kommentatoren ebenfalls bestätigt haben – vielen Dank dafür!), ließen mich vom Rechner und Schreiben fernbleiben.

Über Ostern wurde mir deutlich, was für einen großen Anteil die Stellung des Mondknotens an unseren Themen hat.

Denn angesichts der großen Anspannung am Himmel erwartete ich andere Erlebnisse.

Regelmäßig nehme ich über die Osterfeiertage an einem größeren privaten Treffen teil. Ich treffe dort nicht nur alte Bekannte und FreundInnen jeglichen Alters, sondern lerne auch viele neue Menschen kennen, zum Teil auch sehr junge, die meine Kinder sein könnten.

Die Treffen der letzten beiden Jahre waren von heftigen Auseinandersetzungen über Aus- und Abgrenzung geprägt. Diese wurden sehr heftig geführt und führten zu Verletzungen auf beiden Seiten. Im Nachhinein betrachtet: sehr skorpionische Themen. Der obere, nördliche Mondknoten stand 2012 noch in Schütze und hatte eine Verbindung zu Chiron, der mit Verletzungen auf Grund von Ausgrenzungen assoziiert wird, im Jahr 2013 stand der nördliche Mondknoten im Skorpion, was für verdrängte Themen steht.

Die Mondknotenachse und ihre Position

Der Südknoten, der untere Mondknoten, steht für mitgebrachte Erfahrungen (aus vergangenen Leben oder auch aus diesem, wer nicht an Reinkarnation glaubt), für vertraute Reaktionen und Einstellungen. Der Nordknoten, der obere Mondknoten, steht für die Qualitäten und Eigenschaften, die in diesem Leben entwickelt werden wollen. Diese beiden Knoten stehen sich immer gegenüber und bewegen sich rückläufig durch den Tierkreis.

Dabei geht es um Ausgewogenheit, also die Verbindung von beiden Seiten, und nicht darum, nur den nördlichen Mondknoten zu entwickeln.

Im Solar, dem sogenannten Jahreshoroskop, zeigen die Mondknoten die Ausrichtung und Konzentration für das kommende Jahr, werden aber eher nur in ihrer Position in den Häusern, den Lebensbereichen, gedeutet.

Wenn der südliche Mondknoten, der die Vergangenheit beschreibt, zum Beispiel im Stier steht und der nördliche im Skorpion, dann geht es um die Besitz- und Werteachse.

Stier hat mit den eigenen Werten, dem eigenen Besitz, dem eigenen Körper zu tun – und den Grenzen, die wir setzen, um diese zu schützen. Der nördliche Knoten im Skorpion steht für gemeinsame Werte, für gemeinsamen Besitz und mit dem Loslassen von Dingen, die sich für uns überholt haben. Und der Auseinandersetzung um eben diese Dinge. Der Ärger über Privilegien wie über gesellschaftliche Ausgrenzung liegt auch dort. Die Auseinandersetzungen über Werte und Maßstäbe werden dann nicht eben sonderlich friedlich, sondern eher skorpionisch  geführt.

Im Februar ist die Mondknotenachse von Skorpion in die Waage gewechselt.

Bereits im September letzten Jahres fand eine Konjunktion statt von Mondknoten, Saturn und Venus. Der nördliche Mondknoten ist stark auf die Zukunft ausgerichtet, weshalb die Wirkung von Saturn/ Mondknoten länger andauert als nur einen Monat, sondern letztlich bis zur nächsten Konjunktion 2025, bzw. von Mondknoten und Venus im Oktober 2014. In diesem Beitrag schrieb ich bereits:

Bei dieser Konjunktion ging es um weitere Ziele und Pläne (Mondknoten), die Sie lieben oder schätzen (Venus) und denen Sie sich verpflichtet (Saturn) haben.

Venus regiert die Waage und das Thema, an dem zu arbeiten, was Sie schätzen und was schön ist, deutet sich hier also bereits an.

Jetzt hat Mitte Februar also der Wechsel stattgefunden, die Ausrichtung ist nicht mehr Ausgrenzung und Verletzung, sondern Schönheit, Ästhetik, Kunst, sowie Begegnungen mit einer gewissen Leichtigkeit und dem Respekt für das gegenüber. Denn Saturn ist erhöht in Waage und deutet damit auf die guten Umgangsformen der Waage.

Wir sind also aufgefordert, uns mit dem, was für uns wesentlich an Schönheit und Beziehungen (jeglicher Form) in unserem Leben ist, zu befassen. Und das am liebsten im Team oder in einer Partnerschaft.

Zurück zum Erfahrungsbericht

Ich ging dieses Jahr also mit gemischten Gefühlen zu diesem Treffen und fragte mich, was wohl jetzt das Thema sein würde.

