irene dietrich – federleicht

astrologie – geistheilung – spiritualität

Archiv für September 2007

Es war nicht die Macht der Sterne!

Verfasst von irene dietrich am Sonntag, 30.September.2007

Weder in Burma noch hier. Doch dazu mehr weiter unten.

Die passende Parabel zur Waage-Zeit hat Ulf Runge auf seinem Schreibtagebuch-Blog vor 3 Tagen frei Haus „geliefert“. Da ich mit den Links und den Trackback-URL’s und wie das ganze Zeug so heißt und funktioniert, noch nicht so vertraut bin, hoffe ich, es klappt auch so.

Interessant daran ist, daß diese Parabel die Essenz des Tierkreiszeichens Waage so gut beschreibt, daß dem wenig hinzuzufügen ist – und er diese Geschichte ausgerechnet jetzt in dieser Zeit, seinem Blog hinzugefügt hat. Die Energie und die Fragen, die zu dieser Zeit passen, spiegeln sich dementsprechend in den „Ereignissen“.

Und nein, es war nicht die Macht der Sterne, wie uns vor geraumer Zeit in der Ankündigung einer Fernsehsendung eines allseits bekannten und nicht sehr niveauvollen Senders vorgegaukelt wurde. Auch „die Sterne“ geben uns nur die Gelegenheit in den Spiegel zu schauen. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe in der letzten Woche deutlich mehr Vergnügen an einer Shopping-Tour und vielen anderen schönen Dingen und Kunstgenüssen gehabt.

Und da es um Genüsse geht: wenn Sie gern über die alltägliche Unbill lachen, wenn diese auch noch in schöner Sprache daherkommt, kann ich Ihnen nur raten, öfter mal auf seinem Blog vorbeizuschauen.

Weniger vergnüglich, dafür aber auch ein Thema für die Waage-Zeit, denn es geht darum einen Ausgleich herzustellen, ist das Bemühen von Robert Basic, auf seinem Blog, der sich sonst fast nur um Internet und Bloggen und IT-Kram dreht, eine internationale Blogger-Aktion zur Unterstützung der burmesischen Bevölkerung gegen das Militär-Regime für den 4.10.07 in die Gänge zu bekommen. Ich war beeindruckt, mit welcher Argumentation er sich vor ein paar Tagen gegen die Reduktion des Internet auf „Sport, Spaß und Spiele“ gewehrt hat. Hut ab! Wer mehr Informationen rund um das Thema und insbesondere zu der Aktion haben möchte, findet diese auf seinem Blog.

Ich bin leider nicht sehr bewandert in der sogenannten Mundanastrologie – sprich, Horoskope für Länder zu deuten. Wer den etwas längeren Text „Können Sie auch nicht schlafen?“ gelesen hat, weiß, daß gerade eine Mars-Pluto-Opposition am Himmel steht – das heißt, die Zeichen der Zeit stehen auf Konfrontation.

Aber auch hier war es nicht die Macht der Sterne, die dieses Regime eingesetzt hat. Gut, daß die Sendung vorbei ist. Wer weiß, was denen sonst noch eingefallen wäre.

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Können Sie auch nicht schlafen?

Verfasst von irene dietrich am Mittwoch, 26.September.2007

Dann geht es wahrscheinlich nicht nur Ihnen allein so, denn morgen haben wir Vollmond. In Waage (dort steht zur Zeit die Sonne) und Widder (dort haben wir morgen abend den Mond stehen, jetzt, am 25.09. finden Sie ihn noch in den Fischen). Vollmond bedeutet, Sie finden die beiden Himmelslichter in gegenüberliegenden Zeichen. Man rechnet mit der Vollmondwirkung 3 Tage vorher und 3 Tage hinterher.

Damit Sie mal sehen, wie so ein Vollmond-Horoskop aussehen kann, hab ich mal Bilder-Einfügen geübt:

Vollmond 26.09.07

Zu Neumond, in der Dunkelheit, fängt ein Samen an zu keinem, es wird eine Entwicklung in Gang gesetzt, die wir zu Vollmond, wenn der Mond, der Same, beleuchtet wird, überprüfen können.

Jetzt kommt es ans Licht. Jetzt wird uns während der Nacht heimgeleuchtet – und das, was uns beschäftigt, uns vielleicht auch quält, erscheint uns in diesen Nächten besonders groß, besonders bedeutsam. Wir wälzen uns schließlich im Bett, heiße Milch mit Honig kann uns zwar runterfahren, eine allgemeine Nervosität reduzieren, aber um die wesentlichen Themen kommen wir nicht herum. Wir können die Nacht nutzen, um uns den Ballast von der Seele zu schreiben, einfach noch zu lesen, oder fernzusehen. Oder mit dem kreativen Hobby wieder anzufangen, ein Bild zu malen oder eine Collage zu basteln. Sie wissen schon, was ich meine. Das macht den Kopf leer.

