Blogs lesen, folgen und ein Virus

Follow my blog with Bloglovin – oder auf Deutsch: folgt meinem Blog gerne auch über Bloglovin.

Ich habe diesen komischen Virus erwischt, der mich vom konzentrierten Schreiben abhält und von anderen Projekten, die mehr Aufmerksamkeit brauchen.

Also habe ich tatsächlich angefangen zu häkeln (ich mag nicht mehr lesen, und auch keine Filme oder Serien mehr sehen) und war auf der Suche nach Anleitungen. Häkeln kann man einfach auf dem Sofa sitzend tun, Freundinnen haben wieder angefangen und ich hatte noch Wolle von meiner Mutter irgendwo rumliegen. Ich kam natürlich von der Häkelmaschensuche auf Modeblogs, Selbermach-Anleitungen, DIY-Blogs – und schließlich auf Bloglovin. Das gefällt mir auch deshalb, weil es zumindest auf den ersten Blick einen unaufgeregten Eindruck macht. Also angemeldet – und da bin ich.

Ich hoffe, die nächsten Tage gibt es wieder astrologische Einsichten hier zu lesen! Bleiben Sie gesund!

 

Edit: ein Virus im Titel ergänzt, dann Schlagwörter und Kategorien hinzugefügt.

 

 

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Sommersonnenwende!

Da es zur Zeit sehr heiß ist, alle lieber draußen sind und die Sonne genießen, möchte ich Ihnen eine kleine Erinnerung an die Sommersonnenwende am Freitag, den 21.06. weitergeben. Dann wechselt auch die Sonne in das Tierkreiszeichen Krebs.

Das Foto hat mir ein Freund zugesandt und ich finde, es passt wunderbar! Herzlichen Dank!

Sonnenaufgang am Brandenburger Tor (c) Julian E. Schnorr
Sonnenaufgang am Brandenburger Tor (c) Julian E. Schnorr
Die Sommersonnenwende und der
Wechsel der Sonne in das Tierkreiszeichen Krebs
am Freitag, am 21.06.2013

Jahresthemen 2013: Saturn-Neptun-Trigon und das Hochwasser

Astrologie ist auch immer etwas, was deutlich zeigt, ob ich persönlich etwas mit einer aktuellen Situation, die sich in den astrologischen Konstellationen der Zeit zeigt, zu tun habe. So befindet sich zur Zeit bei mir das aktuelle Saturn-Neptun-Trigon gradgenau auf meinem Neptun-Mond-Trigon.

Das führte unter anderem dazu, dass ich die letzten Tage die Hochwasserkatastrophe gebannt verfolgte, nicht davon lassen konnte und mich fragte: warum?

Als gebürtige Hamburgerin habe ich einen gehörigen Respekt vor Wasser. Ich kenne Sturmfluten und die Gewalt des Wassers. Insofern reagiere ich emotional fast immer auf Meldungen, die mit Hochwasser zu tun haben, sie gehen mir näher als beispielsweise die Meldungen von Waldbränden.

Die Antwort auf meine Frage erschloss sich mir erst gestern, als mir auffiel, dass Katastrophen diesen Ausmasses in der Regel woanders, weit weg, stattfinden. Deutschland erschien mir auf eine Art davor sicher, selbst wenn ich mich gut an die Oderflut oder auch an das sogenannte Jahrhundert-Hochwasser 2002 erinnere. Und Neptun fordert gerne dazu auf, die Grenzen zu erweitern, ein größeres Ganzes zu sehen – oder er verschleiert es.

Neptunische Verschleierung war meine Vorstellung „So etwas passiert immer nur woanders“.

Saturn/ Neptun-Trigon 2013 Hochwasser in Baden-Württemberg (c) dmytrok/ flckr
Saturn/ Neptun-Trigon 2013 Hochwasser in Baden-Württemberg (c) dymytrok/ flickr

Bevor ich zu ein paar astrologischen Deutungen dieser Situation komme, möchte ich auf den Bezug zum persönlichen Horoskop eingehen.

Manche Menschen, wie ich zur Zeit, haben an der Stelle, an der diese beiden Planeten zu stehen kommen, persönliche Planeten stehen.