Was mich erwartete war das vollständige Gegenteil: viele Leute, die in den letzten beiden Jahren eher ferngeblieben waren, waren wieder da. Es gab eine bunte Mischung von Menschen, fröhliches Wiedersehen, leichte Unterhaltungen, neues Kennenlernen und viel Respekt und obwohl das Essen in der Regel zu spät kam, hielt sich der Unmut darüber in Grenzen.

Zudem hatte ich mir vor diesem Treffen ein Kleid genäht, was mich wieder in Kontakt mit den schönen Seiten und meiner Kreativität brachte. Eine Freundin berichtete von der Wiederentdeckung Ihrer Glitzerwelt in Ihrem Leben. Und Eleni Giannakou kommentierte unter dem letzten Blogbeitrag von einer Wiederentdeckung Ihrer Malsachen seit Dezember.

Venus und Waage – Licht, Schönheit und Kreativität

Mir scheint, während das Uranus-Pluto-Quadrat mit dem rückläufigen Mars und dem Jupiter sich zu einem großen Quadrat verbindet, hat eine Besinnung auf die Schönheit, auf die Liebe, die schönen Details begonnen. Denn letztlich – und das sagt die Mondknotenachse von Südknoten Widder (das, was ich will und auch alleine mache) zum Nordknoten in der Waage (zeigen, sich im anderen spiegeln, austauschen, in Begegnung gehen) – müssen wir das, was wir tun, und was uns alleine ausmacht, in die Begegnung, Beziehung, in ein Team einbringen. Wir lernen, zusammen zu arbeiten. Das ist zumindest der Lehrplan.

Es dreht sich nicht nur darum, nur den eigenen Keller aufzuräumen (Saturn im Skorpion), um den Versuch, all das, was nicht kontrollierbar ist, doch noch kontrollieren zu wollen (Pluto im Steinbock), oder gar mit Uranus im Widder das Alte einfach nur über Bord zu werfen und auf Teufel komm raus etwas komplett neues zu starten.

Und während der rückläufige Mars in der Waage sich in Diplomatie übt und innerlich kocht, (wie es bei einem rückläufigen Mars gerne der Fall ist, denn er kann sich nicht so ausdrücken wie gewohnt), startet der Mondknoten in der Waage zart und vorsichtig im Hintergrund die Idee, dass durch Schönheit, Kreativität und Miteinander die Welt ein guter Ort ist.

Dass wir  mit unserer Kreativität auch alle diese quadratischen Seiten verbinden können, darin ein Ventil finden. Dann ist es auch nicht mehr Schönheit und Liebe versus die Auseinandersetzung mit dem Schatten, mit der Vergangenheit, dem Negativen.

Denn schließlich entstehen Diamanten als Ausdruck von großer Schönheit und Licht durch einen enormen Druck auf den Kohlenstaub. Und dieser Kohlenstaub liegt ganz skorpionisch in der Tiefe.

 

Jahresthemen 2013: Uranus/Pluto und die Sonnenfinsternis

Ja, welches Thema ist wichtiger, und wie hängen diese beiden Ereignisse miteinander zusammen?

Das vierte (von sieben) Quadraten zwischen Uranus und Pluto findet am 01.11.13 statt, die Sonnenfinsternis (ein Neumond) am 03.11.13.

Es ist also nicht zu trennen, vor allem, wenn Astrologen davon ausgehen, dass eine Sonnenfinsternis, auch Eklipse genannt, mehr als den nächsten Monat wirkt, sondern schon einen Monat vorher und bis zu 6 Monate hinterher. Das, was sie anstößt, ist also nachhaltig.

Zudem handelt es sich um eine Totale Finsternis, die nur in Europa nicht zu beobachten sein wird, sondern in anderen Teilen der Erde. Hier können Sie sich die Videos zu diesem Ereignis vorher als Animation ansehen. 

Das Horoskop der Sonnenfinsternis zeigt das Uranus-Pluto-Quadrat. Diese beiden sind so langsam, dass sie sich von der Exaktheit des Quadrates nur minimal entfernt haben.

Hier finden Sie die Horoskopzeichnung. 

Ich sehe mir gerne zuerst das Bild an, bevor ich mir Gradzahlen oder die Mathematik zu Gemüte führe. Bei dieser Sonnenfinsternis fällt mir zuerst die Ballung im 8. Haus, dem Haus der Transformation, auf. Saturn, verbunden mit der Finsternis, sprich: Sonne und Mond, der Mondknoten und der rückläufige Merkur sorgen für eine klare Fixierung auf das Thema: fixe Vorstellungen, vielleicht sogar ererbte, feste Bilder und Ideen, die losgelassen werden müssen. Weiterlesen

Jahresthemen 2013: Uranus-Pluto ist zurück

Ich wollte ja schon länger wieder etwas astrologisches schreiben, so zur Sommerpause und zum großen Wassertrigon, was von vielen als die „Glückskonstellation“ gehandelt wurde. Man könnte auch „Glück im Unglück“ dazu sagen.

