Schlaflos – Klappe, die 2.

Da in den letzten Tagen auffällig viele Leute nach „schlaflos“ gesucht haben, oder was sie denn tun könnten, greif ich das Thema doch noch einmal mal auf. Der Vollmond ist vorbei, der Neumond findet am 11. statt und eigentlich gehen die Energien langsam wieder nach innen, und mehr in die Ruhe.

Eigentlich – auf die jetzt vorherrschende nervöse Qualität komme ich gleich genauer zu sprechen, aber wenn Sie nur ein Rezept suchen, dann geb ich Ihnen gleich hier eines – die Nebenwirkungen erfahren Sie weiter unten. Warum ich ausgerechnet diese Dinge und nicht einfach Milch mit Honig oder gar Baldiparan empfohlen habe, leitet sich aus den astrologischen Konstellationen ab, die gerade am Himmel stehen und unsere Themen hier auf der Erde widerspiegeln. Die Sterne zwingen nicht, sie machen auch nicht geneigt, sie spiegeln nur wieder. Dazu wollte ich auch mal mehr schreiben – wann ich das wohl tun werde, wissen am Ende des Artikels auch Sie. Selbst als Laie.

1.Statt nach Schlaflosigkeit zu googeln, beschäftigen Sie Ihren Computer mit einer ausgedehnten Datensicherung – und zwar bis einschließlich Dienstag. Dann steht nämlich anderes an.

2. Während er arbeitet, machen Sie eine Liste mit den Dingen, die schon länger liegengeblieben sind und die fertigzustellen sind. Das können Artikel sein, Bastelarbeiten oder zur Zeit auch gerne ungeklärte Konflikte oder Schwierigkeiten mit den lieben Mitmenschen.

Diese Liste können Sie dann auch gleich nach Wichtigkeit ordnen. Sie brauchen sie ab Mittwoch.

3. Überlegen Sie sich, was Sie gerade am meisten quält, wofür sie eine Antwort brauchen und schreiben Sie dies als klare Frage auf – gerne in Ihr Tagebuch. Sie tun das für sich, und es dient Ihnen.

4. Wenn Sie immer noch nervös, hektisch und nicht müde sind, können Sie jetzt anfangen, Kuchen oder Brot zu backen, oder auch einen Spaziergang zu machen.

Die Lösung des Rätsels…

Wenn Sie jetzt doch neugierig geworden sind, wie ich auf diese Anweisungen gekommen bin, dürfen Sie noch zu Ende lesen, bevor Sie die Datensicherung anschmeißen.

Eigentlich (sagte ich zwar schon) wenn da nicht, wie schon angedeutet, sich ein Quadrat (das ist ein 90°-Winkel, der für Spannung, Herausforderung und Tun steht) zwischen Jupiter und Uranus bildet, welches am 09.Oktober exakt wird. Jupiter hat seine Ideen, wie etwas sein könnte, (große) Hoffnungen und Erwartungen und eben sein Weltbild. Uranus fordert gern heraus, provoziert und überrascht uns – wirft uns aus unserer Routine, damit wir mehr wir selber werden. Authentischer und wirklich individuell. Nicht nur, indem wir das neueste Apple iPhone besitzen. Und mit diesem Aspekt sind wir also herausgefordert, mit einer überraschenden Störung unserer Routine zu rechnen. Uranus symbolisiert unter anderem auch das Nervensystem, durch das er versucht, neue Reize und Ideen zu schicken. Wir sind ja – außer beim iPhone – nicht so gestrickt, daß wir gerne unsere Routine und unsere Gewohnheiten aufgeben.

Die überraschenden Lösungen könnten in diesen Tagen also abseits des Gewohnten liegen, und unter Umständen auch unangenehm sein. Einsteins Relativitätstheorie könnte zum Beispiel auch unter einer solchen Konstellation gefunden worden sein.

Dieser Input für unser Nervensystem läßt dann viele Menschen nicht schlafen. Das trifft natürlich besonders diejenigen, deren persönliche Horoskopfaktoren direkt mit dieser Konstellation am Himmel zu tun bekommen.

