Energetischer Schutz – Teil 2 – Tierkreiszeichen Fische

Angesichts der Fischezeit möchte ich mich noch einmal mit dem Thema „Schutz im energetischen Bereich“ beschäftigen. Ein paar Grundlagen, die jedeR ganz einfach anwenden kann, und die deutlich machen, wie es auch bei Ihnen funktionieren kann, finden Sie weiter unten.

Während der Fische-Zeit steht die Zeitqualität auf Rückzug, auf Loslassen und Beenden – dementsprechend sind, wie so oft, wenn die Sonne im Wasserzeichen steht, unsere Häute dünner, wir sind auf allen Ebenen sensibler. Rückzug, um uns mit uns selber auseinanderzusetzen, mit unserer spirituellen Anbindung und weniger mit der materiellen Seite des Lebens. Somit geht mit der Fische-Energie auch das Gefühl einher, viel zu durchlässig zu sein und sich schützen zu wollen.

Ich möchte mit einem Zitat aus dem Fische-Beitrag von vor einem Jahr beginnen. Der lautete damals „Fastenzeit und Frühjahrsputz“:

Dies Bedürfnis nach einem Frühjahrsputz („Was für eine veraltete Einrichtung!“ mögen jetzt manche von Ihnen denken) hat nicht nur mit dem Staub zu tun, den die Sonne an den Tag bringt.

Es geht mit dem Frühjahrsputz aber auch um Dinge, die sich auf der energetischen Ebene angesammelt haben. Früher achtete man darauf, Straßenmäntel nicht auf das Bett zu legen. Nicht nur wegen der Läuse, sondern auch wegen der Energien, die man sonst von der Straße direkt auf die Schlafstatt übertragen hätte.

Oder anders formuliert: nach einem Streit empfinden wir die Luft oft als „zum Schneiden“. Wenn wir krank gewesen sind, beziehen wir das Bett neu. Wenn wir saubermachen und Ordnung schaffen, dann säubern wir die Wohnung auch energetisch und schaffen wieder Ordnung in unserem Innern.

Wenn wir Energien von alten Ereignissen nicht so richtig loswerden, entwickeln wir oft das Bedürfnis, mehrmals am Tag zu duschen, empfinden uns als schmutzig – ohne es zu sein.

Damit sind wir bei den Grundlagen der energetischen Reinigung angekommen und den ganz einfachen Hausmitteln:

Alte Energie, Schmutz und Dreck ist eine Energie, die langsamer schwingt als Sauberkeit und „neue“ Energie, die wir ja auch gern auf einem Spaziergang in der freien Natur tanken. Dort ist alles in Bewegung – das Wasser, welches fließt, der Sturm, der uns den Kopf freipustet. Alles Bilder für Energie, die in Bewegung ist und Bewegung in Bereiche bringt, die wir als stockend und muffig erleben.

Wenn wir unsere Wohnung nicht durchlüften, die Energie wieder ins Fließen bringen, dann stockt alles.

Der Frühjahrsputz von damals enthält einige Elemente, die dazu dienten, die Energie wieder in Fluß zu bringen. Das Alte zu entfernen.  Und die sich lohnen, wieder hervorgeholt zu werden.

Energie bringen wir mit Klopfen, Ausschütteln, mit Wasser abwaschen, gern angereichert mit etwas Salz, zum Fließen.

Das Ausklopfen von Teppichen und Matratzen an der frischen Luft diente diesem Zweck. Frische Luft, Wind und Sonne reinigen energetisch. Das Ausklopfen bringt stockende Energie ins Fließen, ebenso wie Staubsaugen heute.

Öfter mal die Musik lauter drehen erfüllt einen ähnlichen Zweck. Kleidung, die wir an streßreichen Tagen getragen haben, zu waschen, entfernt die darin hängende Energie. Oder wir klatschen oder trommeln in Ecken, in denen wir das Gefühl haben, daß dort „etwas hängt“.