Ich brauchte die Sommerpause, die Hitze, die konzentriertes Arbeiten und Nachdenken unmöglich machte, die die Kälte und die Anstrengungen des langen Winters aus den Knochen vertrieb. Zudem habe ich eine zwiespältige Haltung zu „Glücksversprechen“ am Himmel oder im Horoskop.

Es kann einfach sein, dass diese sich in völlig anderer Form als erwartet zeigen. In Kleinigkeiten, nicht im neuen Job oder in einer neuen Beziehung.

Sondern als „seitdem ich mich dazu durch gerungen habe, Hilfe anzunehmen, lösen sich alte Knoten auf“. Oder einfach als Gefühl von „hier bin ich richtig“.

Dieses große Wasserdreieck (astrologisch Trigon genannt) wurde gebildet von Saturn im Skorpion und Neptun in den Fischen – die wir vorher ja schon hatten.

Jupiter als der Glücksbringer, der, der Gelegenheiten und Chancen bieten, kam aus dem Krebs dazu. Diese Konstellation war Mitte Juli exakt. Viellicht mögen Sie einmal Rückschau halten, was in dieser Zeit passiert ist.

Zudem hat Jupiter den Haken, dass er nicht nur groß denkt, redet, handelt, und Chancen bietet, sondern auch die Dinge vergrößert. Optimistischer stimmt als beispielsweise Saturn. Die Aufforderung von Saturn und Neptun, die Grenzen durchlässiger werden zu lassen, etwas aufzugeben, etwas weg zu spülen, kann Jupiter größer machen und gleichzeitig erkennen lassen, was das Gute daran ist. Oder eben den Hochwasseropfern Gelder und Hilfe zur Verfügung zu stellen.

Dieses große Dreieck wurde mehrfach von den Schnelläufern (das sind die persönlichen Planeten, wie Sonne, Merkur, Venus und Mars) aktiviert. Zudem stand die ganze Zeit, einfach um es zu erwähnen, Pluto, der Herr der Unterwelt, in einer Opposition zum Krebs-Zeichen. Soll heißen, wir haben im Sommer durch die Bildung dieses Wasserdreiecks Entspannung und mehr Optimismus und vielleicht die eine oder andere Chance gehabt, um mit dem Hintergrundthema Uranus-Pluto umzugehen.

Das ändert sich jetzt wieder, durch Jupiter, der ein Quadrat zu Uranus bildet (exakt 21.08.13) und zwar zum Vollmond. Der Drang nach großen Veränderungen Weiterlesen

Jahresthemen 2013: Saturn-Neptun-Trigon und das Hochwasser

Astrologie ist auch immer etwas, was deutlich zeigt, ob ich persönlich etwas mit einer aktuellen Situation, die sich in den astrologischen Konstellationen der Zeit zeigt, zu tun habe. So befindet sich zur Zeit bei mir das aktuelle Saturn-Neptun-Trigon gradgenau auf meinem Neptun-Mond-Trigon.

Das führte unter anderem dazu, dass ich die letzten Tage die Hochwasserkatastrophe gebannt verfolgte, nicht davon lassen konnte und mich fragte: warum?

Als gebürtige Hamburgerin habe ich einen gehörigen Respekt vor Wasser. Ich kenne Sturmfluten und die Gewalt des Wassers. Insofern reagiere ich emotional fast immer auf Meldungen, die mit Hochwasser zu tun haben, sie gehen mir näher als beispielsweise die Meldungen von Waldbränden.

Die Antwort auf meine Frage erschloss sich mir erst gestern, als mir auffiel, dass Katastrophen diesen Ausmasses in der Regel woanders, weit weg, stattfinden. Deutschland erschien mir auf eine Art davor sicher, selbst wenn ich mich gut an die Oderflut oder auch an das sogenannte Jahrhundert-Hochwasser 2002 erinnere. Und Neptun fordert gerne dazu auf, die Grenzen zu erweitern, ein größeres Ganzes zu sehen – oder er verschleiert es.

Neptunische Verschleierung war meine Vorstellung „So etwas passiert immer nur woanders“.

Saturn/ Neptun-Trigon 2013 Hochwasser in Baden-Württemberg (c) dmytrok/ flckr
Saturn/ Neptun-Trigon 2013 Hochwasser in Baden-Württemberg (c) dymytrok/ flickr

Bevor ich zu ein paar astrologischen Deutungen dieser Situation komme, möchte ich auf den Bezug zum persönlichen Horoskop eingehen.