Aber worum geht es eigentlich?

Zum letzten Neumond (in Jungfrau), am 11.09.07, der zudem noch eine Finsternis war (einfach ausgedrückt: Finsternisse betonen die Themen besonders, da sie in der Nähe der Mondknotenachse stattfinden – nur mal so für die Profis), ging es um die Überprüfung dessen, was für die Erreichung unserer Ziele nützliches Gepäck ist und was nicht mehr taugt.

Um unsere Ziele zu erreichen, war angesagt, Probleme und Unsicherheiten, bisher aufgeschobenes Unwohlsein, wirklich anzugehen. Was mit dieser Arbeit gemeint ist, können Sie auch unter dem Stichwort Jungfrau hier im Blog nachlesen, damit sie ein Gefühl für die Aufgaben bekommen.

Zudem war der Neumond mit einem Aspekt von Uranus versehen, der gern für Überraschungen sorgt und von uns in Folge dessen Flexibilität abverlangte – vor 2 Wochen hieß es: Achtung, alles anders!

Wir wurden durcheinander gebracht, durchgeschüttelt, zum Teil sehr heftig, zum Teil nur in kleinen Dingen. Wenn die Basis stimmt, dann kehrt man – mehr oder weniger schnell – wieder zum Begonnenen zurück. Die Frage war auch: ist unsere Zielsetzung, das, was wir tun, so stabil, daß wir zwar durcheinander, aber immer noch sicher sind?

Und kaum hatten wir uns von diesen Überraschungen erholt, wartet die nächste Geduldsprobe auf uns: am 21.09.07 traf sich Mars mit Pluto am Himmel und wahrscheinlich auch auf der Straße – Mars ist unsere Energie, unsere Kraft und unser Ärger – während Pluto für die Mächtigen, die Starken, Menschen in Machtpositionen und Diktatoren steht. Vereinfacht gesagt, aber ich möchte ja, daß Sie ein Bild zu dieser Konstellation bekommen. Astrologie ist nicht nur trockene Materie.

Diese Konstellation, wie man so schön sagt, bleibt uns bis Anfang Februar 2008 erhalten – Pluto ist sehr langsam, der benötigt 248 Jahre für den ganzen Tierkreis – und seit wann bewegen sich Mächtige (Pluto) freiwillig, nur weil wir ärgerlich (Mars) sind? Mars läuft für gewöhnlich schneller (2 Jahre für den Tierkreis), aber er wird, von der Erde aus gesehen, Mitte November bis Ende Januar rückläufig – das heißt, er braucht mehr als doppelt so lange. Wir dürfen uns also mit unserem Ärger über Institutionen, Macht und Machtmißbrauch richtig beschäftigen.

Der Haken an diesem Treffen ist, daß wir oftmals übersehen, daß der Ärger gar nicht aktuell ist, sondern völlig fremde Menschen uns an ein Monster aus unserer Vergangenheit oder gar unseren letzten Chef, der so richtig daneben war, erinnern. Wir haben es hier also oft mit unserem ureigenen Gruselkabinett zu tun, wenn wir mitten auf der Straße in die Luft gehen. Dabei reicht oft schon eine Kleinigkeit.

Vor allem legen wir uns dabei eventuell mit Personen an, zu denen wir ein gutes Verhältnis leider nötig haben, von denen wir abhängig sind. Und das schadet uns selbst mehr, als wenn wir erst denken und dann in die Luft gehen. Die Atmosphäre ist zur Zeit also von HB-Männchen gekennzeichnet (was auch eine Anspielung auf das Rauchverbot ist, was gerade zur Zeit durchgesetzt wird). Wenn wir Machtkonflikte ruhig und gelassen – zwar deutlich, aber mit angemessenen Mitteln durchstehen, dann können wir wirklich etwas ändern für uns. Wenn diese sich jedoch zuspitzen, zu einer (heftigen) Krise führen, dann kann daraus – langfristig etwas neues entstehen.

Wir bekommen sozusagen die Gelegenheit, mit unserem Gruselkabinett aufzuräumen und dieses Mal anders zu reagieren.

Zuerst ist Mars ja noch in den Zwillingen – das heißt, jetzt entlädt sich der Ärger eher noch auf verbaler Ebene. Wenn er dann am 27.09.07 in den Krebs geht, dann könnte uns der Ärger eher auf den Magen schlagen und wir nörgeln und beschweren uns, anstatt auf andere loszugehen.

