Ein Blick in die Tiefe

Nicht nur der heutige Aspekt, die Sonne in Konjunktion zu Pluto, wird beleuchtet, ich gehe auch auf andere Aspekte für das Übergangsjahr 2019 ein.

Heute trifft die Sonne auf Pluto, nachdem sie zum Jahresanfang schon ein Stelldichein mit Saturn hatte. Wenn die Sonne einen Aspekt bildet, dann rückt das Thema des Planeten in den Vordergrund, die Sonne bringt es sozusagen an den Tag.

Sonne Konjunktion Pluto

Seit 2-3 Tagen ist diese Annäherung zu spüren und wird auch noch die nächsten 2 Tage, wenn nicht noch länger, zu merken sein. Dieser Aspekt ist deshalb so wichtig, weil Saturn und Pluto fast das ganze Jahr über im Orbis von 5°, im April und Mai nähern sie sich sogar bis auf etwas mehr als 2° aneinander an. Das heißt, das Thema ist, wie schon gesagt, definitiv auf dem Tisch. Auch wenn sie den exakten Aspekt erst am 12. Januar 2020 bilden werden.

Damit ist in diesen Tagen um die Begegnung von Sonne und Pluto herum für Sie das Thema der Wandlung deutlicher zu erahnen.

Was bringt die Sonne an den Tag? Welches Thema beschäftigt Sie? Wo sind Sie unzufrieden und was ruft nach Aufmerksamkeit? Der Druck, den Sie jetzt wahrnehmen, das ist der Bereich, das Thema, was sich in den Vordergrund drängen wird.

2019 ist ein Übergangsjahr

Weshalb wir auch mehr Unruhe und Unzufriedenheit verspüren, und weniger vorwärts kommen. Wir fühlen uns, als ob wir feststecken, etwas nicht gelöst bekommen. Wenn Zyklen, wie in diesem Jahr, einen Abschluss finden vor der nächsten Konjunktion, die die nächste Schleife auf der Spirale einläuten, dann steht die Unzufriedenheit im Vordergrund.

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Sonnenfinsternis am 06.01.19

Ich habe den Artikel bereits am Wochenende verfasst, aber anderes kam dazwischen. Da dies andere mit dem Thema der Finsternis zu tun hat, werde ich es Ihnen aus meiner Warte schildern. Der zweite Teil des Artikels ist die nicht überarbeitete Fassung des Artikels, der schon Ende letzter Woche entstand. Deshalb ist er auch in der Gegenwart geschrieben.

Wie wirken Finsternisse?

Ihre Auswirkungen zeigen Finsternisse, auch Eklipsen genannt, bereits vorher. Und bis zu einem halben Jahr hinterher. Vor allem dann, wenn noch die Sonne oder Mars den Finsternisgrad aktivieren, sprich: ihn durch einen Aspekt berühren. Haben Sie (oder ich) dort einen Planeten stehen, wird das Thema dann akut. Wie ein Jahrestag, eine Entzündung, etwas, was im Untergrund vor sich hin köchelt – dann dreht jemand die Flamme an und es kocht.

Um sich nicht den Mund zu verbrennen (um im Bild zu bleiben), ist es sinnvoll, mit großen Entscheidungen zu warten, die Ideen zu notieren oder sich durch Kopf und Bauch gehen zu lassen, denn Finsternisse ver-finstern, die Sonne die Gefühlsebene, der Mond die Ratio, den Geist. Oft sieht eine Situation nach der Finsternis komplett anders aus.

Sonnenfinsternis und viele Wolken
Bei einer Sonnenfinsternis wird der Mond, die emotionale Ebene, verfinstert

Die Finsternisse kommen immer dann zustande, wenn die Neu- oder Vollmonde in der Nähe der Mondknotenachse stattfinden. Diese bewegt sich jetzt durch den Krebs (oberer Mondknoten) und den Steinbock (der untere Knoten).

Merkur, Saturn, Pluto im Steinbock neben der Finsternis

Daneben befindet sich neben der Finsternis, einem Neumond, auch noch Merkur, Saturn seit Dezember 2017 und Pluto seit 2008 im Steinbock. Soll heißen, das, was jetzt akut wird, köchelt sozusagen schon eine Weile vor sich hin. Wird zur Konzentration, Strukturierung und Einschränkung , damit zur Konzentration auf das Wesentliche gezwungen (Saturn) und möchte mich von meinen Fixierungen abbringen (Pluto).

