Jetzt bin ich bislang noch gar nicht dazu gekommen, etwas zum Skorpion zu schreiben geschweige denn zur Zeitqualität im November. Der Vollmond ging vorbei, auch der Neumond, und immer steht hier noch nichts neues. Aber da ich lieber schreibe, als die dringendst anstehende Aufgabe meiner Buchhaltung zu Ende zu bringen, kommt jetzt doch noch was zum Skorpion. Und einigen Besonderheiten dieser Zeit.
Aus aktuellem Anlaß: für alle, die Fragen haben, die irgendetwas gern kommentieren möchten – unter dem Artikel finden Sie einen Link „No Comments“ (oder sowas ähnliches). Wenn Sie darauf klicken, dann erscheint auch das Kommentarfenster. Über Fragen freue ich mich nämlich ganz besonders. Oder haben Sie gar keine mehr nach der Lektüre?
Bevor ich mich daran mache, den Skorpion anhand eines Mainstream-Films “Mr. and Mrs. Smith” unter die Lupe zu nehmen, möchte ich noch auf zwei wichtige astrologische Konstellationen hinweisen.
Merkur ist seit dem 1. November wieder vorläufig, die Aufräum-Phase ist sozusagen vorbei. Hoffentlich haben sie ihre Papiere schon im Griff und sind inzwischen bei neuen Treffen, Verabredungen, einer klareren Kommunikation und einem laufenden Rechner angekommen. Ach ja, laufende Rechner und anderes technische Equipment. Da fällt mir doch noch etwas ganz anderes ein.
Für die Selbstständigen und Freiberufler unter meinen Lesern:
Angesichts dessen, daß im nächsten Jahr die Regelung für die Geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) eine sehr merkwürdige Änderung erfährt, möchte ich andere Leidtragende auf die Konsequenzen hinweisen.
So kann man auf der Gründersite von Andreas Lutz nachlesen, was sich der Gesetzgeber dieses Mal ausgedacht hat: die Grenze sinkt von 400 Euro auf 150 Euro. Okay, das ist zwar nicht schön, aber damit kann man ja irgendwie noch leben.
Aber nein, das war ja noch nicht alles. Alles, was dann zwischen 150 und 2000 Euro kostet, kommt in einen großen Topf, eine Art Sammelabschreibung wird eingeführt. Das I-Phone, der neue Rechner, der Bürostuhl und der Schreibtisch. Und darf dann als Sammelsurium über 5 (in Worten: fünf) Jahren abgeschrieben werden. Also selbst wenn das I-Phone und der Rechner faktisch zwei Jahre überdauert, ist man immer noch drei Jahre am Abschreiben von etwas, was schon längst nicht mehr dasteht. Einzig bei den Büromöbeln ist das halbwegs realistisch.
Lösung: wenn Sie Geld (über) haben, dürfen Sie dieses Jahr nochmal zu “Ich bin doch nicht blöd” oder woanders hingehen und einkaufen. Alles, was bis zu 400 Euro kostet. Der Handel wird sich über das gute Weihnachtsgeschäft freuen. Wenigstens einer. Sie sich hoffentlich auch über das neue technische Equipment.
Zurück zur Astrologie und den Konstellationen:
Mars wird rückläufig. Am 15. November. Das macht er ca. alle 2 Jahre, dieses Mal im Krebs bzw. in Zwillingen. Mars steht zum Beginn der Rückläufigkeit auf 12° Krebs und läuft bis Ende Januar bis auf 24° Zwillinge zurück. Ab Februar kann es dann mit neuem Elan vorwärts gehen.
Wie wir beim rückläufigen Merkur gelernt haben, verzögern sich Dinge unter einer Rückläufigkeit, man wird aufgefordert, zurückzugehen, in sich zu gehen, sich zu sammeln und zu konzentrieren. Etwas fertig zu stellen, wieder aufzunehmen, wozu man in der Hektik und Eile nicht gekommen ist. (Und das mitten im Weihnachtsgeschäft!)
Sabine Bends hat die Auswirkungen des rückläufigen Mars auf astrophoenix sehr ausführlich und sehr gut beschrieben und im Astro-Newsletter von Olaf Staudt finden die astrologisch Interessierten weitere interessante Details.
Mars steht für Energie und Handeln, für das Aktiv-Werden und etwas (Neues) tun. Unter einem rückläufigen Mars denken wir nochmal nach über die Dinge, die wir tun wollten oder wir überlegen es uns anders. Wir werden aufgefordert, in uns zu gehen, uns zu konzentrieren und nicht einfach loszulegen. Insbesondere, was größere Entscheidungen und Projekte anbelangt. Diese stehen zur Zeit nicht unter einem guten Stern, wie man so schön sagt.
Das heißt, diese Konstellation kann dazu führen, daß wir eventuell Lust bekommen, alles hinzuwerfen, nochmal ganz von vorne anzufangen. Oder wir merken, daß etwas nicht stimmt. Zumindest nicht so, wie wir uns das gedacht hatten. Diese Zeit hat etwas von „zurück auf Los“. Sie könnten etwas vergessen haben. Aber was war das?
Gehen Sie in sich, überprüfen Sie ihre Pläne und überdenken Sie ihr Konzept. Vielleicht fehlt eine wichtige Zutat, ein wichtiger Baustein? Vielleicht fehlt ihnen aber auch in der Freizeit einfach Bewegung oder ein Hobby, was sie schon lange nicht mehr ausgeübt haben? Was das genau sein könnte, kann mit einem geschulten Blick auf das eigene Horoskop geklärt werden. Bevor Sie also alles hinwerfen, wo Sie so viel Energie und Arbeit in die Sache gesteckt haben – lassen Sie sich vorher professionell beraten! Über mich und meine Arbeit können Sie sich auch auf meiner Website informieren: www.astrologiebuero.de
Es ist also anzuraten, größere Projekte während dieser Monate nochmals der Inspektion zu unterziehen, anstatt jetzt gegen Windmühlen zu kämpfen. Dies Gefühl könnte nämlich aufkommen.
Denn: der Mars befindet sich den größten Teil der Zeit im Krebs, und es steht, wie schon in einem meiner vorigen Beiträge erwähnt, Pluto ihm direkt gegenüber. Sprich: in Krebs reagieren wir schnell angegriffen und empfindlich, Konflikte schlagen uns auf den Magen. Mars steht eben auch für unseren Ärger. Und die Konflikte dieser Tage könnten, da es sich um Pluto handelt, gerne mit Autoritäten stattfinden. Wen auch immer wir in diese Rolle packen.
Bevor wir uns also mit der Welt anlegen, weil diese unsere Projekte nicht unterstützt, überlegen wir lieber, was besser oder anders gemacht werden könnte.
Was das Weihnachtsessen und die Familienfeiern nicht unbedingt verdaulicher machen könnte. Zudem wird dies alles pünktlich zu Heiligabend durch einen Vollmond aktualisiert, sprich: mit Energie aufgeladen. Überlegen Sie sich also schon mal gut, wo und mit wem Sie Weihnachten verbringen. Um diese Themen kommen Sie dieses Jahr leider nicht drumrum.
Da Pluto mit dem Skorpion zu tun hat – wird das doch ein extra Kapitel. Alles immer anders als man denkt.