Diese Konstellation gehört nicht direkt mit zur Vollmondkonstellation, aber sie ist als Thema sozusagen auf dem Tisch für die kommenden Monate. Weiter gehört zum Thema des Monats ganz allgemein – ja, ich komm ja gleich wieder auf den Vollmond zu sprechen – daß wir die Tendenz hatten, uns in Träumen und Phantasien, auch in Illusionen bezüglich unserer Partnerschaft zu bewegen (nur kurz: Venus Opposition Neptun). Während wir im August bis zum 09.September (Rückläufigkeit der Venus) in Beziehungsfragen mal in uns gehen sollten, wie wir sie uns denn eigentlich vorstellen, was uns gefällt, was uns nicht gefällt, und wie wir es gerne hätten. Frage ist wieder mal, ob wir unsere Hausaufgaben gemacht haben.

Und damit nicht genug, haben wir zur Zeit auch noch mit überzogenen Glückserwartungen zu tun, die sich Anfang Oktober auflösen könnten. Und wieder ist eine Realitätsanpassung gefragt. Ich gebe es zu, es liegen eine Menge Aufgaben vor uns und die Zeiten sind nicht einfach. Vor allem scheint über allem eine Art „Stop-Schild“ zu stehen, nichts geht richtig weiter.

Jetzt sind wir also glücklich angekommen und liegen wach. Dieser Vollmond dreht sich jetzt um die Frage, was tun wir mit und für andere, und wo bleiben wir selbst dabei?

Waage geht es um die Gemeinsamkeit, die gemeinsamen Unternehmungen, das gemeinsame Frühstück und die Fahrradtour, die Verbindung. Und um die Kompromisse. Ohne die geht es schließlich nicht. Das ist das, was uns zur Zeit bewußt ist.

Der Mond stellt die allgemeine Gefühlslage dar. Mit einem Mond in Widder ist die Gefühlslage „hier komme ich und ich will“. Dem ist mit seinem Egoismus die Waage-Kompromiss-Schiene zuviel, er will endlich mal was (alleine) und was neues tun.

Und wenn wir jetzt wach liegen, dann kann sich all das, was ich zuvor beschrieben habe, in folgender Weise vermengen – damit wir auch was davon haben:

Wo bleibe ich eigentlich, nachdem ich so viel geträumt habe von Gemeinsamkeiten und einer überirdisch schönen Beziehung, meine Vorstellungen überprüft habe, und jetzt verhält sie oder er sich wie mein Vater – nur ihre oder seine Vorstellungen zählen – und meine Sachen fallen unter den Tisch. Was hab ich jetzt davon? Vielleicht haben wir die letzten Tage versucht zu reden, aber irgendwie hakt etwas. Also sitzen wir da und grummeln so richtig vor uns hin.

Aber: sie oder er ist nicht unser Vater – und wir könnten nochmal versuchen in Ruhe, am Wochenende, wenn alle wieder häuslicher gestimmt sind, ein Gespräch beginnen. Dann ist die Stimmung, da der Mond ja sehr schnell läuft, auch wieder etwas ruhiger und wir sind eher in der Lage, etwas besonnen anzugehen.

Diese ganze Thematik kann auch in anderen Bereichen stattfinden – daß wir uns fragen, wo wir bleiben, ob wir nicht zuviele Kompromisse machen, auf der Arbeit zum Beispiel. Die Frage, ob ich nicht zuwenig Geld für meine Arbeit bekomme. Oder ob ich die Arbeit der Kollegin mitmache. Es geht also um Ausgewogenheit und um meine ganz persönlichen Bedürfnisse, die sich jetzt melden. In welchem Bereich sich diese Thematik bei Ihnen zeigt, bzw. wie Sie sie erleben, kann dem persönlichen Geburtshoroskop entnommen werden.

Diese Nächte sollten wir uns, wenn wir schon nicht schlafen können, klar machen, was wir wirklich brauchen, sortieren, was in die aktuelle Situation gehört und uns eine angemessene Reaktion überlegen.

Unter den jetzigen Konstellationen könnten wir uns sonst eher selber verletzen.

Vieles ist eventuell kindlicher Ärger (der Mond steht auch für erlernte und kindliche Reaktionen), der aufgearbeitet werden will.