Meine persönliche Geschichte

Bei mir persönlich ist einerseits die Wissensachse (Haus 3 Zwillinge und Haus 9 Schütze) betroffen, aber im Hintergrund auch noch die sogenannte Besitz- oder Werteachse (Haus 2 Stier und Haus 8 Skorpion). Nebenbei läuft Neptun in das 4. Haus.

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Themen des Jahres 2019

Lange denke ich schon darüber nach, wie denn diese Jahresvorschau, diesen Überblick schreiben. Bis, ja, bis gestern, bis ich bei Donald Jaskolla beim Neujahrsritual war und dachte, stimmt, das ist es, worum es 2019 geht. Diese Themen werde ich im Laufe der Zeit vertiefen, aber hier geht es um einen groben Überblick, eine Einstimmung auf die Themen.

Aus Wünschen werden Ziele, aus Zielen werden Projekte.

Donald Freeman Jaskolla

Das klingt so einfach, so selbstverständlich. Aber nicht aus jedem Wunsch wird ein Ziel oder manche Wünsche brauchen mehr Zeit und sind immer wieder und immer noch aktuell. „Frieden auf Erden“ ist so ein Wunsch.

Warum ich mit den Wünschen anfange, wenn es doch um diese große Konjunktion von Saturn und Pluto Anfang 2020 geht, die sich im Jahr 2019 anbahnt? Weil es in 2019 zwei große Themen gibt, die zum Teil miteinander verbunden sind.

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Ein wundervolles 2019

wünsche ich allen meinen Lesern und Leserinnen! Danke für das Lesen, Kommentieren, mir folgen in die Welt der Astrologie.

Frohes Neues Jahr!

Ich arbeite noch an der Jahresvorschau 2019, und derweil möchte ich Ihnen einen wunderbaren Artikel von Stefanies Cayce-Blog empfehlen, der mir viel Freude gemacht hat. Sie hat einen Beitrag einer amerikanischen Astrologin zu Uranus in Stier übersetzt. Da dieses Thema mit zum Jahr 2019 (und darüber hinaus) gehört, ist er sehr passend.

Danke auch an Stefanie, die des öfteren meine Beiträge schon repostet hat!

https://cayceportal.wordpress.com/2018/12/31/2018-bis-2026-uranus-im-stier/

Rauhnächte – Zeit zwischen den Jahren

Statt astrologisch das Jahr abzuschließen oder jetzt bereits einen Ausblick auf 2019 zu schreiben, möchte ich Ihnen ein paar Hinweise und Möglichkeiten für die Rauhnächte in die Hand geben oder vielmehr ans Herz legen. Wer sich intensiver mit dieser Zeit befassen möchten, es gibt ein kleines Büchlein von Jeanne Ruland, Das Geheimnis der Rauhnächte aus dem Schirner Verlag.

Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist seit altersher eine besondere Zeit, in der die Himmel offen und die Ahnen näher sind und es wichtig ist, zusammen zu rücken, im Familien- oder Freundeskreis behütet zu sein, sich auf das Miteinander zu konzentrieren und auf das, was das kommende Jahr wohl bringt. In den Alpen wird von der Percht gesprochen, die umgeht. Eine raue Zeit im Außen – und eine Zeit, um in sich zu gehen, sich zu sammeln und Wünsche für das kommende Jahr zu formulieren.

Vom 24.12. bis zum 6.1.

Es sind scheinbar unterschiedliche Zählweisen im Umlauf. Die Rauhnächte fangen am 21. Dezember an und gehen bis zum 6. Januar. Und zwölf Tage zwischen den Jahren symbolisieren die zwölf Monate des kommenden Jahres. Das erklärt sich dadurch, dass die Sonnenwende drei Tage braucht, um vollendet zu werden. Das heißt, die Zählung startet mit dem 24. Dezember, der Mütternacht, und geht bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag.

Ruland schreibt: „Am 21. Dezember, in der dunkelsten und längsten Nacht des Jahres, wird das Licht wiedergeboren. Der 22. Dezember bedeutet Stillstand und Einheit. Der 23. Dezember steht für Dualität und Fruchtbarkeit.“

„Der 24. Dezember stellt die endgültige Wende dar, denn erst nach den drei Intervallen vollzieht sich der Umschwung der Erdachse, und das strahlende Kind (das Licht) ist geboren.“

Jeanne Ruland – Das Geheimnis der Rauhnächte
Schirner Verlag 2017, Seite 16

Das Licht, was dann wieder geboren wird, muss zuerst einmal behütet und geschützt werden. Aber fangen wir mit den einfachen Dingen an, der Basis, bevor wir am Ende zu den Wünschen kommen.

