Jahresthemen 2014: Mondknoten in Waage

Ich melde mich zurück mit einem „leichten“ Thema. Die angespannten Aspekte über die Osterfeiertage habe ich am eigenen Leib erlebt, aber in eher positiver Weise. Ich habe nicht gebloggt, weil die Politik der kleinen Schritte, die ich im vorangegangenen Beitrag beschrieben habe (und die die Kommentatoren ebenfalls bestätigt haben – vielen Dank dafür!), ließen mich vom Rechner und Schreiben fernbleiben.

Über Ostern wurde mir deutlich, was für einen großen Anteil die Stellung des Mondknotens an unseren Themen hat.

Denn angesichts der großen Anspannung am Himmel erwartete ich andere Erlebnisse.

Regelmäßig nehme ich über die Osterfeiertage an einem größeren privaten Treffen teil. Ich treffe dort nicht nur alte Bekannte und FreundInnen jeglichen Alters, sondern lerne auch viele neue Menschen kennen, zum Teil auch sehr junge, die meine Kinder sein könnten.

Die Treffen der letzten beiden Jahre waren von heftigen Auseinandersetzungen über Aus- und Abgrenzung geprägt. Diese wurden sehr heftig geführt und führten zu Verletzungen auf beiden Seiten. Im Nachhinein betrachtet: sehr skorpionische Themen. Der obere, nördliche Mondknoten stand 2012 noch in Schütze und hatte eine Verbindung zu Chiron, der mit Verletzungen auf Grund von Ausgrenzungen assoziiert wird, im Jahr 2013 stand der nördliche Mondknoten im Skorpion, was für verdrängte Themen steht.

Die Mondknotenachse und ihre Position

Der Südknoten, der untere Mondknoten, steht für mitgebrachte Erfahrungen (aus vergangenen Leben oder auch aus diesem, wer nicht an Reinkarnation glaubt), für vertraute Reaktionen und Einstellungen. Der Nordknoten, der obere Mondknoten, steht für die Qualitäten und Eigenschaften, die in diesem Leben entwickelt werden wollen. Diese beiden Knoten stehen sich immer gegenüber und bewegen sich rückläufig durch den Tierkreis.

Dabei geht es um Ausgewogenheit, also die Verbindung von beiden Seiten, und nicht darum, nur den nördlichen Mondknoten zu entwickeln.

Im Solar, dem sogenannten Jahreshoroskop, zeigen die Mondknoten die Ausrichtung und Konzentration für das kommende Jahr, werden aber eher nur in ihrer Position in den Häusern, den Lebensbereichen, gedeutet.

Wenn der südliche Mondknoten, der die Vergangenheit beschreibt, zum Beispiel im Stier steht und der nördliche im Skorpion, dann geht es um die Besitz- und Werteachse.

Stier hat mit den eigenen Werten, dem eigenen Besitz, dem eigenen Körper zu tun – und den Grenzen, die wir setzen, um diese zu schützen. Der nördliche Knoten im Skorpion steht für gemeinsame Werte, für gemeinsamen Besitz und mit dem Loslassen von Dingen, die sich für uns überholt haben. Und der Auseinandersetzung um eben diese Dinge. Der Ärger über Privilegien wie über gesellschaftliche Ausgrenzung liegt auch dort. Die Auseinandersetzungen über Werte und Maßstäbe werden dann nicht eben sonderlich friedlich, sondern eher skorpionisch  geführt.

Im Februar ist die Mondknotenachse von Skorpion in die Waage gewechselt.

Bereits im September letzten Jahres fand eine Konjunktion statt von Mondknoten, Saturn und Venus. Der nördliche Mondknoten ist stark auf die Zukunft ausgerichtet, weshalb die Wirkung von Saturn/ Mondknoten länger andauert als nur einen Monat, sondern letztlich bis zur nächsten Konjunktion 2025, bzw. von Mondknoten und Venus im Oktober 2014. In diesem Beitrag schrieb ich bereits:

Bei dieser Konjunktion ging es um weitere Ziele und Pläne (Mondknoten), die Sie lieben oder schätzen (Venus) und denen Sie sich verpflichtet (Saturn) haben.

Venus regiert die Waage und das Thema, an dem zu arbeiten, was Sie schätzen und was schön ist, deutet sich hier also bereits an.

Jetzt hat Mitte Februar also der Wechsel stattgefunden, die Ausrichtung ist nicht mehr Ausgrenzung und Verletzung, sondern Schönheit, Ästhetik, Kunst, sowie Begegnungen mit einer gewissen Leichtigkeit und dem Respekt für das gegenüber. Denn Saturn ist erhöht in Waage und deutet damit auf die guten Umgangsformen der Waage.