In den Fällen, in denen aus den beschriebenen Konflikten eine ernsthafte Krise entsteht, sei es im partnerschaftlichen oder im Arbeitsbereich etc., kann eine astrologische Beratung und eine Spirituelle Heilarbeit, wie ich sie anbiete, helfen, die Konflikte besser zu verstehen, ihre Ursachen zu begreifen und dazu dienen, alte Verhaltensweisen, Muster und Situationen hinter sich zu lassen. Denn daß die Krise eine Chance ist, ist zwar wahr, aber meistens erkennt man dies erst später. Nach dem Schmerz.

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Waage-Zeit – Mit der ganzen Leichtigkeit des Seins

Verfasst von irene dietrich am Dienstag, 25.September.2007

Mir fiel zum Prinzip Waage so viel ein, daß ich den zweiten Teil zur Zeitqualität erst heute schreiben kann – ich konnte mich nicht entscheiden, was nun wirklich wichtig ist und was nicht. Womöglich möchten Sie ja alles wissen. Außerdem muss der 1. Teil noch verschönert werden – da ist nicht viel formatiert. Jetzt aber erst einmal zum Inhaltlichen, denn wenn die Kreativität erst einmal anfängt…

Der Waage-Monat zeichnet sich dadurch aus, daß nach der Jungfrau, die das Großreinemachen hoffentlich fertig bekommen hat, nun die Verschönerung ansteht. Das Äußere ist schließlich ein Ausdruck des Inneren. Insofern kommt ein schönes Äußeres jetzt gut an – wie auch immer der einzelne „schön“ definiert. Verschönern kann man sich selber, die Kleidung, Wohnung oder auch ein künstlerisches Hobby anfangen. Auch für eine Typ- oder Modeberatung ist jetzt die richtige Zeit. Der Fokus hat sich verschoben – nicht mehr sauber und rein, sondern schön muß es sein.

Dabei geht es nicht darum, malen zu können oder zu schreiben, sondern die eigene Kreativität anzuerkennen – in welcher Form auch immer Sie kreativ sind. Ob Sie neue Wege finden, etwas gestalten, Kuchen backen oder Ihre Fotos auf dem PC bearbeiten. Das alles ist Kreativität.

Schönheit und Erotik sind wichtige Themen in diesem Monat, denn das Luftzeichen Waage möchte verbinden – und zwar das, was zusammengehört. Die Waage wird schließlich von Venus regiert. Gleich und gleich gesellt sich gern – und dieser Monat steht unter dem Motto der Sympathie! Wenn auch zu anderen Zeiten die Gegensätze, die sich anziehen, gefragt sind, fallen diese jetzt eher als störend auf.

Wenn Sie also neue Bekanntschaften machen wollen, gehen Sie vor die Tür, jetzt werden Sie Menschen leichter kennenlernen. Waage bringt als Luftzeichen frischen Wind in das, was wir „sonst immer so machen“. Offenheit für Fremdes und Neues ist größer als sonst. Besonders angesagt sind zur Zeit Kunst und Kultur – ganz im Zeichen der Zeit. Wenn auch erst einmal oberflächlich.

Die Zeitqualität spricht von Verbindungen, Geselligkeit und von Teamwork.

Auch bei der Arbeit hat der Fokus sich verändert – es wird weniger auf die Details geachtet und mehr auf Teamwork, Kollegialität und Zwischenmenschlichkeit. Und es wird auf Ausgewogenheit geachtet: wenn das Preis (Lohn)-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt, können Sie sich um Ausgleich bemühen oder aber die Konsequenz ziehen und Dienst nach Vorschrift machen. Menschen, die eher zuwenig arbeiten, könnten jetzt dementsprechend mehr auf den Tisch bekommen.

Sie können jetzt also deutlich spüren, wo es stimmig ist und paßt, wo wirkliche Sympathie vorhanden ist und darauf weiter aufbauen.

In Beziehungen und Freundschaften kann man die Zeit nutzen, wirklich miteinander zu sprechen, Meinungen und Standpunkte auszutauschen, wichtig ist die Kommunikation, der Austausch. Wichtig ist auch, sich im Zwischenmenschlichen um die Gemeinsamkeiten zu bemühen, etwas zusammen zu unternehmen, was beiden Spaß macht. Und sich gegenseitig den Freiraum lassen, die eigenen Interessen zu verfolgen.

Auch hier geht es um Ausgleich: nicht nur Paar sein, sondern auch Einzelperson.

Das werden in diesem Jahr insbesondere die Waagen, die in den ersten Tagen Geburtstag haben, zu spüren bekommen. Der Vollmond am 26.09.07 findet rund um ihren Geburtstag statt – und bei Vollmond findet sich der Mond in dem Zeichen, das der Sonne gegenüberliegt – im Widder. Und da Mond die Gefühlslage ist, dreht es sich bei dem Vollmond in der Waage immer um den Ausgleich mit den eigenen, ganz egoistischen, Bedürfnissen. Widder fragt nicht nach den anderen, sondern will mit dem Kopf durch die Wand. Was ihre Geburtstagsfeier angeht: achten Sie auf das, was Sie wollen, und nicht so sehr auf andere.

