Vollmond November 2018

Blick zurück nach vorn

Oder auch: Zurück in die Zukunft. Ich konnte mich nicht entscheiden, welchem Titel ich den Vorzug gebe, aber ich kann ja beide nehmen. 

Überhaupt beide: wir haben am 23.11.18 um 6.40 Uhr einen Vollmond in den Zwillingen, da steht der Mond in den Zwillingen der Sonne und Jupiter im Schützen gegenüber. Und der Merkur, der diesen Vollmond regiert (also letztlich zu weiten Teilen bestimmt) steht – ja, genau: rückläufig. Und: Merkur steht immer noch im Quadrat zu Neptun und Mars in den Fischen. Keine einfache Position, einerseits überflutet von Eindrücken, die sich nicht greifen lassen und Mars möchte denn doch seine altruistischen Ambitionen umsetzen. Aber lassen Sie uns von vorne anfangen. 

Wir sind durch den rückläufigen Merkur dieser Tage ohnehin mit unvollendeten Dingen, mit Vergangenheit und Reparaturen beschäftigt. Was ich daran erkennen kann, dass jede Fahrt mit dem Berliner Nahverkehrsverbund BVG zu einer Erlebnisreise mit dem BVG wird. Es gibt zur Zeit keine geraden Wege ohne Unterbrechung, ohne „der U-Bahn-Verkehr ist zur Zeit unregelmäßig“ und ohne dass der Bus eine Umleitung fährt. Wenn ich ankomme, habe ich immer eine Geschichte zu erzählen. 

Busse in der Halle abgestellt
Unter rückläufigem Merkur bleiben Busse zur Reparatur stehen

In der Buchhaltung, in der ich unter anderem auch noch tätig bin, kommen mehr Mahnungen an, und ich bin mit der Klärung von Sachen beschäftigt, die länger liegen geblieben sind oder die jetzt plötzlich auftauchen. Ungeklärt selbstverständlich.  

Der Vollmond in den Zwillingen

Damit findet er auf der Achse Schütze (Sonne) und Zwillinge statt, der Wissens-Achse. Ein Vollmond zeigt, was aus der Entwicklung des Neumondes vor zwei Wochen entstanden ist. Wo stehen wir in der Entwicklung, was ist vollendet, was ist voran gekommen – und wo muss etwas verändert werden, damit wir es fertig stellen können. Was muss vielleicht auch beendet werden oder erledigt sich von selbst? 

Die letzten zwei Wochen haben wir im außen gewirkt, jetzt geht es an die Überarbeitung, das Betrachten, die Energie geht wieder nach innen. 

Der Mond in den Zwillingen reagiert nervös, weiß nicht so recht, wohin mit sich und ist gleichzeitig neugierig, was um ihn herum geschieht. Mitmachen wollen – oder doch lieber nicht? Oder auch: so viel passiert in der letzten Zeit, so viele Informationen, könnte es jetzt mal wieder ruhiger werden? 

Merkur regiert den Vollmond, hält die Zügel in der Hand. Dieser steht im Schützen (da ist er so gar nicht zu Hause) und muss weit voraus blicken, während sein Talent die Details sind, sich in der näheren Umgebung aufhalten und mit Alltagsbewältigung beschäftigt sein. Die Rückläufigkeit macht ihm zusätzlich zu schaffen. Puh, so viel Vergangenheit. 

Merkur steht recht nahe an Sonne und Jupiter, also ist alles viel, wenn auch mit etwas optimistischerem Einschlag als das Jahr vorher zu bieten hatte. 

Und wie oben schon beschrieben, auch Neptun und Mars ziehen und verwirren ihn. Heute etwas entscheiden – kein guter Tag dafür. 

Der Vollmond hat also eine extreme Schütze-Betonung, während mit dem Mond im Zwilling das Gefühl aufkommen kann, dass wir Details übersehen haben, dass die in dem ganzen Optimismus untergegangen sind. Merkur als Herrscher des Vollmondes kann ihm nicht helfen. Der muss aufpassen, nicht etwas falsches zu sagen, nicht aus Versehen in die andere Strasse zu laufen, oder etwas zu vergessen.  

Und was mache ich Weihnachten? 

Das ist ein gutes Beispiel für die Zeitqualität, diese Ratlosigkeit, die mir in der letzten Zeit öfter begegnete. Ich möchte gerne dies oder jenes machen, aber irgendwie passt es doch nicht. Oder: soll ich Silvester nach München, Hamburg, Bremen oder brauch ich doch Ruhe? Entscheidungsfragen, die noch nicht beantwortet werden können, wo das eine so gut oder schlecht wie das andere erscheint.

Geschenke unter dem Weihnachtsbaum von oben fotografiert, Lichterkette daneben.
Vor der Entscheidung über das Weihnachtsfest steht die Entscheidung für die Geschenke

Das Sabische Symbol für den Vollmondgrad auf 0°52′ Zwillinge gibt uns ein wenig Aufschluss über die Themen der nächsten zwei Wochen.  

Ein Boot mit gläsernem Boden gleitet über unterseeische Wunder. 