Wir sind also aufgefordert, uns mit dem, was für uns wesentlich an Schönheit und Beziehungen (jeglicher Form) in unserem Leben ist, zu befassen. Und das am liebsten im Team oder in einer Partnerschaft.

Zurück zum Erfahrungsbericht

Ich ging dieses Jahr also mit gemischten Gefühlen zu diesem Treffen und fragte mich, was wohl jetzt das Thema sein würde.

Was mich erwartete war das vollständige Gegenteil: viele Leute, die in den letzten beiden Jahren eher ferngeblieben waren, waren wieder da. Es gab eine bunte Mischung von Menschen, fröhliches Wiedersehen, leichte Unterhaltungen, neues Kennenlernen und viel Respekt und obwohl das Essen in der Regel zu spät kam, hielt sich der Unmut darüber in Grenzen.

Zudem hatte ich mir vor diesem Treffen ein Kleid genäht, was mich wieder in Kontakt mit den schönen Seiten und meiner Kreativität brachte. Eine Freundin berichtete von der Wiederentdeckung Ihrer Glitzerwelt in Ihrem Leben. Und Eleni Giannakou kommentierte unter dem letzten Blogbeitrag von einer Wiederentdeckung Ihrer Malsachen seit Dezember.

Venus und Waage – Licht, Schönheit und Kreativität

Mir scheint, während das Uranus-Pluto-Quadrat mit dem rückläufigen Mars und dem Jupiter sich zu einem großen Quadrat verbindet, hat eine Besinnung auf die Schönheit, auf die Liebe, die schönen Details begonnen. Denn letztlich – und das sagt die Mondknotenachse von Südknoten Widder (das, was ich will und auch alleine mache) zum Nordknoten in der Waage (zeigen, sich im anderen spiegeln, austauschen, in Begegnung gehen) – müssen wir das, was wir tun, und was uns alleine ausmacht, in die Begegnung, Beziehung, in ein Team einbringen. Wir lernen, zusammen zu arbeiten. Das ist zumindest der Lehrplan.

Es dreht sich nicht nur darum, nur den eigenen Keller aufzuräumen (Saturn im Skorpion), um den Versuch, all das, was nicht kontrollierbar ist, doch noch kontrollieren zu wollen (Pluto im Steinbock), oder gar mit Uranus im Widder das Alte einfach nur über Bord zu werfen und auf Teufel komm raus etwas komplett neues zu starten.

Und während der rückläufige Mars in der Waage sich in Diplomatie übt und innerlich kocht, (wie es bei einem rückläufigen Mars gerne der Fall ist, denn er kann sich nicht so ausdrücken wie gewohnt), startet der Mondknoten in der Waage zart und vorsichtig im Hintergrund die Idee, dass durch Schönheit, Kreativität und Miteinander die Welt ein guter Ort ist.

Dass wir  mit unserer Kreativität auch alle diese quadratischen Seiten verbinden können, darin ein Ventil finden. Dann ist es auch nicht mehr Schönheit und Liebe versus die Auseinandersetzung mit dem Schatten, mit der Vergangenheit, dem Negativen.

Denn schließlich entstehen Diamanten als Ausdruck von großer Schönheit und Licht durch einen enormen Druck auf den Kohlenstaub. Und dieser Kohlenstaub liegt ganz skorpionisch in der Tiefe.

 

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3 Gedanken zu “Jahresthemen 2014: Mondknoten in Waage

  1. fridakopp 07/05/2014 / 15:33

    nach einem Jahresstart mit Rückläufigkeit nach Rückläufigkeit (und jetzt auch noch Mars) würde wohl nicht viel gutes / sinnvolles / zielstrebiges dabei herauskommen, wenn jeder einfach alles genauso und in gleichem oder schnellerem tempo wie zuvor fortführen wollte.
    Die schöpferischen Pausen sind allerorten zu beobachten.

    Gefällt mir

    • irene dietrich 08/05/2014 / 17:43

      Liebe Frau Kopp,
      ich dachte gerade, stimmt, wir sind ja noch in der Rückläufigkeit – und das schon so lange, dass es mir als normales Tempo erscheint. Ich bin jetzt gespannt, wie es wird, wenn Mars wieder vorwärts läuft.

      Herzliche Grüße,
      Irene Dietrich

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      • fridakopp 09/05/2014 / 18:46

        Liebe Frau Dietrich
        da bin ich auch sehr neugierig, was sich alles tut und bewegt, wenn Mars sich wieder vorwärts bewegt.

        Grüße von
        Frida Kopp

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