Konflikte aus der Jungfrau-Zeit verschwinden eher im Hintergrund, können aber im folgenden Skorpion-Monat, wenn es wieder in die Tiefe und an die Substanz geht, hervorbrechen. Zur Zeit kann auch gut Streit beigelegt werden, die Friedenspfeife geraucht werden – wenn ich wirklich bereit dazu bin. Kompromisse lassen sich leichter finden, wenn auf die Gleichberechtigung beider Parteien geachtet wird. Es geht um Ausgewogenheit und Ausgleich.

Um diese wirklich zu erreichen, braucht es sorgfältiges Abwägen – das heißt, zur Zeit ist es auf ganzer Linie besser, abzuwägen, zu sondieren, sich die Dinge anzusehen.

Jetzt sehen Sie vermutlich eher die Oberfläche und den schönen Schein. Ab dem 23. Oktober (Skorpion) dürfen Sie wieder tief graben und werden die Rückseite der Medaille zu Gesicht bekommen. Jetzt ist also eine gute Zeit, um Informationen einzuholen, Kontakt aufzunehmen, abzuwägen – und später erst zu entscheiden.

Sie werden sich vermutlich selbst ungern festlegen – und andere wollen nicht festgelegt werden. Zur Zeit gilt wirklich: was wichtig ist, kommt wieder und was wirklich stimmt, bleibt. Aber bitte freiwillig. Niemand mag Zwang und Festlegungen zur Unzeit. Jetzt schon gar nicht. Wer darauf mißtrauisch reagiert, vor allem in den Anfängen einer Bekanntschaft, muß mit Strafe rechnen.

Gehen Sie also raus, machen Sie etwas Neues und genießen Sie es mit der ganzen Leichtigkeit des Seins!

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Waagen sind ausgeglichen…Teil 2 – Tierkreiszeichen im Jahreslauf

Verfasst von irene dietrich am Montag, 24.September.2007

Da kann ich, selbst eine Waage, nur laut lachen – wir mögen zwar das Talent haben, alles in unserer Umgebung auszugleichen (was auch immer das bedeuten mag), über allem einen rosa Zuckerguß zu verbreiten, aber „Harmonie“ und „Ausgeglichenheit“ ist für uns eher Ziel denn Zustand. Aber bevor ich zu dem eigentlichen Thema des Monats komme, was das für diese Zeit bedeutet, möchte ich ein wenig Licht hinter die Waage-Kulissen werfen und mit den Zuckerwürfel-Vorurteilen aufräumen.

Wenn wir uns ansehen, was in der Jungfrauzeit auf dem Stundenplan stand, nämlich die Verbesserung und Perfektionierung unseres Selbstausdruckes – dann fragt man sich natürlich, was das folgende Zeichen Waage im Anschluss daran zu tun hat. Ein Zeichen folgt schließlich thematisch auf das vorhergehende. Vor allem, was hat die Perfektion mit der Harmonie zu tun?

Zusätzlich startet mit der Waage der Herbst, die dunkle Jahreszeit und die Sonne wandert im sogenannten natürlichen Horoskop (das ist die theoretische Basis der Astrologie) in die obere Hälfte des Horoskops. Seit dem Frühlingsanfang, der Widder-Zeit haben wir uns damit beschäftigt, etwas für uns Neues zu entwickeln, zu stabilisieren, auszubauen. Das hat uns bis einschließlich Jungfrau beschäftigt. Die Ich-Zeit diente der Entwicklung und dem Selbstausdruck. Das ist mit Ende des Sommers abgeschlossen.

Jetzt wollen wir damit rausgehen. Wir haben etwas geschafft, etwas fertiggestellt, perfektioniert, eingepasst – aber was ist, wenn es niemand sonst sieht? Was, wenn wir ganz allein damit auf der Welt wären, mit dem, was wir da getan haben?

Das ist die Grundlage der Waage: wir gehen raus, um andere treffen zu können, um uns zu zeigen, uns in anderen spiegeln zu können. Ich habe das so gemacht – und du? Wie war es bei dir, was fiel dir schwer, was ging dir leicht von der Hand. Wir brauchen das Gegenüber, wir wollen mit anderen in Interaktion treten. Sie kennen lernen, mit ihnen plaudern, uns zeigen, und gern von unserer Schokoladenseite. Sonst hätten wir uns im letzten Monat ja nicht so abgemüht, das Haus geputzt und uns verbessert. In der Löwe-Zeit wollten wir Beifall, sehen und gesehen werden war angesagt, in aller Pracht.