Manche Menschen, wie ich zur Zeit, haben an der Stelle, an der diese beiden Planeten zu stehen kommen, persönliche Planeten stehen.

Oder sie besitzen bereits im Geburtshoroskop eine Verbindung dieser beiden Prinzipien von Saturn und Neptun. In diesem Fall sind diese Menschen sozusagen für diese Verbindung und den damit einhergehenden Themen sensibilisiert. Eine solche Sensibilisierung bedeutet, dass diese Dinge sie mehr zu berühren scheinen als andere. Aber es bedeutet auch, wenn sie nicht mitten im vom Hochwasser betroffenen Gebiet wohnen, dass dieses Thema in ihrem Leben auftaucht.

Das kann Feuchtigkeit (Neptun) in den Mauern (Saturn) sein. Das kann aber auch, positiv formuliert, bedeuten, mehr Phantasie, Kreativität oder auch Spiritualität (alles Neptun) in ihrem Leben zu integrieren (Saturn) in dieser Zeit.

Astrologisch ist dieses Hochwasser der Verbindung von Neptun in den Fischen mit dem Saturn im Skorpion (beides Wasserzeichen) zuzuordnen.

Dabei war Neptun, wie bereits im vorigen Beitrag beschrieben, stationär (er schien still zu stehen) und kurz vor der Rückläufigkeit. Eine Station, also der Stillstand, bringt das Thema massiv ins Bewusstsein. Der lange Hochwasserscheitel zeigt den Stillstand des Wassers auf einer anderen Ebene sehr deutlich. Zudem wird Neptun von Jupiter (der großen Menge, dem Übermaß) in Form eines sogenannten Spiegelpunktes unterstützt. Was einfach ausgedrückt bedeutet „mehr Wasser „. 

Saturn stellt in dieser Konstellation die Deiche, das hart Erarbeitete dar, was vom Wasser (Neptun) weggespült, unterhöhlt, massiv unter Druck gesetzt wird. Die Deiche haben ungewöhnlich lange (ebenfalls Saturn, zudem in einem festen Wasserzeichen, was ebenfalls für längere Dauer steht) den hohen Wassermassen (Neptun in Fische mit Spiegelpunkt Jupiter) stand zu halten.

Neptun steht ebenfalls für Vergiftung und Keime, so dass auch das Thema der Verseuchung des Wassers durch die Überflutung zunehmend in den Vordergrund tritt.

Da es sich bei Neptun um einen der gesellschaftlichen Planeten handelt, geht es bei der Verbindung mit Saturn, einem sozialen Planeten, um ein Thema, was viele Menschen betrifft. Neptun und Jupiter bringen zum Glück eine große Hilfsbereitschaft mit, wie man in den betroffenen Gebieten sehen kann.

Eine psychosomatische Klinik oder Ambulanz bot gestern (am 11.06.) kostenlose Unterstützung an für Hochwasseropfer, die heftig auf die Situation reagieren. Sie seien unter Umständen traumatisiert und die Klinik warnte davor, die Symptome auf die leichte Schulter zu nehmen. Insofern möchte ich auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es nicht nur darum gehen kann, das Alte möglichst schön(er) wieder aufzubauen und alles möglichst schnell zu vergessen, sondern dass Menschen auch psychisch davon stark betroffen sein können. Der Link ging mir in der Informationsflut verloren, aber nutzen Sie solche Hilfsangebote bei Bedarf.

Insbesondere im Mondjahr mit der ab Ende Juni kommenden Betonung des Krebses durch Jupiter und Lilith, stehen die Gefühle, die Psyche, das Wohlfühlen und auch das eigene Heim und die Familie sehr viel mehr im Zentrum.

Allein schon in der Krebszeit, wo meist nur die Sonne und Merkur und vielleicht noch der eine oder andere Planet in Krebs steht, geht alles tiefer unter die Haut, es berührt mehr und wir reagieren emotional. Diese Flut hat zwar noch in der Zwillingszeit begonnen, aber wird wohl erst in der Krebszeit enden.

Insofern möchte ich fast vermuten, dass die seelische Belastung für viele Opfer größer sein wird als 2002, nicht nur bei denen, die wie im sächsischen Grimma gerade alles wieder neu aufgebaut hatten, sondern auch bei denen, die das erste Mal davon betroffen sind.

Hilfe kann also jetzt also auch bedeuten, nicht nur zu spenden, sondern die Nöte der Menschen im Blick zu behalten und Ihre Reaktion ernst zu nehmen, zuzuhören und emotionalen Rückhalt zu bieten.