Wenn Sie also jetzt schlaflos sind, fragen sie sich doch einmal, welche Fragestellungen sie plagen und wofür sie eine Antwort brauchen – die könnte direkt neben ihrem Bett stehen und darauf warten, daß Sie ihr zuhören. Wenn wir die Nervosität, die wir verspüren – was sich zum Beispiel auch in Kopfschmerzen oder Überdrehtheit äußern könnte – akzeptieren und uns ansehen, was uns denn nervös macht, sind wir einen Schritt weiter.

Weiterhin ist es gut, sich zu erden, was durch Bewegung, gutes Essen, Backen, Gartenarbeit, Töpfern oder ähnliches geschehen kann – um mal eine breite Palette anzubieten.

Ansonsten hätte ich noch den Vorschlag zu machen: sichern sie ihre Daten und machen sie sich eine Liste von Dingen, die noch auf ihre Fertigstellung oder Überarbeitung warten. Denn damit es nicht langweilig wird, wird Merkur, der Planet der Kommunikation und des Verkehrs, am 11. Oktober rückläufig bis Anfang November. Oder sagen wir so: er läuft nicht wirklich zurück, aber von der Erde aus gesehen sieht es so aus. Und da die Astrologie die Dinge immer von dem Standort des Menschen betrachtet, symbolisiert Merkur eine rückwärts gerichtete „Bewegung“ in den genannten Bereichen.

Faktisch heißt das: was haben sie angefangen, aber noch nicht beendet (deshalb die Liste), was muß nochmal überarbeitet werden, insbesondere Schriftliches?!? Und deshalb sichern Sie bitte auch bis spätestens Dienstag ihre Daten, damit sie wissen, Sie sind sich zumindest der bisherigen Dateien sicher, und müssen nicht noch einmal ganz von vorne anfangen. Kaufen Sie nicht unbedingt technische Geräte in dieser Zeit, und neue Verträge, die Sie abschließen, sollten Sie sich öfter durchlesen und gern von einem Fachmann gegenchecken lassen. Außerdem dürfen Sie mit Verspätungen von Zügen rechnen, technischen Problemen und vor allem mit Mißverständnissen in der Kommunikation mit ihren Mitmenschen. Seien Sie sehr klar, was Vereinbarungen angeht und fragen Sie lieber noch einmal nach.

Das waren die schlechten Nachrichten.

Besonders gut hingegen lassen sich in dieser Zeit Schreibtische aufräumen, aussortieren und wie gesagt, unerledigte Dinge fertigstellen.

Der Sinn und Zweck dieser scheinbar rückläufigen Bewegung ist, daß wir zu Hause bleiben, aufräumen und Zeit bekommen, das, was uns im Nacken sitzt, uns belastet und stört, zu klären und zu erledigen.

Der Herbst kommt bald und damit auch die Sonne im Skorpion und die Tiefgründigkeit. Wenn man in diese Zeit aufgeräumt und mit neuen Lösungen geht, kann man sich die Herbstdepression ersparen und stattdessen die Lösungen auf emotionale Stimmigkeit überprüfen.

Freuen Sie sich deshalb über überraschende Einsichten während Ihrer Aufräumarbeiten. Dann brauchen Sie auch nicht mehr nach Schlaflosigkeit zu googeln.

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3 Gedanken zu “Schlaflos – Klappe, die 2.

  1. Volker Remy 07/10/2007 / 17:00

    Liebe Frau Dietrich,

    ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem Weblog! Ich denke, für das, was Sie hier tun, war es eine gute Entscheidung. Blogs sind Wortmedien, und im Wort ruht doch letztlich die Substanz.

    Mit besten Grüßen
    Volker Remy
    Texter und Autor

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  2. Ulf Runge 20/10/2007 / 1:06

    Liebe Irene,
    schon irgendwie witzig!
    Seit Tagen bin ich dabei, grundlegend mal wieder Ordnung in verschiedene Dinge hineinzubringen.
    Und auch das Thema: PC sichern, vor Viren schützen etc. beschäftigt mich gerade intensiver.
    Schöner, lesenswerter Artikel. Danke!

    LG, Ulf

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