Jetzt geht es um die Begegnung, den Austausch. Waage ist ein Luftzeichen und gehört zum sogenannten sozialen Quadranten in einem Horoskop – sie braucht den Austausch mit anderen.

Sie möchte Gegensätzliches verbinden, sich mit anderen verbinden. Daraus entsteht auch der Punkt, dass Waage-betonte Menschen Beziehungen suchen und brauchen und sich ohne diese unvollständig fühlen. Das muss nicht nur die Sonne in der Waage sein, das kann sich astrologisch auch anders ausdrücken. So etwas kann ihnen eine professionelle Deutung ihres Geburtshoroskops verraten – neben vielen anderen Aspekten.

Das Waage-Zeichen steht in der Natur für den Herbstbeginn, für das Gleichgewicht von Tag und Nacht – auch um ein Gleichgewicht von innen und außen, männlich und weiblich. Das, was uns ergänzt, uns vollständig macht, suchen wir gern im außen. Aber: erst, wenn wir entwickelt und klar sind, können wir das Passende, „Sympathische“ anziehen.

Die Fähigkeit auszugleichen, setzt ein feines Gespür für Ungleichgewichte und Disharmonie voraus. Wenn die Waage nicht merken würde, dass etwas nicht stimmt, könnte sie nicht eingreifen.

Weiterhin liegen Waage-betonten Menschen Kunst, Kultur, Schönheit und Ästhetik am Herzen, was sich in einem Händchen für Innenarchitektur, Mode und Kunst ausdrücken kann, aber auch in Kreativität in einem ganz anderen Bereich.

Hinzugefügt sei, bei aller Liebenswürdigkeit und Diplomatie: die Waage ist Luft, beginnende noch dazu – das heisst, sie hat gerne das Sagen, das Kommando im zwischenmenschlichen Bereich. Waage ist ein extrovertiertes oder auch männliches Zeichen dazu. Sie will etwas bewegen, und wenn es mit einem Hauch oder einem Sommerwind nicht geht, dann nimmt sie eben das Schwert (im Tarot sind die Schwerter die Symbole für das Element Luft). Sie kann jemandem den Weg zur Hölle ganz diplomatisch als Weg ins Himmelreich verkaufen.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie die Waage-Zeit am besten nutzen können, lesen Sie weiter im 2. Teil: Waage-Zeit - Mit der ganzen Leichtigkeit des Seins

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Die ist doch Jungfrau, oder? – Teil 1 Tierkreiszeichen im Jahreslauf

Verfasst von irene dietrich am Dienstag, 4.September.2007

Ja, alle, die jetzt Geburtstag haben, sind Jungfrauen. Aber nicht nur die Menschen, sondern auch Ereignisse wie Heiraten, Begegnungen, WG-Gründungen, Verträge etc. Diese ganze Zeit – das erläutere ich gleich noch – ist Jungfrau.

Und da das etwas zu sagen hat für den allgemeinen Umgang, die allgemeine Atmosphäre, werde ich hier jeden Monat etwas zur Zeitqualität schreiben, indem ich das jeweilige Tierkreiszeichen = Sonnenzeichen beleuchte.

Was ist ein Sonnenzeichen?
Ganz einfach: das, was man auf jeden Fall weiß – ich bin eine Jungfrau, oder ich bin Steinbock oder Widder. Die Tierkreiszeichen fangen um den 21. eines Monats herum an und enden dort. Jedes Jahr ein wenig verschoben. Die Sonne bleibt also dreissig Tage in einem Tierkreiszeichen, der Mond ca. zweieinhalb Tage. Aber das soll für den Anfang erst einmal reichen.

Jetzt wollt ihr alle etwas neues erfahren – ist ja auch verständlich, denn zudem haben wir den Mond in den Zwillingen. Der Autor eines noch recht neuen Blogs hat sich mit diesem beschäftigt: http://astrobum.wordpress.com/2007/09/03/mond-in-den-zwillingen/


Der Mond ist – im Gegensatz zur Sonne, die das Oberthema der Zeitqualität (ja, Qualität und nicht Quantität) liefert, die allgemeine Bedürfnislage. Ein Mond im Widder treibt zum Handeln und zum Sport an, der Mond im Stier steht für ein genussbetontes und sinnliches Wochenende. Der Mond im Zwilling will Neuigkeiten, Tratsch, Interessantes hören und weitergeben – der Obertitel ist Kommunikation. Der schnelle Wechsel des Mondes von einem Zeichen in das nächste führt dann öfter dazu, dass wir ein ruhiges Wochenende planen, dann aber völlig unruhig werden und aus dem Haus müssen.