Sabisches Symbol für den Neumondgrad

Für mich ist es ein Symbol, was besagt: guck nach innen, nach unten, was liegt unten drunter. Welche Wunder finden sich im eigenen Inneren. Welche Dinge entdecke ich, wenn ich mich nach innen wende? Was für Schätze wollen zum Leben erweckt werden, was will ich lernen, umsetzen, tun? Wenn es einen Schwerpunkt auf dem Zeichen Zwillinge gibt, dann erhalten wir oft mehr Informationen. 

Anders herum gesagt, welche Vorstellungen und Bilder des kollektiven (Unbewussten) beeinflussen mich? Was meine ich, muss ich mitmachen, auch kaufen, wie bin ich Teil des großen Ganzen und wo mache ich mit, laufe ich nur mit?

Denn immerhin steht die Sonne mit Jupiter im Schützen, dem Zeichen der großen Öffentlichkeit, der Medien, auch dem Zeichen der Zukunft und der Ziele. Wovon sind wir felsenfest überzeugt – und was sagt unser eigenes Gefühl (der Mond) dazu? 

Fühlen wir uns überflutet und überrannt, oder schaffen wir es, bei uns zu bleiben? 

Indem wir uns ausklinken, indem wir Pause machen, nicht in den Einkaufstrubel, sondern für einen Spaziergang im Wald vielleicht? Oder nur für eine Stunde in der Badewanne? In der Schütze-Zeit, der Vorweihnachtszeit (die Sonne ist am Tag vorher in den Schützen gegangen) zählt das viel und mehr. Mehr Arbeit, mehr Einkaufen, mehr Weihnachtsfeier, mehr Schokolade und mehr Überstunden. Alles will vor Weihnachten und dem Jahreswechsel noch erledigt werden. Da ist das sich mitreißen lassen nicht weit entfernt. 

Worauf gründen unserer Überzeugungen, auf unserem eigenen Gefühl, oder auf dem, was andere (vielleicht irgendwann einmal) gesagt haben oder „weil man das so macht“? Oder haben wir uns von Bildern der Medien mehr beeinflussen lassen als wir wollten? 

Vielleicht entdecken wir sogar etwas, wo wir uns mehr beeinflussen lassen, wo wir uns unsicherer fühlen oder mehr Überzeugung zur Schau tragen als wir von uns gedacht haben, als wir bisher wahrgenommen haben. 

Dazu kommen nach dem Vollmond noch zwei wichtige Punkte. Insbesondere Neptun hat viel mit diesem Thema zu tun. 

Neptun wird am 24.11.18 wieder vorläufig.

Solange er verlangsamt und noch nicht wieder Fahrt aufgenommen hat – was erst Ende des Monats der Fall sein wird, fühlen wir uns ebenfalls ein wenig benebelt. Kreatives funktioniert sehr gut, Buchhaltung ist eher anstrengend, oder andere Dinge, die eine hohe Konzentration verlangen. Nachdem er wieder vorläufig ist, werden wir klarer sehen können, was mit unseren Träumen und Fantasien geschehen kann. Was ist klar, was ist auch von außen vernebelt worden, was ist ein Trugbild, was Fakt? 

Mehr zum Thema Neptun finden Sie hier: 

Venus trifft am 01.12.18 noch einmal auf Uranus

Damit geht es zum dritten Mal um die Frage, ob die Dinge so bleiben können, wie sie sind, jetzt mit Venus direktläufig in der Opposition zu Uranus. 

Das, was wir tragen und vielleicht auch er-tragen haben, zeigt sich in ganzer Klarheit.

Wollen wir in der Situation bleiben, der Beziehung, dem Arbeitsverhältnis, in dem Club, in dem wir schon so lange Mitglied sind? Oder halten wir es eigentlich gar nicht mehr aus? Dazu zählen also nicht nur Beziehungen oder Freundschaften, sondern Verbindungen aller Art. Unter Umständen wird um dieses Datum herum die Sache für uns sehr viel klarer, nachdem wir uns jetzt sehr viel Gedanken machen und hin und her überlegen. Das ist die gesamte Woche vor dem 1.12. Thema und auch ein paar Tage danach noch. 

Dann werden wir vielleicht klar sehen, was wir über Weihnachten oder Silvester machen wollen oder brauchen. 

Zumindest das werden wir dann hoffentlich entscheiden können, denn wir befinden uns weiterhin in einer Zeit, die von Übergang gekennzeichnet ist. Wir sind weiterhin gefordert, uns klar zu entscheiden, ob wir vorwärts gehen wollen oder ob wir lieber dem Alten verhaftet bleiben. Aber dazu brauchen wir nicht nur die Informationen im Außen, die Gelegenheiten, sondern auch die innere Klärung dessen, auf welcher Basis wir unseren Weg weiter gehen wollen. 

Wo behaupten wir, wir seien überzeugt? Sind wir überzeugt? Und wie weit beeinflussen uns äußere Bilder? Äußere Werte? Was für innere Bilder wabern unerkannt und ziehen an uns? Was ist zu klären?  

All das kann jetzt, mit dieser Zeitqualität, vor der Wintersonnenwende und vor dem Eintritt der Sonne in den Steinbock geklärt werden, damit Sie dann den Samen pflanzen können. Dann kann er im nächsten Jahr auch gedeihen. 

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Ein Gedanke zu “Vollmond November 2018

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