Jahresthemen 2013: Ein persönlicher Bericht

Ich habe mich in letzter Zeit schwer entscheiden können, welche der Konstellationen ich als nächstes hier beschreibe. Es schienen mir immer nur Brocken zu sein, die aber irgendwie zusammen zu gehören schienen. Aber eben irgendwie.

Von meiner Suche nach Inspiration bei anderen Astrologen wurde ich fündig, aber die Einsichten hier darzustellen, wird etwas Vorbereitung und Zeit benötigen.

Nur so viel an dieser Stelle für die Astrologen: Pluto im Steinbock arbeitet zur Zeit mit Lilith im Krebs (Opposition) und Chiron in den Fischen (Sextil) zusammen und die Konjunktion von Saturn und dem oberen Mondknoten im Skorpion, zu dem Venus dazu stößt, hängt mit der Pluto-Lilith-Chiron-Konstellation zusammen. Diese Konjunktion findet zwischen dem 17. und 25.09.13 statt.

Da Saturn, Mondknoten und Venus im Skorpion stehen, werden wir mit unseren Gefühlen konfrontiert. Der Versuch, die Geschehnisse nur vom Verstand her zu verstehen, wird fehlschlagen.

In der Zwischenzeit möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in meine persönlichen Erfahrungen mit diesen Jahresthemen geben.

Das Pluto-Lilith-Chiron-Team dreht sich um Heilung von alten Wunden, vor allem, wenn  dieses Team in Ihrem Geburtshoroskop Punkte (Planeten oder Achsen) durch Aspekte anspricht. Die Konjunktion von Saturn (harter Arbeit oder Verbindlichkeit) mit dem oberen Mondknoten (neue Wege und Möglichkeiten) und Venus (das, was wir mögen, schätzen, lieben – also neben Beziehungen auch unsere Wertgegenstände oder Kreativität) lässt uns neue Möglichkeiten finden, wenn wir an unseren venusischen Seiten gearbeitet haben. Ebenso können unter dieser Verbindung Begegnungen (Venus) stattfinden, die uns emotional sehr tief berühren und die wegweisend sind (Mondknoten).

Auch ich trage alte Verletzungen mit mir herum, die ich auf verschiedenste Weisen versucht habe aufzulösen. Was mir lange nicht gelang. Egal, von welcher Seite ich dieses Thema versuchte anzugehen, keine Chance.

In der letzten Zeit hatte ich eine wegweisende Begegnung.

Eine Person in meinem Umfeld trat in der Maske der Person in mein Leben, die mir vor Urzeiten eine Verletzung zugefügt hatte. Ewig war diese alte Begegnung her.

Und plötzlich lichtete sich der Schleier. Die Gefühle waren da, präsent, als wäre es alles gestern geschehen. Zuerst waren sie auf diese Person in der Gegenwart gerichtet, die es mir möglich machte, die alte Verletzung wieder zu erleben, erst bei genauem Hinschauen wurde mir klar, um welche Gefühle es im Grunde ging.

Der Lösungsweg ist dann, wie unter einer Skorpion-Konstellation nötig, diese tiefen Gefühle zu erleben, anzuerkennen, um sie dann los zu lassen. Noch einmal zu trauern, um sie dann zu verabschieden.

In solchen Zeiten kann es vorkommen, dass es eine ganze Umgebung ist, die sich wie unsere Vergangenheit verhält, so dass wir uns vorkommen wie in einen alten Film zurückversetzt.

Letztlich ist das unsere Chance, endlich mit den alten Mustern abzuschließen.

Was nicht bedeutet, dass es sich in dem Moment leicht anfühlt. Wie in einem Kommentar von Marion – an dieser Stelle nochmals ein Danke für Deine Offenheit – unter dem Mars-Quadrat-Satun-Artikel beschrieben, gibt es da manchmal keinen schnellen oder gar einfachen Weg heraus. Das war auch der Grund, warum ich meine persönlichen Erfahrungen hier geschildert habe.

Auch deshalb, weil es manchmal einfach keine schöne analytische Möglichkeit gibt, oder Tricks und Kniffe, die ich beschreiben könnte. Mir hilft dann die Symbolik aus dem Horoskop, um zu Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Astrologie funktioniert da wie die Homöopathie: Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt.

Wenn es um ein Pluto/ Skorpion-Thema geht, dann hilft die Skorpion-Medizin. Das heißt, die alten Erfahrungen nochmals zu erleben. Chiron verlangt, die Verletzung als Teil meiner Geschichte schlicht zu akzeptieren. Und Saturn erlaubt mir, einen Plan zu machen, um mich aus der Situation heraus zu arbeiten. Neptun und Uranus verlangen wieder andere Maßnahmen.

Das ist der Grund, warum ich Astrologie in Krisenzeiten schätze.

Es hat aber für mich ebenfalls einen Haken. Ich kann die Symbolik lesen, oftmals bei mir selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, mich in den Symbolen verlieren und dann brauche ich die Hilfe einer Kollegin. Die pickt dann den wichtigen Teil heraus.

An dieser Stelle möchte ich deshalb mit einem Dank an alle schließen, die in solchen Zeiten mir die wichtigen Hinweise gegeben haben!

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2 Gedanken zu “Jahresthemen 2013: Ein persönlicher Bericht

  1. Marion 29/09/2013 / 9:20

    Liebe Irene,

    ich danke dir herzlich für deine Offenheit und persönliche Erfahrung an dieser Stelle. Und wiederhole mich, wenn ich sage: Es gefällt mir, wie du mit der Astrologie umgehst und welche Worte du dafür findest.

    Bei mir brummt es im Moment so gewaltig (auch im Ohr), dass ich in letzter Zeit gar nicht dazu kam, die abonnierten Blogs anzusehen und daher kreuze ich heute hier auf.

    Was du beschreibst – eine Person in der Maske einer, die dir vor Urzeiten eine Verletzung zugefügt hat – lebt seit fast 9 Jahren an meiner Seite, davor hatten wir eine 3jährige Fernbeziehung, weil wir es aus näherer Nähe gar nicht ausgehalten hätten. Was da an die Oberfläche kam an alten Verletzungen, die wir uns einst gegenseitig zugefügt hatten, hat sich gewaschen. Wir haben uns immer gefragt, wo das mit uns hingeht, wenn diese alten Wunden einmal alle gesehen und verheilt sind.

    Im Moment sieht es – wie im März bis Juni diesen Jahres schon mal – danach aus, dass wir jetzt die Möglichkeit ergreifen sollten, die wir in den anderen Erfahrungen aus diversen Gründen nicht nutzen konnten: Uns in Freiheit zu trennen.

    Dabei tauchen neue Stimmen in mir auf, so dass meine Welt im Moment wirklich arg brummt. Aber aus der Erfahrung kann ich nur sagen: In der Regel bleibt es nicht bei solchen Belastungsspitzen. Das ist das Gute dran.

    Ich wünsch dir eine Zeit mit viel Klarheit und wachsender Freiheit und Heilung.

    Alles Liebe
    Marion

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    • irene dietrich 08/10/2013 / 13:32

      Liebe Marion,
      ja, die Belastungsspitzen ändern sich und es gibt auch immer wieder neue Möglichkeiten dieses Jahr, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten – und damit zu lösen.
      Ich wünsche dir „gutes Durchkommen“ – ich freue mich immer über deine sehr offenen Kommentare.
      Mit herzlichen Grüßen,
      Irene Dietrich

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