Die Sonne in der Jungfrau beschreibt das Oberthema.

Im Geburtshoroskop eines Menschen steht sie für die Identität. Da auch jedes andere Ereignis ein Geburtshoroskop hat, gilt dies auch für Ereignisse. Jede Sache, die in dieser Zeit anfängt, hat die Sonne in der Jungfrau. Das können Verträge, Geschäftsgründungen, unsere neue Wohnung (der Umzug), Friedensverhandlungen oder auch eine Begegnung oder neue Beziehung sein. Diese ganzen Ereignisse stehen dann alle im Zeichen der Jungfrau. Die restlichen neun Planeten des Horoskopes und die anderen wichtigen Teile spezifizieren die Zeitqualität noch einmal genauer.
Wie z.B. der Mond in den Zwillingen, der das Bedürfnis nach Neuigkeiten und Informationen hinzufügt.

Jetzt aber zur Jungfrauzeit, wie man diese Periode auch benennen kann.

Das Zeichen der Jungfrau wird auf Zuckerwürfeln mit pingelig, kritiksüchtig und genau beschrieben. Die Karikatur einer männlichen Jungfrau kann man im Fernsehen an Dienstagabenden bewundern: Monk, der Detektiv, der Angst vor Ansteckung hat, sich vor vielen Dingen ekelt und gleichzeitig in der Lage ist, innerhalb von drei Minuten Details zu entdecken, die nicht hineinpassen und die alle anderen übersehen haben. Die Jungfrau ist eines der meisten missverstandenen Zeichen. Neben einigen anderen.

Auch wer nicht die Sonne in der Jungfrau hat, sondern Waage, Fisch oder Löwe ist, hat irgendwo im Horoskop die Jungfrau stehen. Womöglich auf irgendeine Art betont. Weiß man leider nicht, bevor man nicht das ganze Horoskop berechnet hat. Bevor wir uns jetzt also von Monk’schen Anwandlungen distanzieren, wollen wir dem Hintergrund der Jungfrau-Energie auf den Grund gehen.

Die Jungfrau hat die Funktion eines Qualitätsmanagers – wobei wir – um in dem Bild zu bleiben – die Firma sind.

Sie sorgt dafür, dass wir uns in die Sachen hineinknien, sie üben, sie perfektionieren. Sie hat den Blick für das Detail. Vor allem für das verbesserungswürdige Detail.

Ein weiteres Stichwort ist Nützlichkeit. Für die Jungfrau müssen die Dinge nützlich sein. Eine Jungfrau freut sich über nützliche Geschenke zu ihrem Geburtstag.

Sie sagt uns, was wir an Nahrungsmitteln nicht vertragen, was gut für uns ist und dass wir unseren Schlaf brauchen, wenn wir den nächsten Tag wieder fit sein wollen. Sie versucht, wie der Qualitätsmanager für einen perfekten, reibungslosen Ablauf zu sorgen. Sie macht uns fit für den Auftritt auf der Party, die dann in der Waage-Zeit stattfindet. Sie will, dass wir mit nichts weniger als dem besten Endprodukt auf den Markt gehen. Weshalb sie uns manchmal gnadenlos kritisieren kann und dazu bringt, etwas ganz von vorne anzufangen.

Und sie sorgt dafür, dass wir darauf achten, was unserem Körper, also unserem System, gut bekommt und was nicht. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Daher der Bezug des Jungfrau-Zeichens zur Gesundheit – und zur Abgrenzung.

Weiter wird sie mit dem Begriff des Dienens in Verbindung gebracht. Nein, jetzt nicht gleich auflegen, erstmal zuhören. Dienen im Sinne von dem großen Ganzen dienen. Wenn eine Schraube nicht richtig festgedreht ist, dann löst sie sich. Wenn ich mich nicht einordne und manchmal unterordne (unter jemanden, der Ahnung hat), dann kann mein Alltag oder meine Arbeit nicht dem großen Ganzen dienen. Wenn alle nur das machen, was sie grad für das Witzigste halten, dann können daraus viele tolle Dinge entstehen, aber eben kein sauber abgestimmtes und schon gar kein funktionierendes System. Was habe ich davon, wenn meine Buchhalterin lieber Bilder malt?

Sehen sie, man kann auch anderes mit Dienen assoziieren als Aschenputtel.

Was heisst das jetzt für diese Zeit?