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Jupiter im Schützen

Auch eine Weile her, denn schon Anfang November ist Jupiter vom Skorpion in den Schützen gewechselt. Also ist das hier der nächste versprochene Artikel zu den Wechseln in diesem Herbst 2018.

Und: Sie finden wieder Fragen zu dem Thema Jupiter im Schützen am Ende des Artikels.

Schütze, das Zeichen, was für Optimismus, Weite, Toleranz, Weltoffenheit steht, auch für die Medien und die Öffentlichkeit. Jupiter, der Herr des Schützen, steht damit jetzt für ein Jahr in seinem eigenen Zeichen.

Jupiter setzt nicht um, handelt nicht, sondern vergrößert

Er vergrößert Ideen, Ziele, Möglichkeiten. Daneben Fehler, Probleme, und was im Argen liegt. So wie auch Medien für die Vervielfältigung und die vergrößerte Betrachtung der kleinen (vielleicht völlig unwichtigen) Geschehnisse sorgen. Mit seinem Talent, die Dinge zu vergrößern, hat er das letzte Jahr viel aus dem skorpionischen Keller ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. Mißbrauchsskandale all über all. Vielleicht haben auch Sie in Ihrem Keller Dinge entdeckt, die Sie bisher für gar nicht so wichtig gehalten, heruntergespielt und versteckt haben? 

Keller, magische Katzen, Bücher, eine Laterne
Was haben Sie im Keller gefunden mit Jupiter im Skorpion?

Sehen wir uns das gegenüberliegende Zeichen Zwillinge an, dann finden wir dort Merkur, der all die Informationen und Wissen sammelt, Kenntnisse und Fertigkeiten erlernt, darum bemüht ist, nichts zu übersehen, nichts zu vergessen.

Jupiter im Schützen auf der anderen Seite sucht daraus ein großes Ganzes zu machen, ein Bild, eine Vision, eine Ziel.

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Mondknoten im Krebs

Die Mondknoten haben Anfang November bereits für eineinhalb Jahre das Zeichen gewechselt – der obere steht jetzt im Krebs. Jetzt ist das Thema, die Dinge nicht mehr nur „so wie immer“, traditionell, diszipliniert anzugehen (unterer Mondknoten im Steinbock), sondern die Gegenseite, die Emotionen des Krebses mit einzubeziehen. Den Blick auf die Emotionen und die Bedürftigkeit zu richten.

Ich hatte ja bereits versprochen, mich mit dem Wechsel der Mondknoten vom Löwen in den Krebs zu befassen. Genauer gesagt, wechselt die ganze Mondknotenachse, und zwar in entgegengesetzer Richtung im Tierkreis. Alle 19 Jahre ungefähr kehrt sie zurück. Das heißt, dieser Wechsel verweist uns wieder in die Jahre 2000 und 2001. Oder eben noch weiter zurück. Die Halbzeit, sozusagen der Vollmond der Mondknotenachse, liegt dann immer auf der Hälfte dieses Zeitabschnittes.

Von Mai 2017 bis Anfang November 2018 stand der obere Mondknoten im Löwen, der untere im Wassermann. Seit Anfang November haben wir den oberen Mondknoten im Krebs, den unteren im Steinbock. 

Trommeln für Marschkapelle
Der Rythmus im Hintergrund – die langsamen Planeten und deren Zeichenwechsel

Die Mondknotenachse gehört zu dem, was ich gerne als „Hintergrundmusik“, den Takt, den Rythmus bezeichne. Es geht dabei um eine grundlegende Entwicklung, grundlegende Themen, die unter anderem mit bestimmen, wie alltägliche Themen einzuordnen sind.

So wie der heiße Sommer ein Thema war, was aus dem Hintergrund alles mit beeinflusste. Fragen der Ernährung, der Getränke, der Wege, des Sports ordneten sich dieser Hitze unter. Es machte wenig Sinn in der Mittagshitze zu joggen oder einen schweren Eintopf zu essen.

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