Gut gebrüllt, Löwe? Tierkreiszeichen-Serie

Eigentlich, so ganz eigentlich, ist Löwe das Hochsommerzeichen, das der Hitze, des Enthusiasmus und…tja, auch noch des Egoismus. Des gesunden Egoismus wohlgemerkt.

Aber zur Zeit ist es wohl eher Regenzeit, wenn ich bedenke, was heute innerhalb von einer halben Stunde in Köln an Wasser vom Himmel kam. Dazu habe ich heute allerdings keine astrologische Deutung zu liefern. Aber kommen wir zurück zum Thema.

Das rote Symbol ist das astrologische Zeichen für das Sternzeichen Löwe, und das zweite steht in der Astrologie für die Sonne. Die Sonne gehört als Planet zum Tierkreiszeichen Löwen, oder, astrologisch ausgedrückt: sie ist Herrscher des Löwen.

Das Sonnensymbol ist der Punkt, das Selbst, das Ich,  welches mit einem Kreis begrenzt wird. Dieser Kreis außen schützt – und begrenzt. Macht klar, wo ich beginne, wo meine Türschwelle sich befindet, wenn man mir näher kommt.  Zeigt deutlich an, wer ich bin, wo meine Grenzen sind.

Die Themen Selbstwert und Grenzen stehen in der Löwezeit auf der Tagesordnung.

Mit dem Löwengebrüll, was jetzt mancherorts zu hören ist, den deutlichen Worten, den Gewittern, werden Grenzen gesetzt. Der eigene Raum verteidigt.

Während der Krebszeit haben wir uns, ganz sensibel, zurückgezogen, festgestellt, wer wir sind. Wir sind sozusagen mit uns selbst schwanger gegangen.

Jetzt ist die Zeit, um auf die Bühne zu gehen, uns zu zeigen.

Wer bist du wirklich, fragt die Sonne in der Löwezeit. Zeig es, bring es raus, tobe es aus. Auf der Party die ganze Nacht tanzend, malend, singend, lachend. Wir haben mehr Energie als zu anderen Zeiten und brauchen auch weniger Schlaf.

Menschen, die in dieser Zeit geboren sind, fällt es schwer, sich zu verstellen. Es wird zwar auf den Auftritt und das Outfit geachtet, denn sie sind eitel, die Löwen, aber sie haben einen siebten Sinn für falsche Töne.

Singt jemand aus vollem Herzen falsch, wird es honoriert. Singt jemand falsch und will beweisen, daß er besser als jemand anderer ist, dann wird der Löwe ihn ignorieren.

Seien Sie also ganz Sie selbst. „Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder…“. Das könnte dieser Zeit als Motto vorangestellt werden. Als Kind haben wir einmal alle Dinge aus vollem Herzen getan. Wir haben uns ausprobiert. Dieser Monat steht ganz im Zeichen des „probier es doch mal aus!“

Wenn Sie jetzt auftreten, an die Öffentlichkeit gehen, etwas bekannt machen wollen, werden Sie damit im Gedächtnis bleiben. Also überlegen Sie: sind das Sie selbst oder etwas, von dem Sie meinen, Sie müßten es zeigen?

Sie dürfen auch ruhig etwas dicker auftragen.

Bloß keine falsche Bescheidenheit. Wenn Sie etwas wollen, dann tun sie es. Setzen Sie sich ruhig etwas ruppiger durch als gewohnt. Stellen Sie sich nicht in die zweite Reihe, dann bleiben Sie für den Rest des Jahres dort.

Ellenbogen dürfen sein – aber wundern Sie sich nicht, wenn andere ebenfalls ihre Ellenbogen gebrauchen. Dann kracht und gewittert es.

Wenn etwas schon länger gebrodelt hat, ist jetzt die Zeit, wo es knallt.

Die Sonne bringt es an den Tag. Heimlichkeiten haben deshalb ebenfalls kurze Beine. Die Dinge kommen ans Licht.

Machen Sie sich weniger Gedanken darüber, wer Sie sind, sondern finden Sie Möglichkeiten, Freude am Leben zu haben, aus vollem Herzen dabei zu sein. Spielen Sie, toben Sie sich aus und finden Sie Möglichkeiten, ganz Sie selber zu sein.

Denn in der folgenden Jungfrauzeit wird es noch genügend um die Nützlichkeit und Brauchbarkeit Ihrer Talente gehen. Aber jetzt ist erstmal Löwe. Also dürfen auch Sie einmal brüllen.

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