Alles dreht sich um Verbesserung und Anpassung. Viele Sachen, die wir irgendwann angefangen haben, oder vielleicht auch schon beendet haben, holen wir hervor, um sie zu verbessern. Wenn jetzt Gesetze verabschiedet werden, dienen – schon wieder dieses Wort – sie dazu, etwas Altes zu verbessern oder aus diesem Grunde auch zu ergänzen. Es ist eine gute Zeit, um auszusortieren – was passt noch zu uns, was brauchen wir noch, was nutzt uns noch? Das, was wir jetzt kaufen oder beginnen, wird eher der Zweckmäßigkeit genügen und weniger unseren Ideen von Luxus. Wir sind tendenziell eher sparsam. Wir passen uns eher der Finanzlage an und den Umständen und suchen diese, bestmöglich zu nutzen. Dementsprechend kann man jetzt gut eine Zweck-WG oder eine zweckorientierte Arbeitsgemeinschaft gründen.

Da viele zur Zeit gerne in Urlaub fahren, kann man sagen, der Urlaub hat eher therapeutischen Wert bzw. dient wirklich der Erholung. Auch Arbeitsurlaube und Seminare tun jetzt gut. Bei Fernreisen ist in dieser Zeit zu beachten, dass wir empfindlicher auf fremde Nahrung und fremdes Klima reagieren.

Und es ist eine sehr gute Zeit, um den Herbstputz zu machen. Wir sind gründlich, detailverliebter als zu anderen Zeiten. Man kann auch sagen: Gründlichkeit und Detailtreue fallen uns zur Zeit leichter als sonst.

Diese Tugenden werden zur Zeit auch besonders gern gefordert – am Arbeitsplatz, im Geschäftsleben. Die Menschen achten mehr auf Details und Verbesserungsvorschläge für bestehende Abläufe stoßen auf offene Ohren. Wer sich also immer wieder ärgert, weil er mit den Vorschlägen nicht weiterkommt, könnte diese sammeln und es jetzt einmal ausprobieren. Dabei ist Sachlichkeit und eine rationale Begründung kombiniert mit dem Hinweis auf Einsparungsmöglichkeiten – geldlicher oder zeitlicher Natur – sehr anzuraten. Pünktlichkeit wird besonders gern gesehen.

Dinge, die wir in dieser Zeit beginnen, haben die Tendenz, nützlich zu sein für uns oder andere. Aber sie verlangen uns auch Anpassungsbereitschaft ab, wir müssen Abstriche machen.

Wir helfen gern – sollten aber aufpassen, dass wir bei neuen Begegnungen nicht zum Diener oder Therapeuten des anderen werden. Wir können anderen mit analytischen Fähigkeiten helfen oder sie eben auch auf uns anwenden – auf unseren Alltag, unsere Beziehungen und Freunde, unsere Hobbys.

Auf der anderen Seite tun wir gut daran, auf unsere Ansprüche und unseren Perfektionismus zu achten. Das heißt, an einen Umzug beispielsweise mit Perfektionismus heranzugehen kann uns die ganze Kraft kosten. Da ist es besser, die Ansprüche etwas herunterzuschrauben.

Man muss dazu sagen, dass Analyse auch etwas Trennendes hat. Wir sind zur Zeit leichter in der Lage, uns zu trennen, zu verabschieden: dieser Freundeskreis passt nicht mehr zu mir. Dieser Job passt mir eigentlich nicht mehr bzw. wir merken am eigenen Leib, ob er uns „bekommt“. Oder wir können das als von aussen kommend erleben – dass wir für jemanden oder etwas nicht mehr passend sind.

In dieser Zeit verdauen wir ebenso all das, was wir seit dem Frühjahr gemacht haben. Das kostet Energie und Unverarbeitetes spüren wir stärker über den Körper als sonst.

Die analytischen Fähigkeiten des Jungfrauzeichens sind sehr lobend zu erwähnen. Dabei ist unser Augenmerk aber vor allem auf die Fehler ausgerichtet, auf den Mangel, auf das Nichtpassende. Kritik hat Hochkonjunktur. Wer also zur Zeit Kritik zu hören bekommt, tut gut daran, einmal genauer hinzusehen, ob der Kritisierende nicht doch irgendwie recht hat.

Vor allem sind wir zur Zeit besser als sonst in der Lage, (schädigende) Verhaltensweisen einzusehen und aufzugeben. Zeit haben wir dafür noch bis zum Herbstanfang am 21.09.07.


Die Anregung zu der Betrachtung der Zeitqualität für den Alltag, habe ich dem Buch von Norbert Teupert „Mit der Sonne leben“, erschienen 1998 im Ariston Verlag, entnommen.

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