Oder sie besitzen bereits im Geburtshoroskop eine Verbindung dieser beiden Prinzipien von Saturn und Neptun. In diesem Fall sind diese Menschen sozusagen für diese Verbindung und den damit einhergehenden Themen sensibilisiert. Eine solche Sensibilisierung bedeutet, dass diese Dinge sie mehr zu berühren scheinen als andere. Aber es bedeutet auch, wenn sie nicht mitten im vom Hochwasser betroffenen Gebiet wohnen, dass dieses Thema in ihrem Leben auftaucht.

Das kann Feuchtigkeit (Neptun) in den Mauern (Saturn) sein. Das kann aber auch, positiv formuliert, bedeuten, mehr Phantasie, Kreativität oder auch Spiritualität (alles Neptun) in ihrem Leben zu integrieren (Saturn) in dieser Zeit.

Astrologisch ist dieses Hochwasser der Verbindung von Neptun in den Fischen mit dem Saturn im Skorpion (beides Wasserzeichen) zuzuordnen.

Dabei war Neptun, wie bereits im vorigen Beitrag beschrieben, stationär (er schien still zu stehen) und kurz vor der Rückläufigkeit. Eine Station, also der Stillstand, bringt das Thema massiv ins Bewusstsein. Der lange Hochwasserscheitel zeigt den Stillstand des Wassers auf einer anderen Ebene sehr deutlich. Zudem wird Neptun von Jupiter (der großen Menge, dem Übermaß) in Form eines sogenannten Spiegelpunktes unterstützt. Was einfach ausgedrückt bedeutet „mehr Wasser „. 

Saturn stellt in dieser Konstellation die Deiche, das hart Erarbeitete dar, was vom Wasser (Neptun) weggespült, unterhöhlt, massiv unter Druck gesetzt wird. Die Deiche haben ungewöhnlich lange (ebenfalls Saturn, zudem in einem festen Wasserzeichen, was ebenfalls für längere Dauer steht) den hohen Wassermassen (Neptun in Fische mit Spiegelpunkt Jupiter) stand zu halten.

Neptun steht ebenfalls für Vergiftung und Keime, so dass auch das Thema der Verseuchung des Wassers durch die Überflutung zunehmend in den Vordergrund tritt.

Da es sich bei Neptun um einen der gesellschaftlichen Planeten handelt, geht es bei der Verbindung mit Saturn, einem sozialen Planeten, um ein Thema, was viele Menschen betrifft. Neptun und Jupiter bringen zum Glück eine große Hilfsbereitschaft mit, wie man in den betroffenen Gebieten sehen kann.

Eine psychosomatische Klinik oder Ambulanz bot gestern (am 11.06.) kostenlose Unterstützung an für Hochwasseropfer, die heftig auf die Situation reagieren. Sie seien unter Umständen traumatisiert und die Klinik warnte davor, die Symptome auf die leichte Schulter zu nehmen. Insofern möchte ich auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es nicht nur darum gehen kann, das Alte möglichst schön(er) wieder aufzubauen und alles möglichst schnell zu vergessen, sondern dass Menschen auch psychisch davon stark betroffen sein können. Der Link ging mir in der Informationsflut verloren, aber nutzen Sie solche Hilfsangebote bei Bedarf.

Insbesondere im Mondjahr mit der ab Ende Juni kommenden Betonung des Krebses durch Jupiter und Lilith, stehen die Gefühle, die Psyche, das Wohlfühlen und auch das eigene Heim und die Familie sehr viel mehr im Zentrum.

Allein schon in der Krebszeit, wo meist nur die Sonne und Merkur und vielleicht noch der eine oder andere Planet in Krebs steht, geht alles tiefer unter die Haut, es berührt mehr und wir reagieren emotional. Diese Flut hat zwar noch in der Zwillingszeit begonnen, aber wird wohl erst in der Krebszeit enden.

Insofern möchte ich fast vermuten, dass die seelische Belastung für viele Opfer größer sein wird als 2002, nicht nur bei denen, die wie im sächsischen Grimma gerade alles wieder neu aufgebaut hatten, sondern auch bei denen, die das erste Mal davon betroffen sind.

Hilfe kann also jetzt also auch bedeuten, nicht nur zu spenden, sondern die Nöte der Menschen im Blick zu behalten und Ihre Reaktion ernst zu nehmen, zuzuhören und emotionalen Rückhalt zu bieten.