Lange Rede, kurzer Sinn: wenn Sie Ihre Wohnung einmal richtig gründlich gesäubert haben, nicht nur den Staub entfernt, sondern in und mit vollem Bewußtsein und einer klaren Absicht die Matratzen ausgeklopft haben, staubgesaugt und gewischt haben, dann haben Sie, wie es oft so schön heißt, die Energie erhöht.

Dabei werfen Sie am besten alles weg, was nicht ausschließlich mit guten Erinnerungen verbunden ist. Fotos, deren Anblick an alte Beziehungen erinnert, die schmerzhaft waren, alte Liebesbriefe, womöglich noch die mit den ganzen Vorwürfen – werfen Sie das alles weg. Sie möchten schließlich in Ihren vier Wänden einen Ort der Ruhe und Erholung schaffen. Also behalten Sie die Dinge, mit denen Sie schöne Erinnerungen verbinden.

Die Erhöhung der Energie ist also in erster Linie ein bewußter Frühjahrsputz auf allen Ebenen mit einer klaren Absicht. Dann kann eine Räucherung mit Weihrauch folgen, um die Putzerei auch auf anderen Ebenen zu vollenden.

Anschließend können Sie mit frischen Blumen, die Lebensenergie abgeben, Bildern an den Wänden, die Sie mit schönen Erinnerungen verbinden, klassischer Musik und gesegneten Kerzen, die Energie noch weiter erhöhen. Das können zum Beispiel auch Naturfotos sein, von Bäumen, Pflanzen, Ihrem Lieblingsort in der Natur. Beim Anblick dieser Bilder verbinden Sie sich mit diesem Ort, der Ruhe und der Energie dort. Wichtig für das Auftanken im Alltag.

Damit haben Sie den wesentlichen Teil der Arbeit getan, um Ihre Wohnung, die ja ein Abbild Ihres Inneren ist, wie diejenigen wissen, die sich mit Feng Shui beschäftigt haben, aufzuräumen und zu reinigen. Das können Sie dann noch mit einem Reinigungsbad mit Meersalz abrunden, bevor Sie ins Bett fallen.

Und wenn Sie sich und Ihre direkte Umgebung gereinigt haben, dann können Sie anfangen, sich mit der spirituellen Ebene des Schutzes zu befassen.

Oft haben wir nämlich nicht so sehr mit „schlechter Energie“ von außen zu tun, sondern mit den Überresten von unseren eigenen düsteren Zeiten.

Wenn noch die Energie von der heftigen Trennung des letzten Jahres in den Räumen hängt, die Phase, wo wir nichts auf die Reihe bekommen haben, noch zu spüren ist, dann haben wir mit diesen Phasen nicht abgeschlossen. Wir rufen sie energetisch immer wieder ins Gedächtnis und stärken sie damit erneut. Sobald wir nachhause kommen, fallen wir gewissermaßen wieder in die alten Zustände zurück.

In einer solchen Verfassung versuchen wir uns dann krampfhaft vor der „schlechten Energie“ von anderen Menschen zu schützen, die uns aber allein deshalb erreicht, weil wir selber mit unseren dunklen Zeiten nicht abgeschlossen haben.

Wir sind dann offen für Menschen, denen es nicht gut geht. Wir fühlen uns ihnen vielleicht sogar nahe, weil sie Ähnliches wie wir durchmachen. Oder wir haben Schuldgefühle, meinen, wir müßten helfen können. Das macht uns offen für alle Menschen, die Energie benötigen. Und unbewußt geben wir diese Energie an sie ab und sind nicht in der Lage, nein zu sagen.

In diesem Zustand können wir uns nicht schützen mit Hilfe von Übungen, mit Mauern und ähnlichem, sondern nur mit einem bewußten Verarbeiten der eigenen Thematik.

Das heißt, energetischer Schutz fängt mit einem bewußten Aufräumen und Saubermachen bei sich selber an.

Das schafft Klarheit, wer ich bin, welche Themen für mich anstehen und gegen was ich mich ganz bewußt abgrenzen und wo ich nein sagen muß.


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