Große Erwartungen…Schütze – Tierkreiszeichen Teil 5

Seit gestern, 22.11.07, um genau 17:51h Mitteleuropäische Zeit haben wir (endlich) Schütze – oder anders gesagt: die Sonne ist in das Zeichen Schütze gewechselt. Hurra, Skorpion und die harte Auseinandersetzung mit uns selbst sind vorbei. Hoffentlich.

Nach der im wahrsten Sinne des Wortes tiefen und düsteren Skorpionzeit ist jetzt die Vorweihnachtszeit gekommen, wir wollen das Licht am Ende des Tunnels sehen, unsere Erfahrungen, die wir im letzten Monat gesammelt haben, der Welt geben und wieder positiv in die Zukunft schauen. Große Pläne machen.

Groß und weit und viel ist eines der Stichworte für den Schützen, der von Jupiter regiert wird. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum gerade in der Zeit vor Weihnachten die Atmosphäre vorherrscht, daß alles demnächst zu Ende ist? Daß alles noch vorher getan werden muß? Ja sicher, kurz nach Weihnachten ist Jahreswechsel und danach – kann da nichts mehr geschehen? Doch – aber nicht so viel und nicht so toll. Da regieren wieder die Rationalisten, die die schönen Ideen unter die Lupe nehmen und sagen: „Das ist aber noch nicht richtig durchdacht!“

Zur Zeit regiert also der Optimismus – und unter dessen Regentschaft wollen wir noch alles einsacken. Das größte Weihnachtsgeschenk, die größte Beleuchtung, den größten Tannenbaum. Auch die meiste Arbeit und die meisten Überstunden. Wer jetzt Erbsen zählt, kommt nicht gut an. Wenn Sie bereit sind, auch mehr Arbeit zu leisten, dürfen Sie auch mehr Geld verlangen. Aber auch nur dann.

Die Preise für alles sind größer und höher als sonst – wenn Sie jetzt also zum Beispiel ein Haus kaufen wollen – warten Sie ab, wenn es im Januar noch da ist, wird es günstiger werden bzw. der Verkäufer wird verhandlungsbereiter sein. Alles, was Sie jetzt beginnen, wird sich als „größer/ umfangreicher“ herausstellen, als Sie gedacht haben. Sprich: die Renovierung umfangreicher, die Kosten höher, der Garten größer als gedacht. Das können Sie leicht selbst auf alles andere übertragen.

Mehr muß nicht immer schlecht sein, aber mit „mehr“ des Guten oder Schlechten muß auch erst mal verdaut werden. Wie gut wir das verdauen können, erleben wir an Weihnachten. Wenn wir die ganzen Weihnachtssüßigkeiten schon nicht mehr sehen können, dann war es vorher wohl schon ein bißchen viel. Denn zu Weihnachten haben wir schon wieder Steinbock – d.h. dann merken wir unsere Grenzen wieder.

Vor lauter viel und weit – zu Weihnachten reist man wenn, dann gleich ganz in die Ferne, in die Karibik zum Beispiel – vergessen wir oft die Details, die Kleinigkeiten. Deshalb sind wir auch so gestreßt. Vor lauter „ich will das größte Weihnachtsessen machen“ stehen wir dann völlig erschlagen im Supermarkt, da ja noch die eine oder andere Kleinigkeit vergessen wurde. Schütze interessieren die Kleinigkeiten nicht, dafür ist das gegenüberliegende Zeichen zuständig, Zwillinge.

Zwillinge ist das Zeichen, in dem zum Vollmond in der Schützezeit das Mondzeichen zu finden ist. Also mal wieder Zeit für Schlaflosigkeit. Schütze ist aufgeregt, will Großes, und das Gefühl sagt: vergiß bloß dies oder das nicht, ist kontaktfreudig, möchte in Ruhe mit der Nachbarin klönen und nicht schon auf dem Flughafen stehen. Zwillinge sorgt auch für Ideen, die Schütze dann groß rausbringen möchte. Was uns wiederum des Nachts nicht unbedingt zur Ruhe kommen läßt.

Dieser Vollmond findet morgen, 24.11.07, um 15:31 MEZ statt. Zusätzlich wird uns dieses Jahr der Optimismus und die Nervosität etwas verhagelt, da Saturn einen angespannten Aspekt zur Vollmondkonstellation bildet. Saturn ist der Hüter der Tradition, des Machbaren, des Notwendigen – wenn dieser mitspielt, werden Sie bei Ihren tollen Ideen gefragt, wie Sie sich das genau gedacht haben? Ist das machbar, ist das nicht ein wenig zu positiv gedacht? Die Steinbockqualität, die normalerweise also bis Weihnachten auf sich warten läßt, funkt uns also jetzt schon dazwischen bzw. wir können sie gleich mit einkalkulieren, bevor wir das große Unternehmen ins Auge fassen.

Für die, die es genau wissen wollen:

vollmond-sf-241107.gif

Wenn Sie also jemandem von großen Plänen erzählen und kritische Fragen gestellt bekommen, dann seien Sie so gut, und hören zu und seien Sie dankbar. Beziehen Sie die Kritik in ihr Konzept mit ein.(Ja, ich höre schon die Kritik an dem Bild – wenn jemand Zeit hat und Ahnung, wie man so eine Zeichnung hier gut lesbar eingebettet bekommt, dem wäre ich wirklich dankbar!)

Auch wenn Sie sich zur Zeit über diesen Erbsenzähler ärgern. Sie wären spätestens nach Weihnachten selbst an diesen Punkt gekommen.

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